Plan Medienpreis für Kinderrechte

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Bettina Strobl

Preisverleihung im Herbst 2018

Seit 2014 vergibt die gemeinnützige Privatstiftung Hilfe mit Plan Österreich einen Medienpreis für Kinderrechte.

Dieser ist mit 3.000 Euro dotiert und zeichnet Medienbeiträge aus, die beispielhaft auf die Lebensumstände und Rechte von Mädchen und Buben aufmerksam machen.

Jährlich können Redakteurinnen und Redakteure sowie freie Journalistinnen und Journalisten aller Ressorts, in oder aus Österreich, ihre Beiträge in deutscher oder englischer Sprache bis 30. Juni einreichen. Bitte schicken Sie uns mit Ihrer Einreichung auch folgende Tabelle ausgefüllt mit.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Einreichkriterien.

KONTAKT

Wenn Sie Fragen zu den Einreichkriterien haben, rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns eine Email!

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Rückblick auf die Preisverleihung 2017

Letztes Jahr fand die Preisverleihung des "Plan Medienpreis für Kinderrechte" am 19. September im imposanten Kongresssaal im Bundeskanzleramt statt. Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien, Mag. Thomas Drozda, und der Präsidenten des Verbands Österreichischer Zeitungen (VÖZ) Mag. Thomas Kralinger übergaben gemeinsam mit Rudi Klausnitzer, Vorstandsmitglied der Privatstiftung Hilfe mit Plan Österreich, den Preis an Mag.a Ursula Hofmeister für ihren ORF III Beitrag „Wohnen Träume überall?“.

Die Jury begründete ihre Entscheidung: „Der Beitrag ist gleichzeitig objektiv und schonungslos hinsichtlich der gezeigten Realität als auch hoffnungsvoll und optimistisch, dass es, vor dem Hintergrund des fortgesetzten Versagens europäischer und nationaler Politik gegenüber der Bevölkerungsgruppe der Roma möglich ist, in eigener Initiative das Leben von bereits über tausend Kindern nachhaltig zu verbessern und ihnen eine Zukunft, in der Mitte der Gesellschaft, zu ermöglichen.“

Ebenfalls ausgezeichnet wurden auf dem zweiten Platz Mag.a Yvonne Widler für ihren Beitrag „Ihr müsst euch jetzt verabschieden“ erschienen auf NZZ.at sowie Mag.a Gerhild Salcher und Mag. Sinisa Puktalovic für ihren W24 Beitrag „Inklusion: Kenne kein vergleichbares Projekt“. Der dritte Platz ging an Mag. Georg Wimmer für seinen Beitrag „Wenn Kinder arbeiten“ erschienen in den Straßenzeitungen Apropos und Megaphon sowie an Mag. Marian Smetana für seinen Beitrag „Wenn Kinder heiraten müssen“, erschienen in den Salzburger Nachrichten.

Wir haben eine gewöhnlich Pressereise zu einem Sozialprojekt in einem EU-Land erwartet und sind einer Hoffnungslosigkeit begegnet, auf die wir nicht vorbereitet waren. Diesen Film zu machen, war eine Herzensangelegenheit und daher hat ihre Auszeichnung auch eine große Bedeutung für mich. "Wohnen Träume überall" ist den Menschen gewidmet, die unermüdlich Anderen die Hand zur Hilfe reichen, den Kindern und Jugendlichen, die trotz aller Widrigkeiten von einer besseren Zukunft träumen, und jenen, die das nicht mehr können.

Mag.a Ursula Hofmeister, Gewinnerin "Plan Medienpreis für Kinderrechte" 2017

 
Preisträgerin 2017 Mag.a Ursula Hofmeister cPlan
3.Platz Preisträger 2017 Herr Wimmer und Herr Smetana
Herr Klausnitzer, Vorstandsmitglied, Herr Kralinger, VÖZ Präsident und Bundesminister Drozda beim Verkünden der Preisträger
Film von Plan International wird gezeigt
Preisträgerin Hofmeister-mit-Familie
Preisträger-Herr-Puktalovic
Mag. Thomas Kralinger vom VÖZ
Empfang nach der Verleihung
Bundesminister Drozda mit Vorstandsmitglied Dr. Dorothee Ritz von Plan International
2.-Platz_Salcher und Puktalovic im Publikum
Herr Wimmer mit Bundesminister Drozda
Ebenfalls auf dem 2. Platz ist Mag.a Yvonne Widler cBKA Andy Wenzel
Bundesminister Mag. Thomas Drozda bei der Preisverleihung
Publikum bei der Preisverleihung
Rudi Klausnitzer, Irene Kaufmann und Thomas Kralinger
Dr. Ritz und Herr Klausnitzer

Rückblick auf die vergangenen Preisverleihungen

Die Gewinnerin des Medienpreises 2015 war Mag. Veronika Dolna mit ihrem Furche Artikel "Zwei-Klassen-Recht beim Kinderschutz".

Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Artikel von Felix Lill "Der Nachwuchs im Klassenkampf" erschienen in der Presse und Bianca Blei "Glückliche Bräute: Gefangene hinter indischer Fabrikmauern" erschienen im Standard.

„Wir befinden den Artikel von Veronika Dolna in der Furche für ein vorbildliches Beispiel engagierten Journalismus. Die Redakteurin blickt auf einen scheinbar unbedeutenden Passus eines Landesgesetzes. Es ist nicht die für jedermann offensichtliche Ungerechtigkeit, die Kindern in anderen Weltenteilen widerfährt, sondern Ausfluss unseres Föderalismus, der in diesem Fall aber nicht nur zu zweifelhafter Bürokratie führt, sondern explizit Flüchtlingskinder in ihren Rechten beschneidet. Ein solcher Blick auf die Dinge mahnt bei den Verantwortlichen Achtsamkeit ein. In diesem Fall hatte das Aufzeigen der unterschiedlichen Behandlungen von Kindern Wirkung. Der strittige Paragraph wurde am Ende gestrichen.“

 

Der Gewinner 2014 war Dr. Edgar Schütz von der APA mit seinem Artikel „Straßenkinder in Rio de Janeiro - sie werden einfach weggesperrt".