Nothilfe Rohingya
Ein Mädchen kocht in ihrem provisorischen Zelt im Balikhali Camp in Cox's Bazar. Tausende geflüchteter Rohingya haben kaum Schutz und die Lage wird durch den bevorstehenden Monsum noch dramatischer.

Hilfe für die Rohingya

Es ist die am schnellsten wachsende Flüchtlingskrise der Welt: Mehr als 655.000 Rohingya sind seit dem 25. August 2017 von Myanmar nach Bangladesch geflohen. In den Camps der Stadt Cox’s Bazar im Südosten des Landes leben derzeit etwa 868.000 Menschen - jeden Tag kommen Hunderte dazu. Mehr als die Hälfte von ihnen sind Kinder. Durch die bevorstehende Regenzeit spitzt sich die Lage dramatisch zu.

Aktuelle Situation

  • Mehr als 655.000 Rohingya sind seit Ende August 2017 vor der Gewalt des Militärs aus dem Bundesstaat Rakhine in Myanmar in das Nachbarland Bangladesch geflüchtet.
  • Mehr als eine halbe Million der Geflüchteten sind Kinder.
  • Die Lage in den überfüllten Flüchtlingscamps der Region Cox’s Bazar im Südosten von Bangladesch ist verheerend, mit insgesamt mehr als 868.000 Menschen zählen sie zu den größten der Welt.
  • Durch die schlechten hygienischen Zustände besteht die Gefahr der Ausbreitung von Krankheiten. Die Weltgesundheitsorganisation meldet aktuell einen Ausbruch von Diphterie. Bisher wurde von mehr als 4.000 Erkrankten und 32 Todesfällen berichtet, ein Großteil der Betroffenen sind Kinder zwischen fünf und 15 Jahren.
  • Durch die Regenzeit im Frühjahr drohen Überschwemmungen und Erdrutsche. Das Gebiet das vorher überwiegend aus Regenwald bestand, wurde für den Bau der Zelte gerodet. Der Boden kann deshalb die Wassermassen nicht mehr aufnehmen und ist extrem anfällig für Erdrutsche. Es besteht die Gefahr, dass tausende Menschen unter den Schlammlawinen begraben werden.

Plans Soforthilfe

Plan International leistet Nothilfe für rund 256.000 geflüchtete Rohingya (38.650 Haushalte).
Schwerpunkte der Arbeit sind:

  • Kinderschutz und Zugang zu Schulbildung:
    Im Rahmen des Kinderschutzes werden unbegleitete Kinder identifiziert, nach Familienangehörigen gesucht und psychosoziale Unterstützung für Mädchen und Jungen angeboten. In Vorbereitung ist zudem die Errichtung von Kinderschutzbereichen sowie temporären Klassenzimmern für den Schulunterricht.
  • Bisherige Maßnahmen zur Verbesserung der Wasser-, Sanitär- und Hygienesituation:
    Errichtung von 700 Latrinen sowie 200 Waschgelegenheiten für Mädchen und Frauen. Verteilung von 10.000 Hygiene-Sets mit Seife, Eimern, Zahnbürsten und Wasserkanistern sowie 2.000 Menstruations-Sets für Mädchen und Frauen. 10.000 weitere Sets sollen in den kommenden zwei Wochen verteilt werden.

Insgesamt konnten bereits 63.200 Menschen durch die Nothilfe erreicht werden.

Helfen Sie Kindern und deren Familien mit Ihrer Spende!

Per Überweisung an:

Plan International
Erste Bank
IBAN: AT04 2011 1829 8724 4001
BIC: GIBAATWWXXX
Stichwort: Rohingya

Spendennachweis

Ihre Spende für Plan International ist steuerlich absetzbar, bitte teilen Sie uns dazu Ihren vollständigen Namen und Ihr Geburtsdatum gem. Ihres Meldezettels mit. Im Februar des Folgejahres übertragen wir Ihre Daten dann automatisch an FinanzOnline.

Infos zu Patenkindern und Programmgebieten

Plan-Patenkinder sind nicht betroffen.

In den betroffenen Regionen in Bangladesch und Myanmar liegen keine Plan-Programmgebiete.

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