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Unser Team in der Patenbetreuung beantwortet Ihnen gern Ihre Fragen rund um Ihre bestehende Patenschaft, Ihr Patenkind und die Projekte vor Ort.

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Ihre Patenschaft in Ecuador verbessert die Lebenswelte für Kinder vor Ort.
Ihre Patenschaft in Ecuador verbessert die Lebenswelte für Kinder vor Ort. © Plan/Antje Schröder

Patenschaft für Kinder in Ecuador

In Ecuador lebt die Mehrheit der ländlichen Bevölkerung in Armut. Wir von Plan International setzen uns dafür ein, dass sich die Lebensbedingungen für Kinder, Familien und Gemeinden in den ländlichen Gebieten langfristig verbessern und tragen zu einer beruflichen Perspektive in unseren Projektregionen bei. Helfen auch Sie die Einkommenssicherung in Ecuador voranzubringen und unterstützen Sie unsere Programme mit Ihrer Spende.

Unser Engagement in Ecuador

Unsere Länderstrategie bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern. Die Länderstrategie haben wir zusammen mit Mädchen und Jungen, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Mitgliedern der lokalen Regierung erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1963
  • 2017 rund 40.000 Patenkinder
  • Arbeitsschwerpunkte: Unterstützung indigener Bevölkerungsgruppen in ländlichen Gebieten und armen Familien in den Slums der Großstädte, besonders Mädchen und Frauen

Patenschaft übernehmen

  • Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht.
  • Mit nur 28 € im Monat unterstützen Sie Ihr Patenkind und seine ganze Gemeinde
  • Sie können Ihrem Patenkind Briefe schreiben und es besuchen.
  • Sie erhalten jährlich aktuelle Fotos und Informationen von Ihrem Patenkind.
  • Ihre Patenschaft ist jederzeit kündbar und kann steuerlich geltend gemacht werden.

Für Ecuador spenden

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Ecuador?

Plan International ist seit 1963 in Ecuador tätig. Ende 2017 erreichten wir mit unserer Arbeit das Umfeld von 40.000 Patenkindern und ihren Familien. Wir konzentrieren unsere Arbeit auf die Unterstützung indigener Bevölkerungsgruppen in ländlichen Gebieten sowie auf arme Familien in den Slums der Großstädte. Gerade Mädchen und Frauen sind dort besonders benachteiligt.

Vanesa - ein Patenkind aus Ecuador erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Ecuador helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Ecuador

Unsere Programme in Ecuador tragen zu besseren Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche im Land bei. Erfahren Sie nachfolgend, für welche Hilfsprojekte wir die Mittel, die aus Ihren Patenschaften zusammenkommen, in Ecuador einsetzen.

Wir arbeiten auf verschiedenen Ebenen daran, Jugendliche und ihre Familien wirtschaftlich zu stärken. Im Rahmen dieses Programms wollen wir insbesondere die wirtschaftliche Benachteiligung von Mädchen und Frauen überwinden. Wichtig ist zunächst, dass Jugendliche höhere Schulabschlüsse absolvieren.

Dies erreichen wir durch unser Stipendienprogramm. Zudem setzen wir uns dafür ein, dass Kinder und Jugendliche schon frühzeitig grundlegendes Wissen über finanzielle Angelegenheiten erwerben. So wollen wir auch dazu beitragen, eine Kultur des Sparens zu etablieren, und Familien dabei unterstützen, finanzielle Rücklagen zu bilden. Gemeinsam mit Jugendlichen entwickeln wir des Weiteren Perspektiven für eine wirtschaftliche Selbstständigkeit und helfen bei der Umsetzung von Geschäftsideen.

Über gemeindebasierte Spargruppen können Kredite aufgenommen werden, um wichtige Investitionen zu tätigen. Außerdem wollen wir erreichen, dass es Frauen erleichtert wird, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Wir wenden uns an Unternehmen, um sie dafür zu gewinnen, Jugendlichen den Einstieg ins Arbeitsleben zu erleichtern und bei Einstellungen auch Aspekte der  Gleichberechtigung von Männern und Frauen zu berücksichtigen. Außerdem setzen wir uns für die Verschärfung der Gesetzgebung gegen Kinderarbeit ein.

Ein gesunder Start ins Leben

Gemeinsam mit den Gemeinden arbeiten wir daran, die Angebote zur frühkindlichen Förderung zu verbessern. Wir schaffen Orte, an denen Kinder lernen und spielen können, altersgerecht in ihrer Entwicklung unterstützt werden, gesund aufwachsen können und geschützt sind. Dabei legen wir großen Wert darauf, pädagogischem Personal und auch den Eltern positive Erziehungsformen zu vermitteln. Wir wollen gezielt Väter dafür gewinnen, sich aktiv in die Erziehung ihrer Kinder einzubringen.

Zudem setzen wir uns dafür ein, vorherrschende Geschlechterrollen zu hinterfragen und die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen in die Erziehung zu integrieren. Diesen Prozess begleiten wir durch umfangreiche, einschlägige Studien. Wir arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um die Wasser- und Sanitärversorgung, die Ernährungssituation von Kindern sowie die gesundheitliche Versorgung in den Gemeinden zu verbessern. Auf lokaler und nationaler Ebene setzen wir uns dafür ein, dass mehr Mittel bereitgestellt werden, um Kindergärten und Vorschulen in den Gemeinden aufzubauen. Außerdem engagieren wir uns im parlamentarischen Netzwerk für die Abschaffung der körperlichen Züchtigung sowie die Stärkung der Kinderrechte.

Wir unterstützen Mädchen und junge Frauen dabei, Strategien zu entwickeln, sich selbst und andere vor sexueller Gewalt und Missbrauch zu schützen. Wir stärken und ermutigen sie, Beziehungen selbstbestimmt einzugehen und zu führen. Wichtig ist, dass ihnen ihre Rechte bewusst sind und sie frühe und ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden wissen. Wir bilden die Führungskompetenzen von Mädchen und Frauen aus und unterstützen sie dabei, stärker an gesellschaftlichen Entscheidungen teilzuhaben und sich für ihre Interessen und Rechte einzusetzen. Dazu arbeiten wir mit Jugendclubs und Netzwerken für Jugendliche zusammen, aber auch mit Schulen und Partnern, die sich ebenso für die Stärkung von Mädchen und Frauen

einsetzen.

Bei all unseren Bemühungen gilt es auch die Jungen zu erreichen, sodass sie sich ebenfalls für die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzen und diese gesellschaftliche Veränderung mittragen. Wir richten Gemeindekomitees ein, die darauf achten, dass Gesetze zum Schutz vor Gewalt und Missbrauch konsequent umgesetzt werden und konkreten Fällen nachgegangen wird. Insbesondere wollen wir körperliche Züchtigung und Kinderarbeit aus dem Familienleben verbannen. Außerdem arbeiten wir auf Landesebene am Aufbau eines nationalen Kinderschutzsystems mit.

Wir wollen erreichen, dass Gemeinden besser auf drohende Gefahren und Katastrophen vorbereitet sind, und etablieren entsprechende Schutzmechanismen in den Gemeinden. Einen besonderen Fokus legen wir dabei auf die Folgen des Klimawandels. Diese Maßnahmen entwickeln wir auf Basis umfassender Situationsanalysen und Risikokartierungen in den Gemeinden.

Auch im Rahmen dieses Programms möchten wir, dass Mädchen und junge Frauen Führungsrollen übernehmen und sich aktiv für die Verbesserung ihrer Situation einsetzen. Wir stärken die Kapazitäten von Gemeindevorständen und Partnern, damit sie während ihrer Arbeit, Aspekte des Katastrophenschutzes und des Klimawandels berücksichtigen. Außerdem arbeiten wir gemeinsam mit Behörden an der Entwicklung einer umfassenden Strategie für den Katastrophenschutz, in dem insbesondere die Rechte der Mädchen aufgegriffen werden, und setzen uns dafür ein, dass ein nationales Gesetzespaket zur Umsetzung eines landesweiten Katastrophenplans verabschiedet wird.

Ecuador im Überblick

Ecuador liegt im Nordwesten Südamerikas und ist eines der zehn Länder, die direkt am Äquator liegen. Es teilt sich in drei Regionen: das Küsten-Tiefland im Westen, das tropische Amazonasbecken im Osten und das zentrale Anden-Hochland. Während die durchschnittliche Temperatur im Hochland bei zwölf Grad Celsius liegt, sind die nordöstlichen Regenwaldgebiete des Amazonas sehr heiß und feucht.

In Ecuador lebt eine Vielzahl ethnischer Gruppen, darunter viele indigene Volksgruppen, Mestizen sowie Afro-Ecuadorianer. Es existieren zahlreiche regionale Sprachen. Am weitesten verbreitet ist Quechua, einst Verwaltungssprache des Inkareichs. Offizielle Landessprache ist jedoch Spanisch.

Einwohner 16,40 Mio. (Deutschland [D]: 82,70 Mio.)
Lebenserwartung 76 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 21 pro 1.000 (D: 4 pro 1.000)
BNE pro Kopf** 10 536 USD (D: 47 640 US$)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 99 %, Männer 99 %
Landesfläche 256 370 km², (D: 357 050 km²)
Hauptstadt Quito
Landessprachen Spanisch, indigene Sprachen (Quechua und Shuar)
Religion Christentum
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen nach Kaufkraftparität
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF Report 2018, UNDP „Bericht über menschliche Entwicklung 2016“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Vor der spanischen Kolonialisierung herrschten die Inka über die Gebiete des heutigen Ecuador. 1821 wurden die Spanier im Zuge der südamerikanischen Unabhängigkeitskriege besiegt und das Land zunächst Großkolumbien zugeschlagen, das 1830 aber zerfiel. Die Zeit nach Gründung der Republik Ecuador war von großer politischer Instabilität, einer Vielzahl von Putschen sowie kürzeren Bürgerkriegen geprägt. Die vielfältigen gesellschaftlichen Konfliktlinien und Gegensätze bestimmen die politische Auseinandersetzung bis in die heutige Zeit.

Die heutige Situation in Ecuador

In den vergangenen Jahren führten die wirtschaftlichen und sozialpolitischen Entscheidungen der Regierung immer wieder zu Protesten bei der Bevölkerung, insbesondere bei den indigenen Volksgruppen. 2008 trat eine neue Verfassung in Kraft. Seit 2017 ist Lenín Voltaire Moreno Garcés Staatpräsident. Die Mehrheit der Bevölkerung in den ländlichen Gebieten ist arm und lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft. Vor allem Männer zieht es in die Städte, in der Hoffnung, Arbeit zu finden. Dort leben die Menschen jedoch oft beengt in provisorischen Unterkünften in den Slums der Großstädte.

Wir sind dabei - Werden auch Sie Teil von Plan

Prominente Unterstützer

Adele Neuhauser
Adele Neuhauser Schauspielerin und Plan-Unterstützerin

„Plan spürt Missstände auf, wie zum Beispiel die Diskriminierung von Mädchen in einigen Entwicklungsländern. Doch Plan prangert nicht an, sondern hilft sensibel die schwierigen Lebenssituationen vieler Kinder zu verbessern. Mit einer Patenschaft von Plan können wir alle dazu beitragen, dass dieser Prozess stetig voranschreitet und Kinder ein würdiges Leben führen können.“

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... und Paten für Ecuador

Wie hoch ist der Beitrag für eine Kinderpatenschaft?

Mit nur 92 Cent am Tag (das sind 28 Euro pro Monat) unterstützen Sie ein Kind, dessen Familie und die Gemeinde. Ihren Patenschaftsbeitrag können Sie bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Gehe ich durch die Patenschaft eine rechtliche Verpflichtung ein?

Mit Ihrer Patenschaft gehen Sie keinerlei rechtliche Verpflichtung ein. Sie können die Patenschaft jederzeit beenden - ohne Angabe von Gründen.

Was erhalte ich bei Übernahme einer Kinderpatenschaft?

Sie erhalten:

  • das Bild Ihres Patenkindes
  • die Beschreibung seiner Lebenssituation
  • Informationen zu dem Land
  • Ihre persönliche Patenmappe mit allen wichtigen und interessanten Informationen

Weiter erhalten Sie jährlich:

  • Neuigkeiten zur Lebenssituation Ihres Patenkindes
  • Informationen über Entwicklungen und Projekte im Lebensumfeld des Kindes
  • alle drei Monate unser Patenmagazin „Plan Post“
  • automatisch im Februar des Folgejahres eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung) für Ihre Steuererklärung

Erfahre ich, wie sich mein Patenkind entwickelt?

Mit keiner anderen Spendenform als einer Kinderpatenschaft erleben Sie so konkret, wie und wo Ihre Hilfe wirkt. Denn Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht. So informieren wir Sie regelmäßig über Ihr Patenkind und Sie können ihm schreiben und es sogar besuchen.

Was bewirkt meine Patenschaft für das Kind?

Mit einer Kinderpatenschaft unterstützen Sie Selbsthilfeprojekte, die das Kind, seine Familie und Gemeinde stärken. Unser Ziel ist es, über diese Projekte die Lebensumstände und das gesamte Lebensumfeld der Kinder dauerhaft zu verbessern und ihre Existenz langfristig zu sichern.

Wie lange dauert meine Kinderpatenschaft?

Die Patenschaft läuft längstens bis zum vollendeten 18. Lebensjahr des Patenkindes. Manchmal muss eine Patenschaft auch vorher von uns aus beendet werden, beispielsweise wenn die Familie des Patenkindes dauerhaft aus dem Projektgebiet fortzieht und somit nicht mehr an den Projekten beteiligt ist.

Ja, ich möchte in Ecuador helfen!
Ihre Hilfe kommt an!
  • Projektausgaben (80,91%)
  • Werbeausgaben und Öffentlichkeitsarbeit (14,04%)
  • Verwaltungsausgaben (5,05%)
  • DZI Spendensiegel
  • TÜV NORD
  • Beste Website des Jahres 2016 in der Kategorie Wohltätigkeitsorganisationen
  • Transparenzpreis von PricewaterhouseCoopers 2012
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