Plan Medienpreis für Kinderrechte

Ihre Ansprechpartnerinnen
Bettina Strobl und Carina Kirisits, MSc, BSc, BA

Der Preis

Seit 2014 vergibt die gemeinnützige Privatstiftung Hilfe mit Plan Österreich einen Medienpreis für Kinderrechte.

Dieser ist mit 3.000 Euro dotiert und zeichnet Medienbeiträge aus, die beispielhaft auf die Lebensumstände und Rechte von Mädchen und Buben aufmerksam machen.

Die Teilnahme

Teilnahmeberechtigt sind Beiträge aller in Österreich erscheinenden Medien sowie Beiträge von Journalistinnen und Journalisten in und aus Österreich. Jährlich können Redakteurinnen und Redakteure sowie freie Journalistinnen und Journalisten aller Ressorts ihre Beiträge in deutscher oder englischer Sprache bis 30. Juni einreichen. Bitte schicken Sie uns mit Ihrer Einreichung auch folgende Tabelle ausgefüllt mit.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Einreichkriterien.

Wir freuen uns auf Ihre Einreichung!

 

KONTAKT

Wenn Sie Fragen zu den Einreichkriterien haben, rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns eine Email!

+43 (0) 1 581 08 00 34
+43 (0) 1 581 08 00 36
stiftung@plan-international.at

Preisverleihung 2019

"Ich freue mich sehr, dass auch heuer – im Jubiläumsjahr 30-Jahre-UN-Kinderrechtekonvention – ein Medienpreis für Kinderrechte vergeben und damit auf das Recht auf Gleichbehandlung und Entwicklung, die Achtung vor der Meinung des Kindes und das Wohl des Kindes aufmerksam gemacht wird", sagte Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend Mag.a Ines Stilling bei der Verleihung des "Plan Medienpreis für Kinderrechte" am 7. Oktober 2019 im Bundeskanzleramt. Bereits zum fünften Mal wurden Journalistinnen und Journalisten für engagierte Berichterstattung zum Thema Kinderrechte ausgezeichnet.

Der mit 3.000,- Euro dotierte Preis wurde von der Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, Frau Mag.a Ines Stilling, dem VÖZ Vizepräsidenten, Mag. Thomas Kralinger, sowie Rudi Klausnitzer, Vorstandsmitglied der Privatstiftung Hilfe mit Plan Österreich, im festlichen Rahmen im Kongressaal des Bundeskanzleramts übergeben. Rudi Klausnitzer: „Mit diesem Medienpreis wollen wir uns dafür bedanken, dass sich JornalistInnen und Redaktionen diesen manchmal vielleicht nicht so attraktiv scheinenden, aber wichtigen Themen widmen und daraus packende und beeindruckende Geschichten machen.“

Den ersten Platz haben dieses Jahr zwei Einreichende gewonnen: Sowohl das Journalistinnen-Duo Elsbeth Bräuer, M.A. und Minh Thu Tran, M.A., deren Beitrag „Die Geister der toten jagen die Kinder & Plündern, töten, ausrotten – ein Kinderleben“ im Magazin Republik erschien, als auch Mag. Philipp Hedemann, dessen Beitrag „Fass deine Schwester an“ im Magazin Profil veröffentlicht wurde, dürfen sich heuer über die Auszeichnung freuen. Der zweite Preis geht an Mag.a Gerlinde Petric-Wallner für ihren Radio-Beitrag „Wo ist mein Papa jetzt?“ im Radio klassik Stephansdom. Mit dem dritten Platz wird der im Magazin Datum erschienene Beitrag „Schmutziger Glanz“ von Marius Münstermann gewürdigt.

Die Jury, bestehend aus Mag.a Patricia Pawlicki (ORF), Mag.a Yvonne Widler (Kurier), Mag. Gerald Grünberger (VÖZ), Johannes Bruckenberger (APA), Mag. Tarek Leitner (ORF), Mag.a Dagmar Strobel-Langpaul (BKA) und Rudi Klausnitzer (Plan International), begründete ihre Entscheidung bei erstgenanntem Journalistinnen-Duo folgendermaßen: „Großartiges Londread-Stück und Text-Bild-Reportage im besten Sinn“. Ausschlaggebend für die Erstreihung des Beitrages von Mag. Philipp Hedemann war neben dem packenden Inhalt auch das hohe journalistische Niveau.

Danke an die wunderbaren Gäste für diese schöne Preisverleihung!

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Mit unserer Geschichte wollen wir auf die Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofs und die Situation von Kindersoldaten aufmerksam machen. Der Fall der ugandischen Lord's Resistance Army zeigt, wie aus Opfern Täter werden können – und wie schwierig der Weg zur Gerechtigkeit ist. Danke auch an „netzwerk recherche“ für die finanzielle Unterstützung – ohne sie hätten wir die Geschichte gar nicht realisieren können.

Elsbeth Bräuer, M.A. und Minh Thu Tran, M.A., Gewinnerinnen "Plan Medienpreis für Kinderrechte 2019"

 

Ich widme diese Auszeichnung Ruby (Name geändert). Ohne sie hätte ich die Geschichte nicht schreiben können. Sie hat mir unter Tränen erzählt, wie sie als Jugendliche dazu gezwungen wurde, sich vor einer Webcam auszuziehen. Sie ist eines von Tausenden Jungen und Mädchen, die online sexuell missbraucht werden. Es braucht starke Mädchen wie Ruby, die bereit sind gegen ihre Peiniger auszusagen und über das Leid, das Kindern auf der ganzen Welt angetan wird, zu sprechen, um diese perfide Form des Missbrauchs erfolgreich bekämpfen zu können.

Mag. Philipp Hedemann, Gewinner "Plan Medienpreis für Kinderrechte 2019"

 
Bundesministerin Ines Stilling und Adele Neuhauser (c) BKA/Andy Wenzel
Rudi Klausnitzer, Bundesministerin Stilling, Preiströgerin Elsbeth Bräuer und Thomas Kralinger (c) BKA / Andy Wenzel
Preisverleihung Plan Medienpreis für Kinderrechte (c) Plan International
BM a.D. Maria Rauch-Kallat und BM für Frauen, Kinder und Jugend Ines Stilling (c) BKA / Andy Wenzel
Ins Gespräch vertieft: Christoph Zotter und Yvonne Widler mit einem Freund (c) Plan International
Rudi Klausnitzer, Bundesministerin für Frauen, Jugend und Familie Ines Stilling und Thomas Kralinger (c)BKA/Andy Wenzel
Vorstände der gemeinnützigen Privatstiftung Hilfe mit Plan Österreich - Friedrich Jergitsch, Gerhard Feuchtmüller (stellv. Vorsitzende), Susanne Bixner (Vorsitzende), Rudi Klausnitzer (c) BKA/Andy Wenzel
Videobotschaft Preisträger Marius Münstermann aus Berlin (c) Plan International
Gerhard Feuchtmüller, Elsbeth Bräuer, Gerlinde Petric-Wallner und Friedrich Jergitsch (c) Plan International
Preisverleihung (c) Plan International
Preisverleihung (c) Plan International
(c) Plan International
Preisträgerin Elsbeth Bräuer mit ihrer Mutter (c) Plan International
Preisträgerin Gerlinde Petric-Wallner (2.v.l.) mit Freunden (c) Plan International
Laudatorin Yvonne Widler (c) BKA/Andy Wenzel
Thomas Kralinger, Dorothee Ritz, Bundesministerin Ines Stilling und Thomas Kralinger (c) Plan International
Die Preisträgerinnen Bräuer und Petric-Wallner (c) Plan International
Videobotschaft Preisträger Philipp Hedemann aus New York (c) Plan International
Gerlinde Petric-Wallner und Sebastian Loudon (c) Plan International
Rudi Klausnitzer, Dorothee Ritz und Thomas Kralinger (c) Plan International
Patrici Pawlicki und Rudi Klausnitzer (c) Plan International
Unterstützerin Maria Fuchs-Hesse mit ihrem Mann (c) Plan International
Rudi Klausnitzer, Christian Rainer, Christoph Zotter, BM Ines Stilling und Thomas Kralineger (c) BKA / Andy Wenzel
Michael Mendel, Susanne Bixner und Gerhard Feuchtmüller (c) Plan International
Gäste (c) Plan International
Gäste und BM a.D. Maria Rauch-Kallat (c) Plan International
Bundesministerin Ines Stilling, Sebastian Loudon (übernahm den Preis stellvertretend für Marius Münstermann) und Thomas Kralinger (c) BKA/Andy Wenzel
Unterstützer Matthias Franta (2.v.l.) mit Begleitung (c) Plan International
Preisverleihung (c) BKA/Andy Wenzel
Preisverleihung Plan Medienpreis für Kinderrechte 2019 (c) Plan International
Christian Rainer und Susanne Bixner (c) Plan International
Preisverleihung (c) Plan International
Preisverleihung (c) Plan International

Preisverleihung 2018

Auch heuer fand die die Preisverleihung des "Plan Medienpreis für Kinderrechte" im imposanten Kongresssaal im Bundeskanzleramt statt. Am 08. Oktober überreichte die Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, Dr.in Juliane Bogner-Strauß gemeinsam mit dem VÖZ Vizepräsidenten Mag. Thomas Kralinger und Rudi Klausnitzer, Vorstandsmitglied der Privatstiftung Hilfe mit Plan Österreich, den „Plan Medienpreis für Kinderrechte“. Der erste Preis ging an Mag.a Yvonne Widler für Ihren Beitrag „Das Jugendamt und seine Kinder“ erschienen im Kurier.

Den zweiten Preis gewonnen haben Mag.a Barbara Hardinghaus und Mag. Maik Großekathöfer für ihren Beitrag „Kalt bis ins Herz“ erschienen im Der Spiegel. Mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurde Mag.a Petra Prascsaics für ihren in der Pausenzeitung (Styria Media Group AG) erschienen Beitrag „Wir Kinder haben Rechte“.

"Wir dürfen uns glücklich schätzen, in einem Land leben zu dürfen, dass Rechte der Kinder verfassungsgesetzlich absichert, also mit einer Norm der höchsten Stufe unserer Rechtsordnung, und damit das Kindeswohl nicht nur rechtlich, sondern auch gesellschaftspolitisch außer Diskussion stellt. Aber selbst unweit von uns gibt es Plätze, die weit von diesen Zielen entfernt sind, umso wichtiger ist es, dass es Organisationen wie Plan International und auch Medien gibt, die sich verantwortungsvoll um den Schutz von Kindern und die Bewahrung ihrer Rechte kümmern", erklärte der Vizepräsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen Thomas Kralinger bei der Preisverleihung im Kongresssaal des Bundeskanzleramts.

Die Begründung der Jury, bestehend aus Mag. Tarek Leitner (ORF Journalist), Mag.a Hedwig Wölfl (Geschäftsführerin die Möwe), Sabine Petzl (Moderatorin, Schauspielerin), Michael Lang (APA Chefredakteur), Mag.a Patricia Pawlicki (ORF Journalistin), Mag. Gerald Grünberger (VÖZ Geschäftsführer), Mag.a Ursula Hofmeister (Preisträgerin 2017, ORF Journalistin) sowie Rudi Klausnitzer: „Die Preisträgerin stellt in ihrem sehr gut recherchiertem Bericht das Recht von Kindern auf gesundes und gewaltfreies Aufwachsen und die Förderung ihrer Entwicklung in den Mittelpunkt. Anhand konkreter Lebensgeschichten von Gewalt und Vernachlässigung betroffener Kinder, präsentiert sie ein sehr klares Bild der Komplexität und Verantwortung im Kinderschutz.“

"Mein ganz besonderer Dank gilt allen bisherigen und zukünftigen Preisträgerinnen und Preisträgern und allen Journalistinnen und Journalisten, die sich mit Kinderrechten auseinandersetzen und darüber berichten", so Bundesministerin Bogner-Strauß. Ihr ist es auch wichtig zu betonen, dass Journalistinnen und Journalisten, und Medien im Allgemeinen, große Verantwortung haben, wenn es um den Schutz von Kindern und Jugendlichen in der Berichterstattung geht. "Es muss allen bewusst sein, dass die Verbreitung von Informationen und Materialien immer auch Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche hat", so Bogner-Strauß.

Es war eine großartige Veranstaltung mit tollen Gästen: Paten, Kooperationspartnern, Jurymitgliedern sowie Schauspielerin und Unterstützerin Adele Neuhauser.

Ich freue mich sehr über diesen Preis! Besonders freut es mich für die mutigen und beeindruckenden Menschen, mit denen ich im Zuge der intensiven Recherche sprechen durfte. Was mein ausführlicher Beitrag über das Jugendamt zeigt: Bei Kindern sollen und dürfen wir nicht sparen. Und bei aller Kritik, die das Jugendamt immer wieder erreicht, sehen wir in meinem Dossier, wo das System gut funktioniert.

Mag.a Yvonne Widler, Gewinnerin "Plan Medienpreis für Kinderrechte" 2018

 
Preisträger Fr. Prascaics, Fr. Widler, Hr. Großekathöfer, Fr. Hardinghaus (c) Plan International
Hr. Klausnitzer und Fr. Petzl (c) Plan International
Fr. Klausnitzer und Hr. Kralinger, Vizepräsident VÖZ (c) Plan International
Vorstände, Hr. Fromwald, Fr.Neuhauser (c) BKA_Christopher Dunker
Fr. Däger-Gregori und ihre Tochter (c) Plan International
Hr. Großekathöfe und Fr. Hardinghaus vom Der Spiegel (c) Plan International
Vorstandsmitglieder und Besucher (c) BKA Christopher Dunker
Preistrtägerin 1. Preis (c) BKA_Christopher Dunker
Jurymitglied und Preisträger (c) BKA Christopher Dunker
Hr. Kralinger, Fr. Bogner-Strauß, Hr. Klausnitzer (c) BKA_Christopher Dunker
Herr Klausnitzer (c) BKA_Christopher Dunker
Alle Preisträger, Vorstände, VÖZ, BKA (c) BKA_Christopher Dunker
Familie Widler (c) Plan International
Fr. Hofmeister (Jurymitglied), Hr. Klausnitzer (c) Plan International
Fr. Prascsaics (Kleine Kinderzeitung+Pausenzeitung) mit Familie und Freunden (c) Plan International
Fr. Neuhauser mit Bundesministerin Bogner-Strauß (c) BKA Christopher Dunker
Preisträger mit Bundesministerin und Vorstandsmitglied (c) BKA Christopher Dunker
Dr. Selch mit Mutter der Preisträgerin 1 .Preis (c) Plan International
Hr. Kralinger und Fr. Bogner-Strauß (c) Plan International
Fr. Neuhauser, Fr. Bixner, Hr. Feuchtmüller (c) Plan International
Rudi Klausnitzer mit den Preisträgern Hr. Großekathöfer und Fr. Hardinghaus (c) Plan International
Fr. Fuchs-Hesse und Hr. Fuchs (c) Plan International
Preisträgerin und Jurymitglied (c) Plan International
Frau Gumpoldsberger - Unterstützerin von Plan International und der Stiftung (c) Plan International
Jurymitglied Fr. Wölfl und Vöz Vizepräsident Hr. Kralinger (c) BKA Christopher Dunker
Preisträgerin mit Bundesministerin und Vorstandsmitglied (c) BKA Christopher Dunker
Medienpreis für Kinderrechte (c) BKA Christopher Dunker

Preisverleihung 2017

Letztes Jahr fand die Preisverleihung des "Plan Medienpreis für Kinderrechte" am 19. September im imposanten Kongresssaal im Bundeskanzleramt statt. Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien, Mag. Thomas Drozda, und der Präsidenten des Verbands Österreichischer Zeitungen (VÖZ) Mag. Thomas Kralinger übergaben gemeinsam mit Rudi Klausnitzer, Vorstandsmitglied der Privatstiftung Hilfe mit Plan Österreich, den Preis an Mag.a Ursula Hofmeister für ihren ORF III Beitrag „Wohnen Träume überall?“.

Die Jury begründete ihre Entscheidung: „Der Beitrag ist gleichzeitig objektiv und schonungslos hinsichtlich der gezeigten Realität als auch hoffnungsvoll und optimistisch, dass es, vor dem Hintergrund des fortgesetzten Versagens europäischer und nationaler Politik gegenüber der Bevölkerungsgruppe der Roma möglich ist, in eigener Initiative das Leben von bereits über tausend Kindern nachhaltig zu verbessern und ihnen eine Zukunft, in der Mitte der Gesellschaft, zu ermöglichen.“

Ebenfalls ausgezeichnet wurden auf dem zweiten Platz Mag.a Yvonne Widler für ihren Beitrag „Ihr müsst euch jetzt verabschieden“ erschienen auf NZZ.at sowie Mag.a Gerhild Salcher und Mag. Sinisa Puktalovic für ihren W24 Beitrag „Inklusion: Kenne kein vergleichbares Projekt“. Der dritte Platz ging an Mag. Georg Wimmer für seinen Beitrag „Wenn Kinder arbeiten“ erschienen in den Straßenzeitungen Apropos und Megaphon sowie an Mag. Marian Smetana für seinen Beitrag „Wenn Kinder heiraten müssen“, erschienen in den Salzburger Nachrichten.

Wir haben eine gewöhnlich Pressereise zu einem Sozialprojekt in einem EU-Land erwartet und sind einer Hoffnungslosigkeit begegnet, auf die wir nicht vorbereitet waren. Diesen Film zu machen, war eine Herzensangelegenheit und daher hat ihre Auszeichnung auch eine große Bedeutung für mich. "Wohnen Träume überall" ist den Menschen gewidmet, die unermüdlich Anderen die Hand zur Hilfe reichen, den Kindern und Jugendlichen, die trotz aller Widrigkeiten von einer besseren Zukunft träumen, und jenen, die das nicht mehr können.

Mag.a Ursula Hofmeister, Gewinnerin "Plan Medienpreis für Kinderrechte" 2017

 
Preisträgerin 2017 Mag.a Ursula Hofmeister cPlan
3.Platz Preisträger 2017 Herr Wimmer und Herr Smetana
Herr Klausnitzer, Vorstandsmitglied, Herr Kralinger, VÖZ Präsident und Bundesminister Drozda beim Verkünden der Preisträger
Film von Plan International wird gezeigt
Preisträgerin Hofmeister-mit-Familie
Preisträger-Herr-Puktalovic
Mag. Thomas Kralinger vom VÖZ
Empfang nach der Verleihung
Bundesminister Drozda mit Vorstandsmitglied Dr. Dorothee Ritz von Plan International
2.-Platz_Salcher und Puktalovic im Publikum
Herr Wimmer mit Bundesminister Drozda
Ebenfalls auf dem 2. Platz ist Mag.a Yvonne Widler cBKA Andy Wenzel
Bundesminister Mag. Thomas Drozda bei der Preisverleihung
Publikum bei der Preisverleihung
Rudi Klausnitzer, Irene Kaufmann und Thomas Kralinger
Dr. Ritz und Herr Klausnitzer

Rückblick auf die vergangenen Preisverleihungen

Die Gewinnerin des Medienpreises 2015 war Mag. Veronika Dolna mit ihrem Furche Artikel "Zwei-Klassen-Recht beim Kinderschutz".

Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Artikel von Felix Lill "Der Nachwuchs im Klassenkampf" erschienen in der Presse und Bianca Blei "Glückliche Bräute: Gefangene hinter indischer Fabrikmauern" erschienen im Standard.

„Wir befinden den Artikel von Veronika Dolna in der Furche für ein vorbildliches Beispiel engagierten Journalismus. Die Redakteurin blickt auf einen scheinbar unbedeutenden Passus eines Landesgesetzes. Es ist nicht die für jedermann offensichtliche Ungerechtigkeit, die Kindern in anderen Weltenteilen widerfährt, sondern Ausfluss unseres Föderalismus, der in diesem Fall aber nicht nur zu zweifelhafter Bürokratie führt, sondern explizit Flüchtlingskinder in ihren Rechten beschneidet. Ein solcher Blick auf die Dinge mahnt bei den Verantwortlichen Achtsamkeit ein. In diesem Fall hatte das Aufzeigen der unterschiedlichen Behandlungen von Kindern Wirkung. Der strittige Paragraph wurde am Ende gestrichen.“

 

Der Gewinner 2014 war Dr. Edgar Schütz von der APA mit seinem Artikel „Straßenkinder in Rio de Janeiro - sie werden einfach weggesperrt".

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