Youth Advocates

Youth Advocates

Wir machen uns stark für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung. Wir sind eine Gruppe Jugendlicher unterschiedlichster Herkunft, die sich bei Plan International für Kinderschutz und die Stärkung der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe von Jugendlichen in Hamburg, Deutschland und ganz Europa engagiert.

Videoprojekt: "Youth Advocates on Air"

In unserem neuen Projekt arbeiten wir in Kooperation mit dem Hamburger Bürger- und Ausbildungskanal TIDE an einer Serie kleiner Informationsvideos für Jugendliche.

Dazu wurden wir von der TIDE Akademie redaktionell geschult. Wir wurden in mehreren Workshops an Redaktionsarbeit und Sendungsproduktion herangeführt und haben ein eigenes Sendungskonzept entwickelt. Wir wollen mit den Videos vor allem andere junge Menschen mit Fluchterfahrung über aktuelle Themen informieren, momentan unter dem besonderen Aspekt der Corona-Krise.

Unsere 5 Minuten-Videos werden von Batoul und Atef moderiert, im Hintergrund arbeiten Luwam, Lilli, Alya, Zekiya, Barin und Linea an der Recherche, den Moderationstexten und der Illustration.  In unseren ersten zwei Folgen beschäftigen wir uns mit den aktuellen Herausforderungen, denen junge Menschen an Schulen und Universitäten ausgesetzt sind, vor allem wenn funktionierendes Internet und technische Ausstattung fehlen. Außerdem erläutern wir welche Bedeutung Chancengleichheit in unserer Gesellschaft hat.

Folge 1: Lernen in Zeiten von Corona

Folge 3 - Chancengerechtigkeit: Im Gespräch mit Barin

Folge 5 - Integrationskurse

Folge 7 - Vorurteile gegen Geflüchtete. Ein Faktencheck (Part II)

Folge 2: Chancengerechtigkeit: Das Prinzip

Folge 4 - Chancengerechtigkeit: Interview mit Sina A. Demirhan

Folge 6 - Vorurteile gegen Geflüchtete. Ein Faktencheck (Part I)


Politische Teilhabe

Politische Teilhabe
© Jörg Farys

Auf nationaler und internationaler Ebene setzen wir uns für die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein. Wir machen aufmerksam auf die Lebensumstände in Unterkünften für Geflüchtete und sind in der Beratung von politischen Entscheidungsträgern zu Themen wie Jugendbeteiligung, Integration und Gleichberechtigung tätig. Dazu gehört der Austausch mit dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Vertreter*innen von Bundesministerien und der Hamburger Bürgerschaft. Wir waren an der Bundesinitiative der Mindeststandards zum Schutz Geflüchteter beteiligt und erinnern die Politik an die Notwendigkeit, diese umzusetzen.

Unser politisches Engagement in Deutschland

Batoul und Awaz im Gespräch mit Julia Klöckner (CDU) über ihr politisches Engagement und die Notwendigkeit von Förderprogrammen für Mädchen mit Flucht- und Migrationsgeschichte.

Im Gespräch mit Julia Klöckner

September 2019: Batoul und Awaz im Gespräch mit Julia Klöckner (CDU) über ihr politisches Engagement und die Notwendigkeit von Förderprogrammen für geflüchtete Mädchen. Awaz und Batoul fordern mehr Frauen in der Politik - insbesondere junge Migrantinnen sind noch nicht ausreichend repräsentiert.

Dialog mit Dr. Melanie Leonhard

Im Gespräch mit Dr. Melanie Leonhard

August 2019: Aleyna, Zekiya, Karim, Batoul und Awaz (von links) im Dialog mit Dr. Melanie Leonhard, Senatorin der Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration.

Youth Advocates diskutieren mit der Senatorin

In Diskussion mit Hamburgs Sozialsenatorin

Die Youth Advocates diskutieren mit der Senatorin über ihre Erfahrungen zum Thema Vorurteile und kulturelle Akzeptanz gegenüber Geflüchteten und

Bundesfamilienministerin

Treffen mit Familienministerin Giffey

November 2018: Awaz und Karim sind im Rahmen einer Veranstaltung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zu einer Podiumsdiskussion mit Ministerin Franziska Giffey eingeladen.

Politische Teilhabe

Podiumsdiskussion beim BMFSFJ

Awaz und Karim diskutieren mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und der Praxis aktuelle Herausforderungen in der Versorgung und Unterbringung geflüchteter Menschen.

Bundesinitiative

Im Dialog mit Franziska Giffey

Karim fordert gegenüber der Bundesfamilienministerin die rechtliche Verankerung von bundesweit geltenden Mindeststandards zum Schutz geflüchteter Menschen in Unterkünften.

Unser politisches Engagement International

Dezember 2019: Karim nimmt an einer Podiumsdiskussion auf dem ersten Global Refugee Forum in Genf.

Teilnahme am Global Refugee Forum

Dezember 2019: Karim nimmt an einer Podiumsdiskussion auf dem ersten Global Refugee Forum in Genf. Dort fordert er Regierungsvertreter*innen dazu auf mehr psychosoziale Unterstützungsangebote für Geflüchtete zu finanzieren.

Gegenüber Außenminister Heiko Maas thematisiert Karim aktuelle Herausforderungen subsidiär Schutzberechtigter beim Zugang zu Hochschulen und Arbeit und problematisiert die Einschränkungen bei der Familienzusammenführung.

Im Gespräch mit Heiko Maas

Gegenüber Außenminister Heiko Maas thematisiert Karim aktuelle Herausforderungen subsidiär Schutzberechtigter beim Zugang zu Hochschulen und Arbeit und problematisiert die Einschränkungen bei der Familienzusammenführung.

Außenminister Heiko Maas bestätigt zukünftig mehr Bildungsangebote für Geflüchtete zu finanzieren und wünscht sich geflüchtete Jugendliche stärker in beratender Funktion beim Auswärtigen Amt einzubinden.

In Diskussion mit Vertreter:innen des Auswärtigen Amtes

Außenminister Heiko Maas bestätigt zukünftig mehr Bildungsangebote für Geflüchtete zu finanzieren und wünscht sich geflüchtete Jugendliche stärker in beratender Funktion beim Auswärtigen Amt einzubinden.

Take Over UNHCR

Girls Takeover beim UNHCR

September 2018: Sandy übernimmt im Rahmen einer sogenannten „Girls Takeover“ Aktion, einen Tag die Rolle des Assistent High Comissioner of Operations vom UNHCR.

Takeover

Sandy übernimmt Position des UN High Commissioner for Refugees

Zum Welt-Mädchentag initiiert Plan International weltweit so genannte Takeover-Aktionen, bei denen Mädchen Schlüsselpositionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft übernehmen.

UNHCR Takeover

Im Dialog mit dem UNHCR

Sandy leitet einen Tag die Geschicke des UNHCR, eröffnete Meetings, ist im Austausch mit UN-Vertreter*innen und platziert Forderungen zum Schutz geflüchteter Mädchen und Frauen.

UNHCR

Teilnahme an NGO-Konsultation beim UNHCR

Juni 2018: Hosna, Awaz, Sandy und Karim sind als Vertreter*innen der Plan Youth Advocates zur jährlichen Konsultation des Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) mit NGO´s in Genf eingeladen.

NGO Consultations

Workshop zu „Age, Gender & Diversity“

In Genf sind die vier als Redner*innen und aktive Teilnehmer*innen in dem Workshop „Age, Gender & Diversity“ und in diversen Podiumsdiskussionen eingebunden.

UNHCR 2

Forderungen an NGO-Vertreter:innen

Awaz fordert die Vertreter*innen von NGO´s und den Vereinten Nationen dazu auf, geflüchtete Mädchen stärker zu schützen und in die Planung von Hilfsprogrammen zu involvieren.

Lokales Engagement

Seit 2016 unterstützen wir das Deutsche Kinderschutzprogramm von Plan International bei der Implementierung von Aktivitäten zum präventiven Kinderschutz. Zu Beginn waren wir vor allem in Erstaufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete aktiv. Dort waren wir mit den Bewohner*innen und Betreibern im Austausch, um die Bedürfnisse der Kinder, Jugendlichen und Familien zu identifizieren. Außerdem haben wir uns gegenüber Akteuren der Geflüchtetenhilfe für die Einbeziehung von Jugendlichen in Entscheidungsprozesse eingesetzt. Im Laufe der Zeit ist unsere Arbeit zunehmend politischer geworden und wir haben begonnen uns über den politischen Dialog, Kampagnen und soziale Medien Gehör zu verschaffen.

Weitere Hintergrundinformationen zu den Anfängen der Youth Advocates könnt ihr hier im Interview mit Kinderschutzreferent Johannes Berndt nachlesen:

https://www.plan.de/news/detail/youth-advocates-gemeinsam-stark-fuer-junge-menschen-mit-fluchterfahrung.html

 

Kampagnenarbeit

Im Rahmen des Projektes „Youth Advocates Speak Out“ machen wir auf Vorurteile gegenüber Geflüchteten, Schwarzen und People of Color aufmerksam. Angesichts der gesamtpolitischen Entwicklung, die geprägt ist von Skepsis und Kritik an der Flüchtlings- und Migrationspolitik, nehmen wir ein gesellschaftliches Klima wahr, das Integration erschwert. Deshalb möchten wir einen präventiven Beitrag gegen rechte Strömungen in unserer Gesellschaft leisten, Ängste gegenüber fremden Kulturen abbauen und kulturelle Akzeptanz stärken. Dafür werben wir mit Bildern und Zitaten im Fahrgastfernsehen der Hamburger S- und U-Bahn Linien. Wir bedanken uns für die Förderung der Robert Bosch Stiftung und die Kooperation mit Infoscreen GmbH und der Hamburger Hochbahn.

Beispiele unserer Kampagnen-Arbeit

Kampagnenarbeit 1

Yahyas Statement

Kampagnenarbeit 2

Saras Statement

Kampagnenarbeit 3

Mahmouds Statement

Kampagnenarbeit 4

Zekiyas Statement

Kampagnenarbeit 5

Awaz' Statement

Kampagnenarbeit 6

Kampagnenbild 6

Kampagnenarbeit 7

Batouls Statement

Kampagnenarbeit 8

Aleynas Statement

Kampagnenarbeit 9

Karims Statement

Medienarbeit

Wir engagieren uns unter Einbezug verschiedener Medien um über den Schutz und die Rechte von geflüchteten Kindern zu informieren. Wir machen auf die Mindeststandards zum Schutz Geflüchteter in Unterkünften aufmerksam und fordern die Einhaltung von Kinderrechten in Erstaufnahmen und Folgeunterkünften. Mit Videos auf internationalen Konferenzen und Informationsportalen für Geflüchtete sowie Beiträgen in Print Medien und Social Media sind wir mit unseren Forderungen sichtbar. 

 

Mindeststandards zum Schutz Geflüchteter
Fotoworkshop zu den SDG´s
Gespräch mit Landeszentrale für politische Bildung
Rechte geflüchteter Kinder
Interview mit dem UNHCR High Commissioner

Mach mit!

Wenn du zwischen 16 und 24 Jahre alt bist, dich mit unseren Themen identifizierst für andere Kinder und Jugendliche sozial und politisch engagieren möchtest, dann bist du bei uns herzlich willkommen. Schreibe uns einfach eine E-Mail oder WhatsApp Nachricht.

Normalerweise treffen wir uns zur Planung unserer Aktivitäten und Projekte regelmäßig bei Plan International in Hamburg Barmbek. Angesichts der Corona Pandemie finden unseren Treffen momentan leider nur virtuell statt.

Die Gruppe wird koordiniert von Johannes Berndt (Referent im Kinderschutzprogramm in Deutschland).

Kontakt: johannes.berndt(at)plan.de // 0170 2825332

 

Interessant? Weitersagen: