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Ihre Patenschaft in Malawi sorgt dafür, dass die Kinder vor Ort eine ausgewogene Ernährung bekommen. © Plan International / Maria Thundu
Ihre Patenschaft in Malawi sorgt dafür, dass die Kinder vor Ort eine ausgewogene Ernährung bekommen. © Plan International / Maria Thundu

Patenschaft für Kinder in Malawi

Malawi zählt zu den ärmsten Ländern der Welt und ist in hohem Maße von ausländischen Entwicklungsgeldern abhängig. Das Land steht vor großen wirtschaftlichen Problemen. Eine hohe HIV-Infektionsrate von über zehn Prozent stellt das Land zusätzlich vor große soziale und wirtschaftliche Herausforderungen. Wir von Plan International setzen uns dafür ein, dass die Gesundheit von Kindern und Frauen nachhaltig verbessert und das HI-Virus eingedämmt wird. Fördern Sie unsere Hilfe mit Ihrer Spende.

Unser Engagement in Malawi

Unsere Länderstrategie bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von benachteiligten Kindern und ihren Familien zu verbessern. Die Länderstrategie wurde zusammen mit Plan-Mitarbeiter:innen, Kindern, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Mitgliedern der lokalen Regierung erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1994
  • 2017 mehr als 23.000 Patenkinder
    (662.993 Patenschaften in Afrika)
  • Arbeitsschwerpunkte: Gesundheit, HIV-Prävention, Bildung, Kinderschutz, wirtschaftliche Sicherheit

Ja, ich möchte in Malawi helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Malawi?

Plan International arbeitet seit 1994 in Malawi und erreichte im Jahr 2017 das Umfeld von über 23.000 Patenkindern und ihren Familien in ländlichen Regionen, die zu den ärmsten und strukturschwächsten des Landes zählen. Plan International arbeitet eng mit Regierungsstellen und anderen nationalen Partner:innen zusammen, um einige unserer besonders erfolgreichen Maßnahmen auch landesweit umzusetzen.

In Malawi stellen wir von Plan International uns der Bekämpfung von HIV und Aids. Mit einer Infektionsrate von etwa zehn Prozent der Bevölkerung zählt Malawi zu den von der Epidemie weltweit am schwersten betroffenen Ländern. Unsere Organisation leistet Präventionsarbeit und unterstützt betroffene Menschen, insbesondere Aids-Waisen. In weiteren Programmen engagieren wir uns für kindgerechte Bildung, Schutz der Kinder sowie die Einkommenssicherung von Familien.

Christina - ein Patenkind aus Malawi erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Malawi helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Malawi

Unsere Programme in Malawi tragen zu besseren Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche im Land bei. Erfahren Sie nachfolgend, wofür wir die Mittel, die aus Ihren Patenschaften zusammenkommen, in unseren Programmgemeinden und Projekten einsetzen.

Gemeinsam mit den zuständigen Behörden stärken wir das lokale Gesundheitswesen. Wir statten Gesundheitseinrichtungen aus und qualifizieren Personal, um eine bessere medizinische Versorgung zu gewährleisten. Einen besonderen Schwerpunkt legen wir dabei auf Waisen und Kinder, die mit HIV/Aids leben, sowie Familien in besonders abgelegenen Gebieten. Eine wichtige Voraussetzung für das gesunde Aufwachsen von Kindern ist die nachhaltige Verbesserung ihrer Ernährungssituation.

Dazu stärken wir die Kompetenzen von Eltern, indem wir etwa über gesunde Ernährung informieren und ihnen Hilfsmittel an die Hand geben, um den Entwicklungsstand ihrer Kinder regelmäßig zu überprüfen. Gesundheitliche Probleme und Mangelernährung von Kindern sollen so schnell erkannt werden, damit rasch eine medizinische Behandlung erfolgen kann. Außerdem wollen wir die hygienischen Standards in den Gemeinden erhöhen und führen entsprechende Aufklärungskampagnen und Schulungen durch. Wir arbeiten weiterhin daran, die sanitäre Versorgung in den Gemeinden aufzubauen. Ziel ist es, dass alle Familien die Möglichkeit haben eine Latrine zu nutzen. So schaffen wir wichtige Voraussetzungen, um wasserbezogene Krankheiten einzudämmen. Schließlich klären wir Jugendliche und junge Erwachsene über sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte auf und stellen entsprechendes Material zur Verfügung. Wichtig ist, einer Tabuisierung von sexuell ansteckenden Krankheiten entgegenzuwirken, darauf hinzuwirken, dass Gesundheitsangebote im Krankheitsfall konsequent aufgesucht werden und die Jugendlichen darin zu bestärken, Beziehungen selbstbestimmt und verantwortungsvoll einzugehen.

Alle Kinder sollen Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung erhalten und wir wollen vor allem Mädchen in ihren Bildungschancen stärken. Auf der Ebene der Familien vermitteln wir daher, wie wichtig es ist, dass Kinder die Grund- sowie die weiterführende Schule besuchen und Mädchen ebenso wie Jungen ein Recht auf Bildung haben. Wir geben Eltern konkrete Hilfen an die Hand, so dass sie den Lernerfolg ihrer Kinder zu Hause unterstützen und auch nachvollziehen können, wie sehr ihre Kinder vom Schulbesuch profitieren. Wir qualifizieren Lehrkräfte speziell zur Gleichberechtigung der Geschlechter und engagieren uns gegen jedwede Form von Gewalt und Diskriminierung an Schulen. Durch Förderangebote etwa in naturwissenschaftlichen Bereichen wollen wir Mädchen gezielt stärken.

Auf Regierungsebene setzen wir uns dafür ein, dass die schulische Infrastruktur verbessert wird. Schulen sollen behindertengerecht, mit qualitativen Lehr- und Lernmaterialien ausgestattet sein und auch über verbesserte sanitäre Anlagen verfügen. Körperliche Züchtigung und geschlechtsspezifische Gewalt hingehen wollen wir aus dem Unterricht verbannen.

Selbstvertrauen macht Kinder und Jugendliche stark. Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche ein selbstbestimmtes Leben führen, das frei von Gewalterfahrung ist. Daher klären wir sie über geschlechtsspezifische Gewalt und andere Kinderrechtsverletzungen in der Familie, in der Gemeinde und an Schulen auf und die Kinder und Jugendlichen lernen Verhaltensstrategien, wie sie sich und andere schützen können. Wir wollen Kinder und Jugendliche ermutigen, sich für ihre Rechte einzusetzen. Gemeinsam mit ihnen fordern wir, dass die Regierung sich noch stärker für den Schutz der Kinder engagiert und bestehende Gesetze etwa gegen Kinderheirat und -arbeit auch konsequent umsetzt. Um die Reichweite unserer Arbeit zu erhöhen, nutzen wir gezielt neue Medien und soziale Netzwerke.

Wir fördern den Dialog zwischen den Generationen, um auch die Eltern für Geschlechtergleichberechtigung und Kinderschutz zu sensibilisieren und engagieren uns dafür, dass besonders benachteiligte Kinder, wie Kinder mit Behinderung nicht ausgegrenzt und diskriminiert werden. Um schädlichen Praktiken und frühe Verheiratung in den Gemeinden entgegenzuwirken, binden wir auch die Dorfältesten und religiöse Würdenträger:innen mit ein, da es wichtig ist, dass sie gesellschaftliche Veränderungsprozesse mittragen. Gemeinsam mit unseren lokalen Partnerorganisationen arbeiten wir schließlich auch daran, gemeindebasierte Kindesschutzmechanismen einzurichten und diese gut mit staatlichen Einrichtungen zu vernetzen. Wir verbessern Präventionsangebote, wie beispielsweise die Kinderschutz-Hotline, wollen aber auch erreichen, dass Fälle von Gewalt und Missbrauch gezielt verfolgt werden und Hilfsangebote für Opfer zur Verfügung stehen.

Wir setzen auf verschiedenen Ebenen an, um Jugendliche und junge Erwachsene wirtschaftlich zu stärken. Um sie in die Lage zu versetzen, ein Einkommen zu generieren und gleichzeitig ihre Versorgungssituation zu verbessern, vermitteln wir Kompetenzen in den Bereichen Landwirtschaft, Vieh- und Fischzucht sowie Imkerei. Die Jugendlichen erwerben wirtschaftliche Schlüsselkompetenzen und entwickeln Perspektiven für eine wirtschaftliche Selbstständigkeit, die wir gemeinsam in den Gemeinden umsetzen. Über das bewährte Konzept der Spar- und Kreditgruppen erlangen Jugendliche Zugang zu finanziellen Ressourcen, die ihnen Investitionen erlauben. Außerdem wollen wir gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen ein breites Angebot von beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen zur Verfügung stellen, die den Anforderungen der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes entsprechen. Wichtig ist uns, Absolvent:innen im Anschluss bei der Suche nach Arbeit zu unterstützen.

Wir binden Jugendliche bei der Ausgestaltung von Entwicklungsplänen mit ein und wollen erreichen, dass auch der Staat mehr für die Verbesserung ihrer Situation tut. Wir unterstützen die Gemeinden darin, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen und Schutzmechanismen zu entwickeln, um die Risiken, die von Katastrophen und Klimawandel ausgehen, zu minimieren und bestmöglich auf drohende Gefahren vorbereitet zu sein. Kinder und Jugendliche sind dabei aktiv beteiligt und bringen ihre Ideen, Wünsche und Ansichten ein.

Malawi im Überblick

Das Binnenland Malawi befindet sich im Südosten Afrikas. Es grenzt im Norden an Tansania, im Westen an Sambia und im Süden an Mosambik. Der Malawisee ist der drittgrößte See des Kontinents und erstreckt sich über eine Länge von knapp 500 Kilometern entlang der Ostgrenze des Landes. An seinen Ufern steigen fruchtbare Hochplateaus bis zu 3.000 Meter auf. Das Klima ist subtropisch, doch ausbleibender Regen führt immer wieder zu Dürren. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt auf dem Land und betreibt Ackerbau für den Eigenbedarf.

Einwohner:innen18,10 Mio. (Deutschland [D]: 82,70 Mio.)
Lebenserwartung64 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit*50 pro 1.000 (D: 4 pro 1.000)
BNE pro Kopf**1 159 USD (D: 47 640 US$)
Alphabetisierungsrate***Frauen 73 %, Männer 72 %
Landesfläche118 484 km², (D: 357 050 km²)
HauptstadtLilongwe
LandessprachenChichewa, Englisch
ReligionChristentum (82%), Islam (11%), lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen nach Kaufkraftparität
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF Report 2018, UNDP „Bericht über menschliche Entwicklung 2016“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Im 19. Jahrhundert wurde das heutige Malawi zur britischen Kolonie Nyassaland. 1964 wurde das Land unter Hastings Banda unabhängig, der einen Ein-Parteien-Staat aufbaute und sich zum „Präsidenten auf Lebenszeit“ ernennen ließ. Er regierte 30 Jahre lang autoritär. Die Ölkrise, Dürren und der Bürgerkrieg im benachbarten Mosambik führten zu wirtschaftlichen Einbrüchen. Unruhen, ausgelöst durch eine wachsende Opposition, erzwangen 1992 die Einführung eines Mehrparteien-Systems. 1994 fanden die ersten demokratischen Wahlen statt.

Die heutige Situation in Malawi

Malawi ist heute im regionalen Vergleich politisch vergleichsweise stabil, zählt aber zu den ärmsten Ländern der Welt und ist in hohem Maße von ausländischen Entwicklungsgeldern abhängig. Immer wieder kommt es zu wirtschaftlichen Krisen. Das Land ist besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen, was sich negativ auf die Landwirtschaft, dem wichtigsten Wirtschaftszweig Malawis, auswirkt. Die Bevölkerung wächst schnell und Malawi zählt zu den Ländern, die besonders dicht besiedelt sind und gleichzeitig einen sehr geringen Entwicklungsstand aufweisen. Hinzu kommt die hohe HIV-Infektionsrate von etwa zehn Prozent, die das Land ebenfalls vor große soziale und wirtschaftliche Herausforderungen stellt. Seit 2020 ist Lazarus Chakwera Staatspräsident.

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Prominente Unterstützer

Adele Neuhauser
Adele NeuhauserSchauspielerin und Plan-Unterstützerin

„Plan spürt Missstände auf, wie zum Beispiel die Diskriminierung von Mädchen in einigen Entwicklungsländern. Doch Plan prangert nicht an, sondern hilft sensibel die schwierigen Lebenssituationen vieler Kinder zu verbessern. Mit einer Patenschaft von Plan können wir alle dazu beitragen, dass dieser Prozess stetig voranschreitet und Kinder ein würdiges Leben führen können.“

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... und Pat:innen für Malawi

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Wie hoch ist der Beitrag für eine Kinderpatenschaft?

Mit nur 92 Cent am Tag (das sind 28 Euro pro Monat) unterstützen Sie ein Kind, dessen Familie und die Gemeinde. Ihren Patenschaftsbeitrag können Sie bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Gehe ich durch die Patenschaft eine rechtliche Verpflichtung ein?

Mit Ihrer Patenschaft gehen Sie keinerlei rechtliche Verpflichtung ein. Sie können die Patenschaft jederzeit beenden - ohne Angabe von Gründen.

Was erhalte ich bei Übernahme einer Kinderpatenschaft?

Sie erhalten:

  • das Bild Ihres Patenkindes
  • die Beschreibung seiner Lebenssituation
  • Informationen zu dem Land
  • Ihre persönliche Patenschaftsmappe mit allen wichtigen und interessanten Informationen

Weiter erhalten Sie jährlich:

  • Neuigkeiten zur Lebenssituation Ihres Patenkindes
  • Informationen über Entwicklungen und Projekte im Lebensumfeld des Kindes
  • zweimal im Jahr unser Patenschaftsmagazin „Plan Post“
  • automatisch im Februar des Folgejahres eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung) für Ihre Steuererklärung

Erfahre ich, wie sich mein Patenkind entwickelt?

Mit keiner anderen Spendenform als einer Kinderpatenschaft erleben Sie so konkret, wie und wo Ihre Hilfe wirkt. Denn Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht. So informieren wir Sie regelmäßig über Ihr Patenkind und Sie können ihm schreiben und es sogar besuchen.

Was bewirkt meine Patenschaft für das Kind?

Mit einer Kinderpatenschaft unterstützen Sie Selbsthilfeprojekte, die das Kind, seine Familie und Gemeinde stärken. Unser Ziel ist es, über diese Projekte die Lebensumstände und das gesamte Lebensumfeld der Kinder dauerhaft zu verbessern und ihre Existenz langfristig zu sichern.

Wie lange dauert meine Kinderpatenschaft?

Die Patenschaft läuft längstens bis zum vollendeten 18. Lebensjahr des Patenkindes. Manchmal muss eine Patenschaft auch vorher von uns aus beendet werden, beispielsweise wenn die Familie des Patenkindes dauerhaft aus dem Projektgebiet fortzieht und somit nicht mehr an den Projekten beteiligt ist.

Ihre Hilfe kommt an!
  • Projektausgaben (82,95 %)
  • Werbeaufwendungen (12,22 %)
  • Verwaltungsaufwendungen (4,83 %)
  • DZI Spendensiegel
  • TÜV NORD
  • eKomi Kundenauszeichnung in Gold

Sinnvolle Geschenkideen in der Region:

Hühner für eine Hühnerzucht in Sambia
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In Sambia hat der Klimawandel verheerende Auswirkungen und bedroht die Lebensgrundlagen der Bevölkerung. Mehr als 60 Prozent der Menschen leben in ländlichen Gebieten und arbeiten, meist zur Selbstversorgung, in der Landwirtschaft. In den vergangenen Jahren haben ausbleibende Ernten und geringe Erträge viele Familien in Armut gestürzt. Um dagegen zu wirken, bilden wir junge Frauen und Männer in landwirtschaftlichen Berufen aus, die auch in Zeiten des Klimawandels ein gutes Einkommen erbringen, wie die nachhaltige Landwirtschaft und Geflügelzucht. Die angehenden Geflügelzüchter:innen erhalten Hühner, Futter, Futterspender sowie Materialien für den Bau von Hühnerställen. Außerdem werden die Frauen und Männer in der Aufzucht und Pflege der Tiere geschult. Mit diesem Geschenk unterstützen Sie die Ausbildung und Ausstattung junger Frauen und Männer für eine berufliche Perspektive in der Hühnerzucht.

Ziegen für eine Ziegenzucht in Malawi
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Die Gefahr von Dürreperioden und anderen Wetterextremen infolge des Klimawandels hat in Malawi stark zugenommen. Dies hat weitreichende Folgen für das Land. In Dürrezeiten gehen die Ernteerträge zurück, die Preise für Lebensmittel steigen und der fehlende Zugang zu Nahrung und Wassermangel gefährden die Existenzgrundlage vieler Menschen. Wir möchten die Lebensgrundlage und die Widerstandsfähigkeit gegen die Auswirkungen des Klimawandels dieser Menschen stärken. Da die Nutztierhaltung auch in Zeiten des Klimawandels ein regelmäßiges Einkommen erbringen kann, bieten wir Landwirt:innen an, an einer Ausbildung zur Ziegenzucht teilzunehmen. Dort lernen sie, wie sie die Tiere artgerecht halten, vor Krankheiten schützen können und einen landwirtschaftlichen Betrieb führen. Zudem erhalten alle Teilnehmer:innen vier Ziegen und einen Bock sowie ein Set mit Medikamenten, um die Tiere bei Krankheit behandeln zu können.

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