Newsticker

Aktuelle Nachrichten: 21.09.2026
Update Nepal

Hilfe und Hoffnung nach der Sturzflut

Karte von Nepal mit Projektregionen von Plan International: Lalitpur (Länderbüro), Sindhuli, Dhanusha, Banke, Karnali sowie die Regionalbüros Ost und West.

Bei Überschwemmungen und Erdrutschen, ausgelöst durch einen Gletschersee-Durchbruch am 26. August 2026 in Nord-Nepal, sind mindestens 1.400 Menschen ums Leben gekommen. Über 5.000 Menschen werden noch vermisst, mehr als 13.700 konnten bislang geborgen werden.

Die Fluten zerstörten Häuser, wichtige Straßen, Wasser- und Stromversorgung in den Distrikten Nuwakot, Rasuwa, Dhading und der Umgebung von Kathmandu. Rund 2.200 Menschen leben aktuell noch in Notunterkünften.

Plan International leistet Nothilfe für betroffene Kinder und Familien: Unter anderem wurden 664 Haushalte mit Lebensmitteln versorgt, 49.000 Liter sauberes Trinkwasser bereitgestellt  sowie Hygiene-Sets verteilt. Es wurden sechs kinderfreundliche Schutzräume eingerichtet und zahlreiche psychosoziale Unterstützung für Kinder und Erwachsene ermöglicht.

Ein Fokus liegt auf der Versorgung von Kindern unter fünf Jahren und Schwangeren sowie Integrationshilfen für Menschen mit Behinderungen.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Nepal zu unterstützen.
 

21.09.2026 Jetzt spenden
17.09.2026
Kolumbien

Große Schäden: Plan weitet Hilfe nach Erdbeben aus

Das schwere Erdbeben, das Kolumbien im August erschütterte, hat größere Schäden verursacht als zunächst angenommen. Nach offiziellen Angaben starben mindestens 331 Menschen, rund 4.500 wurden verletzt und 111 Personen werden vermisst. Das Beben und zahlreiche Nachbeben beschädigten mehr als 200.000 Häuser und zerstörten etwa 36.000 Gebäude.

Auch Schulen, Gesundheitseinrichtungen und wichtige Infrastruktur in 16 betroffenen Regionen – darunter Chocó, Valle del Cauca und Risaralda – wurden schwer getroffen. Zehntausende Familien mussten evakuiert werden; viele Menschen leben nun in Notunterkünften.

Plan International ist in den betroffenen Regionen aktiv und hat bereits 11,3 Tonnen Lebensmittelhilfe bereitgestellt, sechs Notunterkünfte mit mehr als 9.400 lebenswichtigen Hilfsgütern unterstützt sowie drei temporäre Lern- und kinderfreundliche Räume in Pereira und Dosquebradas eingerichtet. 

Auf der Grundlage der bisher mobilisierten Ressourcen plant Plan International, die Hilfe auszuweiten: durch die Bereitstellung von Lebensmitteln, sauberem Wasser sowie Hygiene- und Menstruationshygiene-Sets, die Aufstockung der temporären Lern- und Schutzräume von 3 auf 14 Standorte, die Unterstützung von rund 1.200 Kindern und Jugendlichen durch Schutzräume sowie die Einbindung von 600 Betreuungspersonen in Maßnahmen zur Gewaltprävention.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Kolumbien zu unterstützen.

17.09.2026 Jetzt spenden
11.09.2026
Vietnam

Plan-Hilfe nach Überschwemmung erfolgreich

Grafische Karte von Vietnam mit den Nachbarländern China und Laos. Die Karte zeigt zwei markierte Orte: „Hanoi“ (Länderbüro, mit blauem Punkt) im Osten und „Lai Chau“ (Wo wir arbeiten, mit blauem Kreis) im Nordwesten von Vietnam. Oben links ist eine Legende mit den Symbolen und der Beschriftung "Vietnam" und „Länderbüro“ sowie „Wo wir arbeiten“.

Nach den schweren Sturzfluten im Juli in der vietnamesischen Gemeinde Muong Than (Provinz Lai Chau) hat Plan International die Nothilfe für die betroffene Schulen erfolgreich abgeschlossen. Nahezu 500 Kinder sowie Lehrkräfte sind in die Schulen zurückgekehrt – rechtzeitig zum Start des neuen Schuljahres. Zudem konnten mehr als 300 Familien wieder in ihre Häuser einziehen.

Plan International hat den Kindern und Lehrkräften unter anderem Lernmaterialien, Küchenausstattungen sowie Wasserfiltersysteme bereitgestellt und die hygienischen Bedingungen in mehreren Schulen verbessert. Schwerpunkt war es, sichere Lernbedingungen zum neuen Schuljahr zu schaffen und die Rückkehr der Kinder in den Unterricht zu ermöglichen. Die Sturzfluten im Sommer hatten massive Schäden an Gebäuden und Infrastruktur in der Gemeinde verursacht.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Vietnam und weltweit zu unterstützen.

11.09.2026 Jetzt spenden

Ihre Spende fließt in den Nothilfe-Fonds von Plan International Österreich. Damit kann sie flexibel in jenen Krisen eingesetzt werden, in denen Hilfe aktuell am dringendsten benötigt wird – sowohl in dieser Region als auch in weiteren Plan-Gebieten.

Ukraine

Massiver Angriff auf Kiew

Landkarte Ukraine

Erneut sind Kiew und ihre Umgebung  Ziel eines massiven Luftangriffs geworden. Mehr als 200 Drohnen und Raketen trafen die Gegend rund um die ukrainische Hauptstadt. Wohnhäuser, Schulen, Geschäfte, ein Studentenwohnheim, Produktionsbetriebe und Tankstellen wurden getroffen. Trotz vereinbarter Feuerpausen hielt der Beschuss unvermindert an.

Mindestens fünf Menschen wurden in Kiew getötet und 16 weitere verletzt. Besonders betroffen waren Bewohner:innen in den Bezirken Golossijiwski, Darnyzki, Podilsky, Solomjansky und Schewtschenkiwsky, in denen Feuer ausbrachen. Auch im Raum Bila Zerkwa sowie weiteren Städten wurden Menschen verletzt. 

Plan International hilft betroffenen Kindern und Familien in Kiew und der Region mit Notunterkünften, psychosozialer Unterstützung, Bargeldhilfen und Schutz für Mädchen, Kinder mit Behinderungen sowie Alleinerziehende. Flexible Hilfsangebote und Schutzmaßnahmen ermöglichen die Fortsetzung von Bildungs- und Freizeitangeboten, selbst unter fortdauernder Bedrohung.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in der Ukraine zu unterstützen.

11.09.2026 Jetzt spenden
10.09.2026
Laos

Nothilfe für Betroffene nach Erdrutschen

Karte von Laos mit Projektregionen von Plan International: Vientiane (Länderbüro), Bokeo, Luangnamtha, Oudomxay, Luangprabang, Xayabouly, Xiengkuang, Bolikhamxay, Khammouan, Savannakhet, Saravan und Champasak.

Überschwemmungen und Erdrutsche haben massive Zerstörungen in Laos verursacht. Nach offiziellen Angaben sind dabei mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Besonders betroffen ist die Provinz Luang Namtha, die zum Katastrophengebiet erklärt wurde, nachdem 34 Dörfern stark betroffen sind. Mindestens 80 weitere Dörfer sind deutlich beeinträchtigt. Ursache für die Katastrophe sind die heftigen Monsunregen, die seit Ende Juni andauern sowie der Tropensturm Maysak.

Landesweit sind rund 190.000 Menschen in neun Provinzen betroffen, darunter viele Frauen und Kinder. In Luang Namtha wurden der Flughafen, Schulen und Krankenhäuser beschädigt oder zeitweise geschlossen. Zahlreiche Straßen sind durch Erdrutsche unpassierbar. Viele Familien sind in Notunterkünften untergekommen. Es gibt dringenden Bedarf an sauberem Trinkwasser und Lebensmitteln. Es ist zudem schon jetzt klar, dass die betroffenen Gebiete eine langfristige Unterstützung beim Wiederaufbau benötigen.

Plan International unterstützt die betroffenen Kinder und ihre Familien mit Nothilfe: Dazu gehören die Verteilung von Hygiene-Kits, psychosoziale Angebote für Kinder in Schutzräumen sowie Hygieneaufklärung. Ein Schwerpunkt der Hilfe liegt in der Unterstützung von Mädchen und schutzbedürftiger Gruppen.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Laos und weltweit zu unterstützen.

10.09.2026 Jetzt spenden

Ihre Spende fließt in den Nothilfe-Fonds von Plan International Österreich. Damit kann sie flexibel in jenen Krisen eingesetzt werden, in denen Hilfe aktuell am dringendsten benötigt wird – sowohl in dieser Region als auch in weiteren Plan-Gebieten.

09.09.2026
Salomonen

Tropensturm: Plan startet Nothilfe

Landkarte Salomonen

Der Zyklon Maila hatte im April die Westprovinz der Salomonen und Teile Papua-Neuguineas schwer getroffen. Plan International ist seit dem im Einsatz, um die betroffenen Menschen zu unterstützen. In der Region wurden zahlreiche Gemeinden durch starke Winde und Überschwemmungen beschädigt, wobei Wohnhäuser, Wasser- und Stromversorgung beeinträchtigt wurden.

Rund 96.000 Menschen sind nach wie vor direkt betroffen, mehr als 1.700 Haushalte erhielten bisher Nothilfe von Plan International. Viele Familien sind weiterhin ohne sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser, Nahrung und Schutz.

Plan International versorgt Kinder und ihre Familien mit Nothilfe: Teams verteilen Lebensmittel, Hygieneartikel und Trinkwasser, unterstützen Bildungsangebote und schaffen sichere Räume speziell für Mädchen und Kinder mit Behinderungen. Die Mitarbeitenden leisten psychosoziale Unterstützung und fördern den Wiederaufbau der Lebensgrundlagen in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien auf den Salomonen und weltweit zu unterstützen.

09.09.2026 Jetzt spenden

Ihre Spende fließt in den Nothilfe-Fonds von Plan International Österreich. Damit kann sie flexibel in jenen Krisen eingesetzt werden, in denen Hilfe aktuell am dringendsten benötigt wird – sowohl in dieser Region als auch in weiteren Plan-Gebieten.

Indonesien

Plan unterstützt Betroffene nach Erdbeben

Seit dem schweren Erdbeben vom 15. August auf der indonesischen Insel Flores und der Region Ost-Nusa-Tenggara (NTT) haben Teams von Plan International rund 9.500 betroffene Menschen mit Hilfsmaßnahmen unterstützt. Nach wie vor ist die Lage für die Bevölkerung schwierig. Bei dem Unglück sind rund 100 Menschen ums Leben gekommen, etwa 180.000 haben ihre Häuser verlassen müssen, rund 74.000 Gebäude wurden beschädigt. Zudem verstärken die mehr als 6.000 Nachbeben Angst und Unsicherheit in den Gebieten.

Beträchtlich ist auch die Zahl der betroffenen Kinder: 140.000 von ihnen können aufgrund der mehr als 1.900 Schulen nicht zum Unterricht gehen. Betroffen sind auch Kliniken. Der Zugang zu abgelegenen Gebieten bleibt durch zerstörte Straßen erschwert.

Plan International unterstützt Kinder und ihre Familien, insbesondere Mädchen, in den am stärksten betroffenen Bezirken mit sauberem Wasser, Notunterkünften, Hygieneartikeln und psychosozialer Hilfe. Für geflüchtete Kinder gibt es Schutz- und Freizeitangebote, außerdem werden Schulausstattung und Lernmaterial bereitgestellt. Die Hilfe richtet sich auch gezielt an Patenkinder und deren Familien.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Indonesien und weltweit  zu unterstützen.

09.09.2026 Jetzt spenden

Ihre Spende fließt in den Nothilfe-Fonds von Plan International Österreich. Damit kann sie flexibel in jenen Krisen eingesetzt werden, in denen Hilfe aktuell am dringendsten benötigt wird – sowohl in dieser Region als auch in weiteren Plan-Gebieten.

04.09.2026
Nepal

Nach Sturzflut: Plan arbeitet im Krisengebiet

Karte von Nepal mit Projektregionen von Plan International: Lalitpur (Länderbüro), Sindhuli, Dhanusha, Banke, Karnali sowie die Regionalbüros Ost und West.

Gut eine Woche nach der verheerenden Sturzflut in Nepal sind Teams von Plan International mit Hilfsgütern im Krisengebiet angekommen. Die Mitarbeitenden leisten Hilfe in den betroffenen Gebieten Rasuwa und Nuwakot, insbesondere für Kinder und Familien. Dazu gehört etwa die Trinkwasserversorgung und das Verteilen von Hygiene-Kits. Die Teams schaffen vorübergehende Schutzräume für Betroffene und bieten psychosoziale Unterstützung an. Zudem werden eine spezielle Versorgung für Mädchen vorbereitet sowie Bildungsangebote, damit Kinder weiter lernen können.

Bei der Katastrophe vom 26. August sind mehr als 1.200 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Vermissten wird mit rund 4.200 angegeben, darunter etwa 500 Reisende aus dem Ausland. Etwa 1.6 Mio Menschen sind von den Auswirkungen der Katastrophe direkt betroffen, darunter allein 22.000 Kinder. 

Das Hochwasser hat massive Schäden etwa in Rasuwa und Nuwakot verursacht: ganze Dörfer, Märkte, Straßen und Staudämme wurden ganz oder teilweise zerstört, konkret auch 20 Schulen. 

Im Mittelpunkt der Hilfsmaßnahmen von Plan stehen Schutz und Bildung sowie die psychosoziale Unterstützung - gegen die langfristigen die Folgen der Katastrophe, insbesondere für Kinder, Mädchen und besonders gefährdete Familien.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Nepal zu unterstützen.

04.09.2026 Jetzt spenden
31.08.2026
Sudan

Tote nach Drohnenangriff im Grenzgebiet

Bei einem Drohnenangriff auf ein Treibstofflager in Sudan sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Die Explosionen ereigneten sich in dem Ort Adikong nahe der Grenzstadt Adré in Tschad. 

Das Gebiet um Adré beherbergt eine der höchsten Konzentrationen sudanesischer Geflüchteter. Die Angriffe verstärken die Angst vor weiteren zivilen Opfern und einer massiven Fluchtbewegung über die Grenze. Die plötzliche Sicherheitslage erschwert den humanitären Zugang und bedroht die Sicherheit der Helfer:innen vor Ort.

Plan International hat das Team umgehend aus dem Grenzgebiet in Sicherheit gebracht. Mitarbeitende werden gezielt zu Sicherheitsvorkehrungen geschult und es findet eine enge Abstimmung mit Partnerorganisationen statt, um Kinder und ihre Familien bestmöglich zu unterstützen.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Sudan zu unterstützen.

31.08.2026 Jetzt spenden
Südsudan

Sicherheitslage verschärft sich

Landkarte Südsudan

Die Lage für die Menschen im von zahlreichen Krisen betroffenen Südsudan verschlechtert sich weiter. Mittlerweile benötigen etwa zehn Millionen Menschen humanitäre Unterstützung. Mehr als 7,5 Millionen Menschen leiden unter akuter Ernährungsunsicherheit. Gewalt, Überfälle sowie Naturkatastrophen wie Überschwemmungen betreffen insbesondere die Bevölkerung und Mitarbeitende von Hilfsorganisationen. 

Allein in den vergangenen acht Monaten sind bei mehr als 450 Überfällen mindestens 36 humanitäre Helfer:innen getötet worden – mehr als im gesamten vergangenen Jahr. Zuletzt sind zwei UN-Friedenskräfte im südsudanesischen Bundesstaat Jonglei bei einem Hinterhalt getötet worden. Besonders gravierend ist die Sicherheitslage darüber hinaus in Upper Nile, Unity und Equatoria.

Plan International engagiert sich in Südsudan unter anderem für den Schutz von Kindern, leistet psychosoziale Unterstützung in den Gemeinden, organisiert Bildungsprogramme sowie die Verteilung lebenswichtiger Hilfsgüter. Zudem verstärkt Plan Sicherheitsmaßnahmen für die Mitarbeitenden, etwa die genaue Nachverfolgung ihrer Reisen im Land, um den Einsatz für Kinder, Familien zu gewährleisten. 

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Südsudan sowie weltweit zu unterstützen.

31.08.2026 Jetzt spenden

Ihre Spende fließt in den Nothilfe-Fonds von Plan International Österreich. Damit kann sie flexibel in jenen Krisen eingesetzt werden, in denen Hilfe aktuell am dringendsten benötigt wird – sowohl in dieser Region als auch in weiteren Plan-Gebieten.

Ukraine

Viertägige Luftangriffe erschüttern Kiew

Landkarte Ukraine

Die Ukraine hat erneut eine Welle schwerer Luftangriffe erlebt: Vier Tage lang wurden Kiew und die umliegende Region fast ununterbrochen von Drohnen, Raketen und Bomben attackiert. Mehr als 2.000 Drohnen, 1.600 Gleitbomben sowie mehr als 30 Raketen wurden vergangene Woche auf das Land abgefeuert. Besonders betroffen waren die Stadt Kiew und die Distrikte Kiewska, wo zahlreiche Explosionen und das Feuer der Flugabwehr zu hören waren. Diese Angriffe reihen sich ein in die verstärkten Bombardements der vergangenen Wochen.

Mindestens 38 Menschen kamen bei einem Angriff auf ein Munitionslager nahe Kiew ums Leben, mehr als  42 wurden verletzt. Unter den Toten und Verletzten sind auch mehrere Kinder. In Kiew wurden weitere Bewohner:innen verletzt. Viele Wohnhäuser, Schulen, Kindergärten und medizinische Einrichtungen wurden beschädigt. Auch wichtige Lager- und Logistikzentren sind zerstört oder beschädigt, wodurch es landesweit zu Einschränkungen bei der Versorgung kommt.

Plan International ist mit einem Team in der Ukraine aktiv und leistet in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern Nothilfe für Kinder und Familien. Zu den Maßnahmen zählen Unterkunfts- und Bargeldhilfen, Bildungsangebote, psychosoziale Unterstützung für Kinder sowie gezielte Hilfe für Mädchen und Kinder mit Behinderungen. Fachkräfte sorgen auch für den Schutz und die Unterstützung der eigenen Mitarbeitenden, um die Projekte weiterzuführen.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in der Ukraine zu unterstützen.

31.08.2026 Jetzt spenden
27.08.2026
Nepal

Massive Zerstörungen nach Sturzflut

Karte von Nepal mit Projektregionen von Plan International: Lalitpur (Länderbüro), Sindhuli, Dhanusha, Banke, Karnali sowie die Regionalbüros Ost und West.

Bei einer schweren Sturzflut in Nepal sind mindestens 350 Menschen ums Leben gekommen. Rund 830 werden vermisst, darunter etwa 600 Reisende aus dem Ausland. Das Hochwasser hat massive Schäden in Rasuwa, Nuwakot und Timure verursacht: ganze Dörfer, Märkte, Straßen und Staudämme wurden ganz oder teilweise zerstört. Medien berichten von etwa 15 beschädigten Schulen und rund 17.000 betroffenen Kindern. Nach bisherigen Angaben sollen etwa 10.000 Familien von den Auswirkungen betroffen sein.  Die Behörden prüfen, ob ein Dammbruch an einem Gletschersee die Ursache war.

Plan International Nepal bereitet den Hilfseinsatz vor. Derzeit werden Hilfsgüter aus Lagern zusammengestellt. Darunter etwa Material für Unterkünfte, Nahrungsmittel, Wasser und Hygienekits. Einsatzteams werden bei Evakuierungen helfen. Zudem werden Plan-Mitarbeitende Bildungs- und Schutzmaßnahmen sowie psychosozialer Unterstützung leisten - gegen die langfristigen die Folgen der Katastrophe, insbesondere für Kinder, Mädchen und besonders gefährdete Familien.

Die Koordination von Plan mit Behörden und Partnerorganisationen läuft, um möglichst schnell Hilfe zu leisten. 

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Nepal zu unterstützen.

27.08.2026 Jetzt spenden
26.08.2026
Update Venezuela

Weiter Hilfe für Kinder nach Erdbeben

Landkarte Venezuela

Plan International baut seine Hilfe nach dem schweren Erdbeben in Venezuela weiter aus. Unsere Mitarbeitenden unterstützen Kinder und Familien in den besonders betroffenen Gebieten Caracas, Miranda und La Guaira mit psychosozialer Betreuung, Bildungsangeboten, Schutzmaßnahmen für Kinder sowie Notunterkünften und Hygieneartikeln. Vorrangig Mädchen, Kinder, Menschen mit Behinderungen und Alleinerziehende erhalten gezielte Hilfe. Partnerorganisationen verteilen Hilfsgüter, sichern den Zugang zu Gesundheitsleistungen und unterstützen bei der Wiederaufnahme des Schulbetriebs.

Am 24. Juni hatten zunächst zwei starke Erdbeben mit Magnituden 7,2 und 7,5 den San Felipe–Yumare–Montalbán-Korridor erschüttert. Nach offiziellen Angaben wurden anschließend mehr als 1.275 Nachbeben registriert. Dabei sind mehr als 6.300 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden melden massive Schäden an der Infrastruktur, darunter fast 200 eingestürzte Gebäude. Schulen bleiben in mehreren Bezirken geschlossen. Mehr als 100 Übergangscamps wurden eingerichtet, um die Betroffenen zu versorgen.

Bislang sind mehr als 53.000 Wohnhäuser überprüft worden, viele gelten als unbewohnbar oder stark beschädigt. In La Guaira können zahlreiche Familien nicht in ihre Wohnungen zurückkehren, zudem bleiben viele Betroffene in provisorischen Siedlungen, aus Angst vor Plünderungen.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Venezuela zu unterstützen.

26.08.2026 Jetzt spenden
24.08.2026
Somalia

Dürre in Burhakaba treibt Hungerkrise voran

Landkarte Somalia

Im Bezirk Burhakaba in Südwest-Somalia verschärfen anhaltende Dürre, ausgefallene Regenzeiten und mehrere Missernten die Hungerkrise. Schätzungsweise mehr als 200.000 Menschen stehen dort am Rande einer Hungersnot, da viele Familien ihre Mahlzeiten einschränken oder auf humanitäre Hilfe angewiesen sind.

In ganz Somalia leiden rund 6,5 Millionen Menschen an Mangelernährung, darunter etwa 2 Millionen Menschen an extremem Hunger. Besonders betroffen sind Kinder unter fünf Jahren in Burhakaba: Mehr als ein Drittel dieser Altersgruppe ist akut mangelernährt. Viele Eltern verzichten auf eigene Mahlzeiten zugunsten ihrer Kinder oder legen weite Wege zurück, um Nahrung, Wasser und medizinische Hilfe zu finden. 

Plan International startet in Burhakaba Nothilfeprojekte zur Sicherung von Lebensmitteln und Einkommen, verstärkt den Schutz von Mädchen und jungen Frauen vor geschlechtsspezifischer Gewalt. In den Nachbardistrikten in den Regionen Bay und Bakool unterstützt Plan den Zugang zu Wasser, Hygiene und Bildung – auch für Binnenvertriebene. Ziel ist es, Kinder und ihre Familien in der anhaltenden Dürrekrise zu schützen und zu stärken.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Somalia und weltweit  zu unterstützen.

24.08.2026 Jetzt spenden
Indien

Überschwemmungen zerstören Häuser und Schulen

Indien

Bei schweren Überschwemmungen im indischen Bundesstaat Assam sind mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 200 Dörfer überflutet worden. Rund 200.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Große Teile von Sivasagar stehen unter Wasser. Zahlreiche Straßen, Felder und Häuser sind zerstört oder beschädigt. Insgesamt wurden rund 350 Schulen beschädigt.

Die Überschwemmungen haben zu massiver Zerstörung von Wohnraum, landwirtschaftlichen Flächen und Infrastruktur geführt. Viele Familien sind in Notunterkünften untergebracht und haben durch den Verlust von Lebensmitteln, Kleidung und Hausrat keinen Zugang zu Grundversorgung. Es besteht ein hohes Risiko für Krankheiten durch kontaminiertes Wasser und mangelnde Hygiene. Besonders betroffen sind Kinder, Frauen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.

Plan International unterstützt in Assam mit Nothilfemaßnahmen: Kinder und ihre Familien erhalten Lebensmittel, Hygiene- und Bildungssets und psychosoziale Angebote. Weitere Bedarfe bestehen in den Bereichen medizinische Versorgung, Zugang zu sauberem Wasser, sanitären Einrichtungen und schulischer Bildung.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Assam und weltweit zu unterstützen.

24.08.2026 Jetzt spenden

Ihre Spende fließt in den Nothilfe-Fonds von Plan International Österreich. Damit kann sie flexibel in jenen Krisen eingesetzt werden, in denen Hilfe aktuell am dringendsten benötigt wird – sowohl in dieser Region als auch in weiteren Plan-Gebieten.

17.08.2026
Philippinen

Schwere Überschwemmungen durch Monsunregen

Seit Anfang August sind bei starken Monsunregen zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Die Tropenstürme „Maymay“ und „Luis“ haben Überschwemmungen, Erdrutschen und Zerstörungen verursacht.

Mehr als fünf Millionen Menschen sind insgesamt durch die Auswirkungen der Regenfälle betroffen, rund 51.000 mussten ihre Wohnungen verlassen. Etwa 2.400 Häuser sind beschädigt, mehr als 1.100 vollständig zerstört. In mehreren Städten, darunter Manila, Quezon City und Makati, kam es zu erheblichen Verkehrseinschränkungen. Unterricht und Behördenbetrieb wurden in den betroffenen Provinzen häufig unterbrochen. Die Zahl der Todesopfer wird mit 23 angegeben. 17 Menschen wurden verletzt.

Plan International unterstützt betroffene Kinder und Familien mit Nothilfe. In der Region BARMM hat das Team Hygiene- und Wasserkits an mehr als 500 Haushalte verteilt. Zudem beobachtet es die Lage in den eigenen Projektgebieten und steht im Austausch mit lokalen Partnerorganisationen. 

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien auf den Philippinen sowie weltweit zu unterstützen.

 

17.08.2026 Jetzt spenden

Ihre Spende fließt in den Nothilfe-Fonds von Plan International Österreich. Damit kann sie flexibel in jenen Krisen eingesetzt werden, in denen Hilfe aktuell am dringendsten benötigt wird – sowohl in dieser Region als auch in weiteren Plan-Gebieten.

Indonesien

Plan startet Hilfe nach Erdstößen auf Flores

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 hat die indonesische Insel Flores und mehrere angrenzende Regionen erschüttert. Das Epizentrum des Bebens am vergangenen Wochenende lag in der Provinz Nusa Tenggara Timur (Ost-Nusa Tenggara), konkret im Bezirk Nagekeo. Die Erdstöße trafen zahlreiche Gebiete, darunter auch Manggarai, Sikka, Lembata und Ngada.

Nach offiziellen Angaben sind mindestens 47 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 100 verletzt worden. Rund 2.000 Menschen haben ihre Häuser verlassen müssen. Mehr als 1.000 Wohnhäuser, Straßen und öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kliniken wurden beschädigt. Viele Betroffene suchen derzeit Schutz in Notunterkünften, da weitere Nachbeben befürchtet werden.

Plan International ist im Katastrophengebiet aktiv: Teams verteilen dringend benötigte Hilfsgüter wie Zeltplanen, Decken, Wasser sowie Hygieneartikel. Sie leisten zudem psychosoziale Unterstützung, insbesondere für Kinder und Mädchen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Schutz von Kindern vor Gewalt sowie auf dem Zugang zu sauberem Wasser und Bildung. Die Mitarbeitenden koordinieren die Nothilfe eng mit lokalen Behörden und anderen Hilfsorganisationen.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Indonesien sowie weltweit zu unterstützen.

17.08.2026 Jetzt spenden

Ihre Spende fließt in den Nothilfe-Fonds von Plan International Österreich. Damit kann sie flexibel in jenen Krisen eingesetzt werden, in denen Hilfe aktuell am dringendsten benötigt wird – sowohl in dieser Region als auch in weiteren Plan-Gebieten.

14.08.2026
Kolumbien

Zahlreiche Tote und Schäden nach Erdbeben

Nach dem schweren Erdbeben, das am 10. August 2026 Regionen Chocó, Valle del Cauca und weitere Teile Kolumbiens getroffen hat, wird das Ausmaß der Schäden an Wohnhäusern, Schulen und öffentlichen Einrichtungen langsam erkennbar. Viele betroffene Gebiete sind noch schwer zu erreichen und von der Kommunikation abgeschnitten.

Aktuell ist bekannt, dass mindestens 270 Menschen ums Leben kamen, rund 3.800 wurden verletzt. Über 74.000 Wohnhäuser wurden beschädigt, mehr als 12.000 sind komplett zerstört. Fast 2.200 Schulen erlitten strukturelle Schäden. Viele Familien mussten ihre Häuser verlassen und leben nun in provisorischen Unterkünften. Die Versorgung mit Wasser, Strom und medizinischer Hilfe ist vielerorts unterbrochen.

Plan International arbeitet in den betroffenen Gebieten teils seit Jahrzehnten und unterstützt betroffene Kinder, Jugendliche und Familien direkt mit Nothilfe. Teams organisieren Notunterkünfte und verteilen Hilfsgüter, sorgen für sauberes Wasser und Hygiene, stärken Kinderschutz und psychosoziale Angebote, stellen Lernmaterialien bereit und fördern die Weiterführung des Schulunterrichts. Insbesondere Mädchen, Kinder mit Behinderungen und andere Risikogruppen werden gezielt einbezogen.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Kolumbien zu unterstützen.

14.08.2026 Jetzt spenden
12.08.2026
Kamerun

Überschwemmungen und Erdrutsche im Südwesten

Heftige Regenfälle haben schwere Überschwemmungen und Erdrutsche in Limbe und Kumba im Südwesten Kameruns ausgelöst. Mehr als 6.000 Menschen sind von den Naturkatastrophen betroffen. In Limbe gab es drei Todesfälle, 400 Wohnhäuser wurden beschädigt oder zerstört und rund 700 Menschen mussten vor den Wassermassen flüchten. In Kumba wurden rund 2.200 Menschen durch die Fluten in Mitleidenschaft gezogen.

Plan International beteiligt sich an der Koordinierung der Nothilfe und unterstützt Kinder, Mädchen und ihre Familien. Zu den geplanten Maßnahmen gehören Schutz für Kinder vor Gewalt, Bildungsangebote, psychosoziale Unterstützung für Betroffene, die Verteilung von Hygienekits sowie Nahrungsmittel- und Bargeldhilfe für die dringendsten Bedürfnisse.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Kamerun sowie weltweit zu unterstützen.

12.08.2026 Jetzt spenden

Ihre Spende fließt in den Nothilfe-Fonds von Plan International Österreich. Damit kann sie flexibel in jenen Krisen eingesetzt werden, in denen Hilfe aktuell am dringendsten benötigt wird – sowohl in dieser Region als auch in weiteren Plan-Gebieten.

07.08.2026
Vietnam

Plan unterstützt Wiederaufbau nach Überschwemmung

Grafische Karte von Vietnam mit den Nachbarländern China und Laos. Die Karte zeigt zwei markierte Orte: „Hanoi“ (Länderbüro, mit blauem Punkt) im Osten und „Lai Chau“ (Wo wir arbeiten, mit blauem Kreis) im Nordwesten von Vietnam. Oben links ist eine Legende mit den Symbolen und der Beschriftung "Vietnam" und „Länderbüro“ sowie „Wo wir arbeiten“.

Am 17. Juli 2026 traf eine schwere Sturzflut die Gemeinde Muong Than in der vietnamesischen Provinz Lai Chau. Mindestens neun Menschen starben, elf wurden verletzt. Über 900 Haushalte erlitten Schäden an ihren Häusern, 24 Gebäude wurden komplett zerstört. Weite Teile der Ernte, Forstflächen und landwirtschaftliche Infrastruktur sowie Verkehrsanbindungen und Wasserversorgung wurden stark beschädigt. Mehr als 1.100 Haushalte mit rund 5.800 Menschen in mehreren Dörfern waren direkt betroffen.

Plan International hat betroffene Kinder sowie Lehrkräfte mit Hilfsgütern versorgt: Hunderte Schul- und Lernpakete, Hygieneartikel, Küchenausstattung und zwei Wasserfilteranlagen für Schulen wurden verteilt. Die Teams setzen sich weiter für die Sicherung des Schulbetriebs und den Schutz der Kinder ein und stimmen Hilfsmaßnahmen eng mit den lokalen Behörden ab.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Vietnam sowie weltweit zu unterstützen.

07.08.2026 Jetzt spenden

Ihre Spende fließt in den Nothilfe-Fonds von Plan International Österreich. Damit kann sie flexibel in jenen Krisen eingesetzt werden, in denen Hilfe aktuell am dringendsten benötigt wird – sowohl in dieser Region als auch in weiteren Plan-Gebieten.

04.08.2026
Benin

Schwere Überschwemmungen isolieren Gemeinden

In der Nacht vom 28. auf den 29. Juli 2026 haben starke Regenfälle und heftige Winde die Gemeinde Tanguieta im Nordwesten von Benin schwer getroffen. Der Fluss Tanongou trat über die Ufer und zerstörte den einzigen Straßenzugang, sodass der Ort vollständig vom Straßennetz abgeschnitten ist.

Rund 270 Familien wurden infolge der Überschwemmungen und Sturmschäden obdachlos. Zahlreiche Häuser wurden zerstört, Wasser- und Stromanlagen beschädigt sowie Felder mit Lebensmitteln wie Mais, Reis und Soja verwüstet. Schätzungsweise 1.900 Menschen sind akut betroffen, darunter etwa 500 Mädchen unter 18 Jahren.

Plan International unterstützt betroffene Kinder und Familien in Tanguieta: Die Teams verteilen Hilfsgüter inkl. Hygienesets für Mädchen und Frauen und sensibilisieren gemeinsam mit örtlichen Partnern über Radiosender für Katastrophenschutz.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Benin sowie weltweit zu unterstützen.

04.08.2026 Jetzt spenden

Ihre Spende fließt in den Nothilfe-Fonds von Plan International Österreich. Damit kann sie flexibel in jenen Krisen eingesetzt werden, in denen Hilfe aktuell am dringendsten benötigt wird – sowohl in dieser Region als auch in weiteren Plan-Gebieten.

DR Kongo

Ebola-Ausbruch breitet sich weiter aus

Landkarte Uganda

Die Demokratische Republik Kongo (DRK) meldet erneut einen starken Anstieg von Ebola-Fällen. Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden bislang fast 3.800 Betroffene registriert, davon mehr als 1.600 Todesfälle. Innerhalb von 24 Stunden wurden 74 neue Fälle und 36 Todesopfer gemeldet. Die Provinz Ituri bleibt das Epizentrum, gefolgt von Nord-Kivu, Haut-Uele und Tshopo.

Der Ausbruch betrifft insgesamt fünf Provinzen mit mittlerweile 50 betroffenen Gesundheitszonen. Erwachsene zwischen 20 und 59 Jahren sind am stärksten betroffen. Kinder etwas weniger – ihre Sterblichkeit ist aber überproportional höher. Die tägliche Fallzahl steigt um rund zwei Prozent. Verzögerungen bei der Erkennung und Isolation von Erkrankten erschweren die Eindämmung.

Plan International unterstützt weiter Kinder und Familien in Uganda in der Grenzregion zur DRK. Die Teams informieren zur Risikovermeidung, statten lokale Gesundheitszentren mit Hygienematerial aus, verteilen Handwascheinrichtungen und schulen Community Health Workers in Bundibugyo, Pakwach und Zombo zu Prävention und Überwachung.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Uganda sowie weltweit zu unterstützen.

 

04.08.2026 Jetzt spenden

Ihre Spende fließt in den Nothilfe-Fonds von Plan International Österreich. Damit kann sie flexibel in jenen Krisen eingesetzt werden, in denen Hilfe aktuell am dringendsten benötigt wird – sowohl in dieser Region als auch in weiteren Plan-Gebieten.

03.08.2026
Ukraine

Neue Angriffe fordern weitere Menschenleben

Landkarte Ukraine

In der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August 2026 wurde die Hauptstadt Kiew erneut Ziel eines schweren Luftangriffs. Dabei wurden mindestens neun Menschen getötet und über 30 verletzt. Unter den Verletzten waren auch vier Kinder. Mehrere Stadtviertel meldeten Brände und Zerstörung, unter anderem wurden Wohnhäuser, Verwaltungsgebäude und ein Supermarkt beschädigt.

Plan International hilft betroffenen Kindern und Familien in Kiew und weiteren Regionen durch Bargeldhilfen, Schutzmaßnahmen, psychosoziale Unterstützung und Bildungsangebote. Besonders Kinder und Mädchen stehen im Mittelpunkt der Nothilfe. Die Teams achten hierbei speziell auf die Unterstützung von Familien mit kleinen Kindern und Alleinerziehenden.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in der Ukraine zu unterstützen.
 

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30.07.2026
Sudan

Hungerkrise und Gewalt verschärfen Notlage

Sudan erlebt weiterhin die weltweit größte Vertreibungs- und Hungerkrise: Laut Angaben vom 29. Juli 2026 sind mehr als 14 Millionen Menschen auf der Flucht. Rund 19 Millionen sind von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen. Besonders in den Regionen um El Fascher und Kadugli ist die Hungersnot groß. Immer wieder kommt es zu Angriffen mit Drohnen, zu Gewalt und schweren Übergriffen.  Die zivile Infrastruktur und das Gesundheitssystem sind dadurch schwer beschädigt. Einen Hoffnungsschimmer gibt es aktuell in El Obeid, das zuletzt weitgehend von Hilfslieferungen abgeschnitten war: Über die zentrale Versorgungsroute könnten demnächst wieder mehr Hilfsgüter die betroffenen Menschen in der Stadt erreichen.

Die anhaltende Gewalt fordert zahlreiche Todesopfer: Schätzungen zufolge starben rund 150.000 Menschen. Drei Millionen Kinder leiden unter Mangelernährung. Viele Familien müssen mit nur einer Mahlzeit am Tag auskommen, medizinische Versorgung ist in manchen Regionen kaum noch möglich. In mehreren Landesteilen gibt es Cholera-Ausbrüche; gleichzeitig verschärfen saisonale Überschwemmungen die Situation.

Plan International leistet Nothilfe in den betroffenen Landesteilen im Osten und Westen des Sudan. Die Teams verteilen Lebensmittel und Hilfsgüter, richten Notunterkünfte ein und setzen sich für den Schutz der Kinder und Frauen ein. Auch in schwer erreichbaren Gebieten von Darfur oder El Obeid ist Plan vor Ort und passt die humanitären Programme laufend an die Sicherheitslage an.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien im Sudan zu unterstützen.

30.07.2026 Jetzt spenden
27.07.2026
Ukraine

Raketenangriffe treffen Wohngebiete in Kiew

Landkarte Ukraine

In der Nacht vom 25. auf den 26. Juli 2026 griffen russische Truppen Kiew erneut mit Raketen an. Bereits am 24. Juli ereignete sich ein Tagesangriff auf Kiew und die umliegende Stadt Oblast. Am 23. Juli wurde außerdem die Industriestadt Saporischschja von Luftangriffen getroffen.

Bei den Angriffen am 25. und 26. Juli wurden in Kiew mindestens drei Menschen verletzt und zahlreiche Gebäude beschädigt, darunter Lagerhallen und ein Wohnhochhaus. Am Vortag verloren laut Behörden zehn Menschen ihr Leben, mindestens 100 wurden verletzt – auch ein privater Sportkomplex sowie mehrere Wohnhäuser in Vororten wurden zerstört. In Saporischschja gab es 28 Verletzte, darunter sechs Kinder. Zwei Gesundheitseinrichtungen und mehrere Wohnhäuser wurden beschädigt.

Plan International ist in der Ukraine sowie in Polen, Moldau und Rumänien aktiv: Die Organisation stellt Kindern und Familien Nothilfepakete und Bargeldhilfen bereit, schützt Mädchen und Jungen vor Gewalt, schafft kinderfreundliche Räume und leistet psychosoziale Unterstützung – besonders auch für Kinder mit Behinderungen und deren Familien.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in der Ukraine zu unterstützen.

27.07.2026 Jetzt spenden
24.07.2026
Bolivien

Waldbrände bedrohen Kinder und Familien

Im bolivianischen Bezirk Tarija kommt es aktuell zu schweren Waldbränden, die zu großflächigen Schäden in der Landwirtschaft geführt haben und die Lebensgrundlagen von mehr als 500 Familien und rund 470 Kindern bedrohen. Behörden haben den Notstand ausgerufen. Betroffen sind Gemeinden in Cercado, San Lorenzo und Uriondo.

Starker Rauch, Sturmböen und schwer zugängliches Gelände erschweren die Lage insbesondere für Kinder, Senior:innen, Schwangere und Menschen mit Atemwegserkrankungen.

Plan International leistet gemeinsam mit Partnerorganisationen schnelle Nothilfe: Freiwillige Feuerwehrleute und Ersthelfer:innen erhalten persönliche Schutzausrüstung, Erste-Hilfe-Material und Lebensmittel. Kinder, Frauen, Ältere und Menschen mit Atemwegserkrankungen bekommen Masken und grundlegende Gesundheitsartikel. Die Teams stehen in engem Austausch mit den Behörden und beobachten die Entwicklung, um die Unterstützung bei Bedarf auszuweiten.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Bolivien sowie weltweit zu unterstützen.

24.07.2026 Jetzt spenden

Ihre Spende fließt in den Nothilfe-Fonds von Plan International Österreich. Damit kann sie flexibel in jenen Krisen eingesetzt werden, in denen Hilfe aktuell am dringendsten benötigt wird – sowohl in dieser Region als auch in weiteren Plan-Gebieten.

20.07.2026
Guatemala

Zerstörungen nach schweren Unwettern

Bei schweren Überschwemmungen im Departement Alta Verapaz in Guatemala sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 10.000 Menschen haben die betroffenen Gebiete verlassen müssen, insgesamt 23.000 sind von den massiven Schäden betroffen. Laut Behördenangaben ist es infolge von langanhaltenden Regenfällen über neun Tage zu dem Unglück gekommen. 

Lokale Behörden verteilen Nothilfegüter wie Lebensmittel, Hygieneartikel, Schlafmatten und Wasserfilter. Plan International bereitet Hilfsmaßnahmen für die Wasserversorgung, Hygiene und Kinderschutz für Kinder und Familien vor.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Guatemala sowie weltweit zu unterstützen.

20.07.2026 Jetzt spenden

Ihre Spende fließt in den Nothilfe-Fonds von Plan International Österreich. Damit kann sie flexibel in jenen Krisen eingesetzt werden, in denen Hilfe aktuell am dringendsten benötigt wird – sowohl in dieser Region als auch in weiteren Plan-Gebieten.

16.07.2026
Venezuela

Hilfe für Kinder und Familien nach Erdbeben

Plan International baut seine Hilfe nach dem schweren Erdbeben in Venezuela weiter aus. Unsere Mitarbeitenden unterstützen Kinder und Familien in den besonders betroffenen Gebieten Caracas, Miranda und La Guaira mit psychosozialer Betreuung, Bildungsangeboten, Schutzmaßnahmen für Kinder sowie Notunterkünften und Hygieneartikeln. Auch Kinder mit Behinderungen und Alleinerziehende erhalten gezielte Hilfe. Lokale Partnerorganisationen verteilen Hilfsgüter, sichern den Zugang zu Gesundheitsleistungen und unterstützen bei der Wiederaufnahme des Schulbetriebs.

Am 24. Juni hatten zunächst zwei starke Erdbeben mit Magnituden 7,2 und 7,5 den San Felipe–Yumare–Montalbán-Korridor erschüttert. Nach offiziellen Angaben wurden anschließend mehr als 1.275 Nachbeben registriert. Dabei sind mehr als 4.700 Menschen ums Leben gekommen und etwa 17.000 verletzt worden. Zahlreiche Städte, darunter Caracas, Miranda und La Guaira, sind schwer betroffen. Die Behörden melden massive Schäden an der Infrastruktur, darunter fast 200 eingestürzte Gebäude. Schulen bleiben in mehreren Bezirken geschlossen. Mehr als 100 Übergangscamps wurden eingerichtet, um die Betroffenen zu versorgen.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Venezuela zu unterstützen.

16.07.2026 Jetzt spenden
13.07.2026
Bangladesch

Weitere Erdrutsche - Zahl der Opfer steigt

Nach weiteren Erdrutschen in Rohingya-Geflüchtetencamps in Cox’s Bazar (Bangladesch) ist die Zahl der Toten auf 13 gestiegen. Insgesamt sind in dem von schweren Monsunregenfällen betroffenen Distrikt 28 Menschen ums Leben gekommen. Besonders schwer betroffen waren die Camps Ukhiya und Teknaf, wo ein Erdrutsch das Kinderzentrum einer Madrasa in Camp 5 traf und weitere Todesopfer forderte.

Mittlerweile sind rund 26.000 Geflüchtete in Cox’s Bazar von den Auswirkungen der Naturkatastrophe betroffen. Mehr als 3.600 mussten ihr Zuhause verlassen. Gut 2.800 Unterkünfte und zahlreiche Bildungseinrichtungen, Wasserstellen sowie Wege wurden beschädigt oder zerstört. Die Lernzentren in den Camps mussten vorübergehend schließen. Landesweit sind sogar mehr als eine Million Menschen von den schweren Unwettern betroffen. 

Plan International unterstützt betroffene Kinder und Familien mit Nothilfe: Mehr als 150 Mitarbeitende und Freiwillige sind in den Rohingya-Camps, lokalen Gemeinden sowie den besonders betroffenen Gebieten im Einsatz. Sie organisieren Evakuierungen, verteilen Hilfsgüter wie Hygiene-Kits und Material für Notunterkünfte, leisten psychosoziale Hilfe und sorgen für Kinderschutz. Mädchen und Frauen erhalten gezielte Unterstützung. 

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Bangladesch zu unterstützen.

13.07.2026 Jetzt spenden
08.07.2026
Bangladesch

Schwere Erdrutsche in Geflüchtetencamps

Bei massiven Erdrutschen infolge heftiger Monsunregenfällen in mehreren Rohingya-Geflüchtetencamps in Cox’s Bazar (Bangladesch) sind mindestens zehn Menschen, darunter fünf Kinder, ums Leben gekommen. Rund 5.200 Bewohner:innen sowie lokale Gemeinden sind betroffen, zahlreiche Notunterkünfte und wichtige Infrastruktur wurden zerstört oder beschädigt.

Viele Familien mussten Schutz bei Verwandten oder Nachbarn suchen, was zu extrem beengten Lebensbedingungen führt. Plan International ist vor Ort aktiv: Mitarbeitende und Freiwillige unterstützen bei Evakuierungen, sichern Notunterkünfte in den am stärksten betroffenen Gebieten und informieren die Betroffenen. 

Kinder und besonders gefährdete Gruppen erhalten psychosoziale Unterstützung und Schutzangebote. In enger Koordination mit anderen Hilfsorganisationen fördert Plan International zudem den Zugang zu sichereren Lern- und Schutzräumen und hilft bei der Verteilung von Hilfsgütern.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Bangladesch zu unterstützen.

08.07.2026 Jetzt spenden
Ukraine

Wieder Luftangriffe auf Kiew

Landkarte Ukraine

Bei erneuten russischen Angriffen auf Kiew sind mindestens ein Mensch getötet und zwei weitere verletzt worden. Zwei Lagerhallen, in denen Lebensmittel und andere Handelswaren gelagert wurden, gerieten in Brand; mehrere Verwaltungs- und Nichtwohngebäude wurden stark beschädigt. Auch einige Wohngebäude erlitten leichte Schäden. Zudem sind zahlreiche Fahrzeuge, Fenster und Gebäude rund um die Einschlagsorte beschädigt worden. 

Plan International unterstützt Kinder und ihre Familien in Kiew mit psychosozialer Hilfe, Schutzmaßnahmen, Bildungsangeboten und der Bereitstellung von Notunterkünften.

Die Teams helfen auch in anderen Regionen der Ukraine sowie in Polen, Moldau und Rumänien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Unterstützung von Mädchen.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in der Ukraine zu unterstützen.

08.07.2026 Jetzt spenden
Venezuela

Rund 680.000 Kinder von Erdbeben betroffen

Landkarte Venezuela

Nach und nach werden die Auswirkungen der schweren Erdbeben in Venezuela bekannt. Die Zahl der Toten hat sich auf 3.300 Menschen erhöht. Rund 17.000 Menschen wurden verletzt und viele gelten noch als vermisst. Schätzungsweise 1,8 Millionen Menschen sind direkt betroffen, darunter etwa 680.000 Kinder. Mindestens 13.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren.

Wasser- und Sanitärsysteme sind vielerorts zusammengebrochen. Zahlreiche Schulen und Krankenhäuser sind beschädigt oder werden wegen der humanitären Notlage als Notunterkünfte genutzt. Plan International ist gemeinsam mit Partnerorganisationen vor Ort im Einsatz: Kinder und ihre Familien erhalten psychosoziale Unterstützung, Nothilfepakete und medizinische Versorgung.

Besonders Mädchen und Frauen werden geschützt, etwa durch spezielle Hygiene- und Dignity Kits. Es werden sichere Lern- und Spielangebote für Kinder geschaffen, Notunterkünfte bereitgestellt und Hilfen für sauberes Wasser organisiert.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Venezuela zu unterstützen.

08.07.2026 Jetzt spenden
05.07.2026
Ghana

Schwere Überschwemmungen in der Hauptstadt Accra

Landkarte von Ghana

Starke Regenfälle in Ghana haben zu schweren Überschwemmungen in der Hauptstadt Accra sowie in Teilen der Volta-, Zentral-, Western North- und Western-Regionen geführt. Dabei sind mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen, allein zwölf in Accra. Zahlreiche Straßen sind unpassierbar, und viele Wohnhäuser, Geschäfte und Schulen stehen unter Wasser.

Mehr als 38.000 Menschen sind betroffen, rund 8.000 Haushalte wurden beschädigt oder mussten evakuiert werden. Viele Bewohner:innen wurden zeitweise in ihren Häusern, Fahrzeugen oder Schulen eingeschlossen, während hunderte ihren Besitz verloren.

Plan International beteiligt sich an der Koordination der Nothilfe: Teams nehmen an regelmäßigen Treffen mit anderen Organisationen teil, ermitteln dringend benötigte Hilfen für Kinder und Familien und stehen betroffenen Mitarbeitenden bei. Der Schwerpunkt liegt auf Schutz, Gesundheitsversorgung, Bildung, Unterkünften sowie Wasser, Sanitär und Hygiene.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Ghana sowie weltweit zu unterstützen.

05.07.2026 Jetzt spenden

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03.07.2026
Togo

Tote und Schäden nach Überschwemmungen

Bei starken Regenfällen im Süden Togos sind nach offiziellen Angaben mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder und eine Frau. Insbesondere die Region Maritime sowie der Großraum Lomé sind betroffen. Viele Stadtteile sind überflutet, Straßen stehen unter Wasser, wichtige Brücken sind unpassierbar. Die Fluten haben zudem Wohnhäuser und Schulgebäude beschädigt. Zahlreiche Haushalte sowie Hunderte Schulkinder sind betroffen. Auch die Arbeit von Hilfsorganisationen ist durch die zerstörte Infrastruktur zum Teil beeinträchtigt.

Die Naturkatastrophe trifft Togo in einer ohnehin angespannten Lage. Denn zeitgleich ist die Bevölkerung im Norden des Landes von den Auswirkungen der komplexen Krise in der Sahelzone angesichts von Flucht und Vertreibung sowie Nahrungsmittelknappheit ausgesetzt. Rund 51.000 Geflüchtete insbesondere aus Burkina Faso sowie 13.000 Binnenvertriebene, davon 82 Prozent Frauen und Kinder, sind bereits registriert. 

Plan International unterstützt betroffene Kinder und Familien in Togo mit Nothilfe. Dazu zählt der Aufbau von Notunterkünften, die Verteilung von Hygieneartikeln, Trinkwasser und Bildungsangeboten, aber auch Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Gruppen wie Mädchen, Frauen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Mitarbeitende von Plan International verteilen Hilfsgüter und koordinieren mit Behörden und anderen Organisationen Maßnahmen, um schnell auf die Not der Familien reagieren zu können.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Togo sowie weltweit zu unterstützen.

03.07.2026 Jetzt spenden

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02.07.2026
Ukraine

Massive Luftangriffe erschüttern Kiew

Landkarte Ukraine

Vom Abend des 1. Juli bis in die frühen Morgenstunden des 2. Juli ist es in der Ukraine zu einem der schwersten landesweiten Luftangriffe seit Kriegsausbruch gekommen. Kiew und weitere Städte wie Mykolajiw, Konotop und Cherson wurden mit insgesamt fast 300 Drohnen und rund 70 Raketen angegriffen. In Kiew starben mindestens 13 Menschen, mehr als 80 Personen – darunter Kinder – wurden verletzt. Allein beim schwersten Angriff in der Nacht kamen mindestens zehn Menschen ums Leben, mindestens 56 Menschen wurden verletzt. Zahlreiche Stadtviertel erlitten schwere Schäden, darunter Wohnhäuser, ein Hotel, Krankenhäuser und Verwaltungsgebäude.

Die Bevölkerung ist weiterhin erheblichen Gefahren und Belastungen ausgesetzt. Mehr als 30 Orte in Kiew wurden beschädigt, viele Menschen mussten aus zerstörten Wohnhäusern gerettet werden. Flächenbrände und Gebäudeschäden sind in fast allen Stadtteilen sichtbar, auch Fahrzeuge und wichtige Infrastrukturen wurden zerstört. In anderen Städten wie Dnipro und Charkiw sind weitere Tote und Verletzte zu beklagen.

Plan International ist zusammen mit Partnerorganisationen in der Ukraine sowie in Polen, Moldau und Rumänien aktiv. Teams bieten Bargeldhilfe, psychosoziale Unterstützung und Schutz für Kinder in Not. Besondere Maßnahmen richten sich an Mädchen, Kinder und Familien, die durch wiederholte Angriffe besonders belastet sind. 

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in der Ukraine zu unterstützen.

02.07.2026 Jetzt spenden
Venezuela

Nach Erdbeben: Humanitäre Lage verschärft sich

Landkarte Venezuela mit Erdbebenstandorten

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela mit bislang rund 2.300 Todesopfern sowie mehr als 11.000 Verletzten, spitzt sich die Humanitäre Lage für die Bevölkerung zu. Weil Wohnhäuser und Infrastruktur erheblich beschädigt oder zerstört wurden, sind derzeit Zehntausende Kinder und ihre Familien obdachlos, mussten ihre Wohnorte verlassen oder benötigen dringend Unterstützung. Viele Schulen und medizinische Einrichtungen sind nicht mehr nutzbar. Es mangelt an Nahrung, sauberem Wasser und medizinischer Versorgung. 

Plan International hat gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen umgehend Hilfsmaßnahmen gestartet: Erste Hilfsgüter wie Decken und Hygienepakete werden verteilt, psychosoziale Unterstützung für Kinder und Familien angeboten sowie der Zugang zu Notunterkünften verbessert. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schutz von Mädchen sowie der Unterstützung von Alleinerziehenden und Menschen mit Behinderung. 

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien in Venezuela zu unterstützen.

02.07.2026 Jetzt spenden
29.06.2026
Salomonen

Nach Zyklon fast 100.000 Menschen weiter betroffen

Landkarte von Papua Neuguinea

Nachdem der Zyklon Maila die Westprovinz der Salomonen sowie Papua Neuguinea im vergangenen April schwer getroffen, sind fast 100.000 Menschen immer noch von den Auswirkungen betroffen. In zahlreichen Gemeinden wurden Häuser sowie Infrastruktur massiv beschädigt, darunter Schulen und Gesundheitseinrichtungen. Rund 2.000 Kinder können derzeit nicht unterrichtet werden.

Frauen und Kinder zählen zu den am stärksten gefährdeten Gruppen. Viele Familien sind weiterhin vertrieben oder leiden unter akutem Mangel an sauberem Wasser, Lebensmitteln und grundlegenden Hilfsgütern. Plan International unterstützt die Nothilfe im besonders betroffenen Westteil des Landes: Notfallpakete mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln wurden an über 200 Haushalte in den Salomonen und knapp 700 in Papua Neuguinea verteilt, im nächsten Schritt erfolgt die Verteilung von Saatgut, landwirtschaftlichen Werkzeugen sowie Schulpaketen für Kinder.

Zudem plant Plan Maßnahmen zur Wasser- und Hygieneversorgung, psychosoziale Angebote für Kinder sowie gezielte Unterstützung von Frauen und Jugendlichen. 

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien auf den Salomonen und Papua Neuguinea sowie weltweit zu unterstützen.

 

29.06.2026 Jetzt spenden

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25.06.2026
Philippinen

Nach Erdbeben: Tausende Familien weiter betroffen

Landkarte Philippinen

Anfang Juni hat ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Insel Mindanao (Philippinen) zu massiven Zerstörungen in mehreren Provinzen geführt. Schwere Nachbeben, Überschwemmungen und Erdrutsche nach starken Regenfällen erschwerten die Lage weiter.

Mindestens 77 Menschen sind bei dem Beben ums Leben gekommen, mehr als 30 gelten als vermisst. Rund 87.000 Häuser und zahlreiche Schulen und Kliniken wurden beschädigt oder zerstört. Weiterhin leben viele Familien in überfüllten Notunterkünften oder bei Gastfamilien. Insgesamt sind mehr als 1,6 Millionen Menschen von den Auswirkungen betroffen.

Teams von Plan International sind seit den ersten Tagen vor Ort im Einsatz: Sie verteilen Bargeldhilfen, Wasser- und Hygiene-Kits und leisten psychosoziale Unterstützung, besonders für Kinder und Mädchen. Auch Maßnahmen zum Kinderschutz, zur Gesundheitsversorgung und der Zugang zu sauberem Wasser stehen im Mittelpunkt.

Helfen Sie jetzt, Kinder und Familien auf den Philippinen sowie weltweit zu unterstützen.


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25.06.2026 Jetzt spenden

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