In Uganda helfen wir von Plan, Mädchen u.a. vor Misshandlung zu bewahren. Helfen auch Sie mit einer Patenschaft!
In Uganda helfen wir von Plan, Mädchen u.a. vor Misshandlung zu bewahren. Helfen auch Sie mit einer Patenschaft! © Plan/Rose+Sjölander

Patenschaft für Kinder in Uganda

In Uganda leben viele Menschen in Armut. Zu den Ursachen für die hohe Armutsrate zählen das starke Bevölkerungswachstum, die Abhängigkeit von der Subsistenzlandwirtschaft (dem Anbau für den eigenen Bedarf) und die hohe HIV- und Aids-Rate. Wir von Plan International setzen bei diesen Problemen an und tragen dazu bei, dass Kinder in Uganda zukünftig nicht mehr in Armut leben.

Unser Engagement in Uganda

Die Länderstrategie von Plan International bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern.

  • Programmarbeit seit 1992
  • 2014 mehr als 38.500 Patenkinder
  • Arbeitsschwerpunkte: Gesundheit, Hygiene, HIV-Prävention, Bildung, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern

Ja, ich möchte in Uganda helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Uganda?

Plan International ist seit 1992 in Uganda tätig. 2015 erreichte das Kinderhilfswerk mit seiner Arbeit das Umfeld von etwa 38.000 Patenkindern und ihren Familien. Die Programmgebiete von Plan International sind überwiegend ländlich geprägt und liegen im Osten und im Zentrum des Landes.

In Uganda fördern wir von Plan International vor allem den Ausbau des Gesundheits- sowie des Bildungswesens. Wir arbeiten daran, durch Aufklärung und die Verbesserung der medizinischen Versorgung die Ausbreitung von Krankheiten wie Malaria und HIV/Aids einzudämmen. Dabei setzen wir uns besonders für den Schutz betroffener Kinder ein. Außerdem wollen wir mit unserem Einsatz Mädchen und Jungen den Zugang zu Bildung ermöglichen und das Schulwesen kindgerechter gestalten. Dabei profitieren Kinder vom Kleinkindalter über die Grundschulzeit bis in die Jugend von unserer Arbeit.

Um unsere Arbeit in Uganda erfolgreich umsetzen zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen. Mit der Übernahme einer Patenschaft tragen Sie zur Entwicklung in Uganda bei. Erfahren Sie nachfolgend mehr über unsere Projekte vor Ort.

Ein guter Start - die frühe Kindheit

 In Uganda sterben viele Frauen durch Komplikationen bei der Geburt. Weniger als die Hälfte der Entbindungen wird von ausgebildetem Gesundheitspersonal betreut. Jedes Jahr infizieren sich in Uganda etwa 25.000 Kinder im Mutterleib oder bei der Geburt mit HIV. Malaria, Durchfall, Atemwegsinfektionen, mangelnde Hygiene, fehlende Grundimpfungen und fehlender Zugang zu sauberem Trinkwasser sind die Hauptgründe für die hohe Säuglings- und Kindersterblichkeit.

Ziel ist, dass Eltern, die erweiterte Familie und die Gemeinde ein geschütztes Umfeld für Kleinkinder schaffen, in dem sie heranwachsen können, ohne vernachlässigt oder misshandelt zu werden. Wir setzen uns für die Geburtenregistrierung ein und helfen Frauen, Zugang zum Justizwesen zu erhalten, damit sie ihre Rechte und die Rechte ihrer Kinder durchsetzen können. Für die Geburt und die ersten fünf Lebensjahre sollen Bedingungen geschaffen werden, die das Überleben und eine optimale körperliche Entwicklung der Mädchen und Jungen sichern. Wir von Plan International unterstützen Angebote zur Familienplanung, damit die Frauen und Familien entscheiden können, wann und wie viele Kinder sie haben wollen. Zudem fördern wir eine gute Versorgung, um Mangelernährung vorzubeugen.

Die nächsten Schritte - die Grundschuljahre

Die Einschulungsrate in Uganda ist hoch, aber weniger als die Hälfte der eingeschulten Kinder schließt die siebenjährige Grundschule ab. Oft sind die Klassenzimmer überfüllt und die Lehrmethoden nicht kindgerecht. An den meisten staatlichen Grundschulen sind keine Kantinen vorhanden, zudem fehlt es an geeigneten Wasser- und Sanitäreinrichtungen. Nur wenige Schulen sind auf die Bedürfnisse von Kindern mit Behinderungen eingestellt.

Dieses Programm baut direkt auf das Programm zur Förderung von Kleinkindern auf. Ziel ist, dass die Rechte von Kindern zu Hause, in der Schule und in der Gemeinde respektiert und Mädchen und Jungen vor allen Formen von Vernachlässigung und Misshandlung bewahrt werden. Dabei wollen wir von Plan International erreichen, dass Mädchen und Jungen im vorgesehenen Alter eine qualifizierte Grundschulbildung absolvieren. Den größten Einfluss auf das Leben der Sechs- bis Zwölfjährigen haben das häusliche Umfeld und die Grundschule selbst - deshalb konzentriert sich die Strategie des Programms auf diese zwei Bereiche und verbindet sie miteinander.

Bereit für die Zukunft - die Jugend in Uganda

Jugendliche in Uganda sind mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, wie geringe Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten und mangelnde Gesundheitsfürsorge. Ein Großteil der Jugendlichen nutzt keine Verhütungsmittel für eine bessere Familienplanung. Teenager-Schwangerschaften sind weitverbreitet, viele Mädchen und junge Frauen sterben durch Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt. Schätzungsweise drei Prozent der 15- bis 24-Jährigen sind HIV-positiv.

Ziel ist, dass Mädchen und Jungen Zugang zu jugendgerechten Gesundheitsangeboten und Informationen über sexuelle Gesundheit haben, damit sie verantwortungsvoll mit ihrer Sexualität umgehen können. Plan International unterstützt die Einbindung von Aufklärungsmaßnahmen über Gesundheit und Sexualität in Sport- und Freizeitangebote für Jugendliche. Gleichzeitig setzen wir uns mit Lobbymaßnahmen für die Bereitstellung jugendgerechter Gesundheitsdienste ein.

Uganda im Überblick

Uganda ist ein Binnenstaat in Ostafrika und liegt am Äquator. Aufgrund seiner Naturschönheit und Artenvielfalt wird das Land auch als „Perle Afrikas“ bezeichnet. Der größte Teil des Landes besteht aus einer savannenbedeckten, trockenen Hochebene, an die sich im Westen das Ruwenzori-Bergmassiv anschließt. Im Südosten liegt der Viktoriasee, der, wie alle Gewässer Ugandas, den Nil speist.

Einwohner 37,6 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 59 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 66 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 510 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 85 %, Männer 90 %
Landesfläche 241.550 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Kampala
Landessprachen Kisuaheli, Englisch, Luganda
Religion Christentum (80%), Islam (10%), lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Im 15. Jahrhundert bildeten sich vor allem im Süden des heutigen Ugandas Königreiche. Das Königreich Buganda übernahm dabei eine führende Rolle. Im Norden des Landes lebten vor allem Nomaden und Hirtenvölker. 1896 wurde Uganda britisches Protektorat. Nach der Unabhängigkeit 1962 führte Milton Obote ein Einparteiensystem ein. 1971 putschte sich Armeechef Idi Amin an die Macht. Seine Schreckensherrschaft wurde 1979 durch tansanische Militärverbände beendet. Nach Jahren, die von Anarchie und Bürgerkrieg geprägt waren, übernahm 1986 Yoweri Museveni die Macht, der bis heute Staatsoberhaupt Ugandas ist.

Die heutige Situation in Uganda

1996 fanden die ersten freien Wahlen statt, die Museveni gewann. Er wurde zuletzt 2011 in seinem Amt bestätigt. Seit seiner Machtübernahme hat sich die politische und wirtschaftliche Lage Ugandas stabilisiert. Dennoch steht das Land noch immer vor großen Herausforderungen. Im Norden ging die paramilitärische Lord's Resistance Army (LRA) jahrelang brutal gegen die Zivilbevölkerung vor und entführte Kinder, um sie als Soldaten zu missbrauchen. Der Aufstand ist offiziell noch nicht beendet, hat sich seit 2008 aber zunehmend auf die Nachbarländer Kongo, Südsudan und Zentralafrikanische Republik verlagert. Im Nordosten Ugandas herrscht zudem extreme Dürre, die 2009 große Flüchtlingsströme auslöste. Mehr als die Hälfte der Bewohner Ugandas ist jünger als 15 Jahre.

Wir sind dabei - Werden auch Sie Teil von Plan

Prominente Unterstützer

Adele Neuhauser ist Plan-Unterstützerin.
Adele Neuhauser, Schauspielerin und Plan-Unterstützerin

„Plan spürt Missstände auf, wie zum Beispiel die Diskriminierung von Mädchen in einigen Entwicklungsländern. Doch Plan prangert nicht an, sondern hilft sensibel die schwierigen Lebenssituationen vieler Kinder zu verbessern.“

Weitere Unterstützer
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Ihre Hilfe kommt an!
  • Projektausgaben (81,8%)
  • Werbeausgaben und
    Öffentlichkeitsarbeit (12,8%)
  • Verwaltungsausgaben (5,4%)
  • DZI Spendensiegel
  • TÜV NORD
  • Beste Website des Jahres 2016 in der Kategorie Wohltätigkeitsorganisationen
  • Transparenzpreis von PricewaterhouseCoopers 2012

Um die Verwaltungskosten möglichst niedrig zu halten, gehört das Plan-Büro in Österreich zu Plan International Deutschland e.V.. Ihre Spende ist natürlich auch in Österreich steuerlich absetzbar!

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