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Fünf festlich gekleidete Personen stehen vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte 2025: Die Preisträger:innen Michael Höft (WDR Story) Miguel Helm (Die Zeit), Akanksha Saxena (Deutsche Welle) mit den Plan-Präsidiumsmitgliedern Doris Nückel und Dr. Karamba Diaby (v. l.) © Michael Fahrig
08.07.2026

Finalist:innen für Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte 2026 stehen fest

Hamburg, 8. Juli 2026 – 129 Journalist:innen aus zehn Ländern haben sich für eine der vier Auszeichnungen des Ulrich Wickert Preises für Kinderrechte 2026 beworben. Nun hat Ulrich Wickert mit einer hochkarätig besetzten Jury die Finalist:innen für den Journalistenpreis ausgewählt. Sieben deutsche Journalist:innen können mit ihren Reportagen über Verletzungen der Kinderrechte auf den Preis Deutschland / Österreich hoffen. Der Peter Scholl-Latour Preis wird für die Berichterstattung über das Leid von Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten verliehen. Die Sieger:innen werden am 10. September bei einer festlichen Gala im Allianz Forum in Berlin bekannt gegeben.

Für den Preis Deutschland / Österreich 2026 sind nominiert:
Rebecca Barth und Tobias Dammers: „Ostukrainische Frontstädte – Kinder im Krieg“, 
ARD Weltspiegel
Bastian Kaiser: „Fußball in Ecuador: Kriminelle Banden und Fußballschulen in direkter Konkurrenz“, ARD Sportschau
Eva Eusterhus: „Kenia: Ein Schnitt ins Leben“, Welt am Sonntag
Anna Kemper und Hannah Knuth: „Missbrauch im Turnen: Wenn ich dich sehe, muss ich kotzen, obwohl du kotzen müsstest“, Die Zeit
Arne Perras: „Die verlorenen Kinder von Darfur“, Süddeutsche Zeitung

Für den Peter Scholl-Latour Preis 2026 sind nominiert:
Wolfgang Bauer: „Krieg im Sudan: Die Vergessenen“, Zeitmagazin
Fabian Huber: „Syrien: Das Kind der Revolution“, Stern
Mariel Müller: „Krieg im Sudan: Die vergessene Katastrophe“, Deutsche Welle TV

Den Preis International 2026 erhält Catherine Tembo aus Malawi für ihre Reportage „Underaged girls caught in sex work“ (Minderjährige Mädchen verwickelt in Sexarbeit). Die Online-Redakteurin der Tageszeitung „The Nation“ schildert, wie Drogen- und Alkoholmissbrauch junge Mädchen in ländlichen Gemeinden in die Prostitution drängt. Die 15 Moderator:innen der „Petauke Youth Bakers“ aus Sambia werden für ihre Radiosendungen mit dem Girls LEAD Award 2026 geehrt.

Zur unabhängigen Jury des Journalistenpreises gehören: Susanne Amann (Der Spiegel), Dr. Werner Bauch (Vorstand Stiftung Hilfe mit Plan), Matthias Deiß (ARD-Hauptstadtstudio), Thomas Frankenfeld (Journalist und Autor), Sven Gösmann (dpa), Hannah Knuth (Die Zeit), Christoph Lanz (Thomson Foundation), Charlotte Maihoff (RTL aktuell), Sherif Rizkallah (logo! / ZDF), Dr. Andrea Rübenacker (Katholische Nachrichten-Agentur), Barbara Scherle (ProSiebenSat.1), Frank Thomsen (Vorstand Plan International Deutschland) und Ulrich Wickert. Hannah Knuth hat nicht an der Beratung und Abstimmung zum Preis Deutschland / Österreich 2026 teilgenommen, für den sie in diesem Jahr nominiert ist.

Ulrich Wickert unterstützt die Projekte der Kinderrechtsorganisation Plan International seit 1995 und ist ehrenamtliches Mitglied des Kuratoriums der deutschen Organisation. 2011 gründete er die Ulrich Wickert Stiftung, die den Journalistenpreis vergibt. Peter Scholl-Latour war Gründungs- und Kuratoriumsmitglied von Plan International Deutschland. Der Sonderpreis mit seinem Namen wird in Ehren an das besondere Engagement des Verstorbenen vergeben.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Plan International Deutschland e.V., Kommunikation, Bramfelder Str. 70, 22305 Hamburg
• Antje Schröder, Pressereferentin, Tel. +49 (0)40 607716-281 | E-Mail: presse@plan.de