Studie Südsudan

Mädchen in Krisenregionen

Plan International hat mit der Monash Universität in Australien die Erfahrungen und Bedürfnisse von Mädchen und jungen Frauen in lang anhaltenden Krisen erforscht. Gerade ist die erste von insgesamt drei Studien erschienen. In ihr wurden Mädchen in Südsudan befragt.

Weltweit leben über 48 Millionen Mädchen und Jungen in Krisenregionen. Besonders gefährdet aufgrund ihres Alters und ihres Geschlechts sind heranwachsende Mädchen und junge Frauen: Familiäre und gesellschaftliche Strukturen, die sie eigentlich schützen sollen, fallen bei Krieg, Bürgerkrieg oder Vertreibung oft auseinander. Damit erhöht sich das Risiko, dass Mädchen sterben, sexualisierte Gewalt erleben, gegen ihren Willen verheiratet werden oder dauerhaft die Schule verlassen müssen.

Mädchen und junge Frauen haben eigene Bedürfnisse: In Krisensituationen brauchen sie getrennte Toiletten und sanitäre Anlagen, sichere Aufenthaltsorte in Flüchtlingscamps, Zugang zu Informationen wie Sexualrechten oder Verhütungsmöglichkeiten sowie Schutz vor Frühverheiratung. Um besser passgenaue Maßnahmen zum Schutz von Mädchen und jungen Frauen in Krisenregionen zu entwickeln und sie in der Wahrnehmung ihrer Rechte zu stärken, hat Plan International mit der Monash Universität in Australien die Studie „Mädchen in Krisenregionen“ aufgelegt. Darin werden Mädchen in Südsudan, Bangladesch und in Nigeria (Lake Chad Region) befragt. Im ersten Teil geht es um heranwachsende Mädchen in Südsudan. Im Juni folgt ein Report aus Bangladesch und im September endet die Reihe mit einer Studie aus Nigeria.

Nachfolgend finden Sie die einzelnen „Mädchen in Krisenregionen“-Berichte (sobald veröffentlicht) sowie Fotos und Hintergrundmaterial zum Download.

Bildmaterial

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Lesen Sie auch in unserem Weltgeschichten-Blog "Jemmas Reise zum größten Flüchtlingscamp der Welt".

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