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Ihre Patenschaft für ein Kind in Guinea-Bissau trägt dazu bei, dass es gewaltfrei aufwachsen kann. © Plan International
Ihre Patenschaft für ein Kind in Guinea-Bissau trägt dazu bei, dass es gewaltfrei aufwachsen kann. © Plan International

Patenschaft für Kinder in Guinea-Bissau

Guinea-Bissau gilt als eines der am wenigsten entwickelten Länder weltweit. Die meisten Familien betreiben Landwirtschaft oder Fischerei für den Eigenbedarf. Doch die Erträge sind gering und über die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Wir von Plan International engagieren uns in Guinea-Bissau dafür, dass Kinder grundversorgt sind und sich gesund und sicher entwickeln können. Helfen auch Sie mit Ihrer Spende.

Unser Engagement in Guinea-Bissau

Unsere Länderstrategie bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie orientiert sich an den vier Zielbereichen unserer globalen Strategie: LERNEN, LEITEN, ENTSCHEIDEN und SICH ENTFALTEN. Die Länderstrategie haben wir zusammen mit Mädchen und Jungen, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Regierungsstellen erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1995
  • 2021 rund 20.300 Patenkinder
    (695.853 Patenschaften in Afrika)
  • Arbeitsschwerpunkte: Bildung, Gesundheit, Hygiene, Kinderschutz, Katastrophenvorsorge

Ja, ich möchte in Guinea-Bissau helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Guinea-Bissau?

Plan International arbeitet seit 1995 in Guinea-Bissau. Im Jahr 2021 erreichte Plan International mit seiner Arbeit das Umfeld von über 20.000 Patenkindern und ihren Familien, die in besonders armen und strukturschwachen ländlichen Regionen im Osten des Landes leben. Außerdem engagiert sich Plan für Vertriebene im Grenzgebiet zum Senegal.

Satu - ein Patenkind aus Guinea-Bissau erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Guinea-Bissau helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Guinea-Bissau

Mit Ihrer Hilfe können wir Kindern in Guinea-Bissau die Chance auf ein besseres Leben geben. Eine Patenschaft fördert Projekte direkt vor Ort und sorgt für die Umsetzung von nachhaltig verbessernden Maßnahmen.

Kinder mit Behinderungen benötigen spezielle Förderung. Damit sie sich positiv entwickeln können und besser integriert werden, sensibilisieren wir sowohl Gemeindeführungen und -mitglieder, als auch Schulleitungen für dieses Thema. Darüber hinaus nehmen Bildungsträger:innen im Bereich Pädagogik, Sonderpädagogik, Lehrmethoden und Kinderschutz an Schulungen teil. Kinder, Gemeindemitglieder sowie Lehrer:innen bringen den Teilnehmenden geschlechter-, kind- und behindertengerechte Bildungsansätze näher. 

Schulungen zu Lebensfähigkeiten und ein besseres Finanzmarktwissen, sollen es Jugendlichen ermöglichen, in Zukunft beruflich erfolgreich zu sein und ihr unternehmerisches Denken zu fördern. Teil dieser Maßnahme ist die Gründung von Frauen-Spargruppen, die hierdurch Unternehmungsgeist und ein Verständnis für Wertschöpfungsketten entwickeln.

Des Weiteren unterstützen wir bestehende Schulclubs, Kinderparlamente und Mädchengruppen in der Umsetzung ihrer Ziele und ihrer Budgetverteilung. Forschungsergebnisse zu Verbesserungen in der Mädchenbildung und angemessener Betreuung und Förderung von Kindern mit Behinderungen sollen national präsentiert und in landesweite Lehrpläne integriert werden.

Bestehende Kinder- und Jugendorganisationen werden gestärkt, damit ihre Forderungen bei den zuständigen Regierungsstellen Gehör finden und sie künftig mehr Einfluss auf die für sie relevanten politischen Entscheidungen nehmen können. Wir stellen bereichsübergreifende Zusammenarbeit von Jugendorganisationen her und unterstützen sie in ihren Bestrebungen zum sozialen Wandel. Beispielsweise richten wir Workshops zum verbesserten Gebrauch von Social Media aus und behandeln Themen wie frühe Heirat oder weibliche Genitalverstümmelung.

Gleichzeitig arbeiten wir mit offiziellen Regierungsvertreter:innen zusammen, um diese im Bereich Kinderrechte und Gleichberechtigung zu sensibilisieren. Dadurch werden Beziehungen zu wichtigen politischen Akteuren aufgebaut.

Geschlechtergerechtigkeit kann nur erreicht werden, wenn auch Jungen und Männer für Mädchen- und Frauenrechte sensibilisiert sind. Daher arbeiten wir mit Jungen und Männern zusammen, um sie über die Konsequenzen früher Heirat, weiblicher Genitalverstümmelung und Gewalt gegen Frauen aufzuklären. Außerdem stärken wir die Vernetzung von Gemeindeorganisationen, damit diese gemeinschaftlich Strategien für eine Veränderung in den Bereichen frühe Heirat und Genitalverstümmelung erarbeiten. Wir wollen die Regierung dahingehend beeinflussen, ein größeres Budget bereitzustellen, um Projekte durchführen zu können, die darauf abzielen, schädliche traditionelle Praktiken abzuschaffen. Weiter setzen wir uns dafür ein, dass die Regierung Sexualkunde früher in die Lehrpläne aufnimmt und verständlicher darstellt. Bereits existierende Jugend-Spargruppen werden dazu genutzt, das Thema sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte weiter zu behandeln und Jugendlichen Informationen beispielsweise über Verhütung und die negativen Aspekte früher Heirat anzubieten.

Plan International unterstützt bestehende Zentren zur Betreuung und Förderung von Kleinkindern und baut darüber hinaus zusätzliche Einrichtungen. Mütter, Väter und Kinderbetreuungspersonal erhalten Schulungen zu integrativer und geschlechtergerechter Erziehung. Außerdem erhalten sie Informationen zu frühkindlicher, vor- und nachgeburtlicher Gesundheit sowie zu ausgewogener Ernährung. Zusammen mit einflussreichen Akteuren soll eine nationale Richtlinie zur Betreuung und Förderung von Kleinkindern entwickelt und implementiert werden.

Um sowohl im Fall einer Krise als auch in einer Katastrophensituation vorbereitet zu sein, werden verschiedene Risiken analysiert und ein gendergerechter Notfallplan erstellt. Wir stärken bereits bestehende Mechanismen zur Bewältigung von Krisen und Katastrophen und stellen sicher, dass Kinder durch diese Maßnahmen ausreichend geschützt sind. Zusätzlich richten wir Katastrophentrainings für Mitglieder zivilgesellschaftlicher Organisationen aus, die einen Fokus auf einen gendergerechten Bereitschafts- und Reaktionsplan haben.

Guinea-Bissau im Überblick

Das kleine westafrikanische Land grenzt im Norden an den Senegal und wird im Osten und Süden von Guinea umschlossen. Die stark zerklüftete Küstenlinie zum Atlantik erstreckt sich über eine Länge von 350 Kilometern. Ihr vorgelagert ist das Bissagos-Archipel mit seinen vielen, teils unbewohnten Inseln.

Es herrscht tropisches Klima. Während im Westen Regenwälder und Mangrovensümpfe verbreitet sind, ist es weiter im Landesinneren trockener. Hier prägen Savannen das Landschaftsbild. Die kulturelle Vielfalt in Guinea-Bissau ist groß. Das Land beherbergt über dreißig verschiedene Volksgruppen. Die Amtssprache Portugiesisch wird nur von wenigen gesprochen. Der Anteil junger Menschen im Land ist hoch.

Einwohner:innen2 Mio. (Deutschland [D]: 83,80 Mio.)
Lebenserwartung59 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit*78 pro 1.000 (D: 4 pro 1.000)
BNE pro Kopf**1.996 USD (D: 55.314 US$)
Alphabetisierungsrate***Frauen 50 %, Männer 71 %
Landesfläche36.125 km², (D: 357.050 km²)
HauptstadtBissau
LandessprachenPortugiesisch, Kreol, lokale Sprachen
ReligionIslam (45%), Christentum (22%), lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen nach Kaufkraftparität
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF - The State of the World's Children Report 202, UNDP "Bericht über die menschliche Entwicklung 2020"

Die Geschichte des Landes

Als portugiesische Kolonie erlangte Guinea-Bissau erst spät nach einem langjährigen Befreiungskampf 1974 die Unabhängigkeit. Zunächst etablierte sich ein sozialistisch orientiertes Einparteiensystem. 1994 fanden erste Wahlen statt. In der Folge kam es zu häufigen Regierungswechseln, mehreren Militärputschen und längeren bewaffneten Konflikten.

Die heutige Situation in Guinea-Bissau

Guinea-Bissau gilt als eines der am wenigsten entwickelten Länder weltweit. Die meisten Familien betreiben Landwirtschaft

oder Fischerei für den Eigenbedarf. Doch die Erträge sind gering und über die Hälfte der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Cashewkerne sind das wichtigste Exportgut des Landes. Ihr Weltmarktpreis hat sich nach einigen Jahren der Krise wieder gut entwickelt. Im Jahr 2012 gab es einen Putsch des Militärs. Seit der Wahl im Mai 2014 ist José Mário Vaz Staatsoberhaupt des Landes. Erste Erfolge seiner Politik führten dazu, dass die dringend benötigte finanzielle Unterstützung internationaler Geber:innen wieder aufgenommen wurde. Nach jahrelangen Unruhen und Instabilität, kommt das Land politisch nun etwas zur Ruhe. Noch immer gilt Guinea-Bissau als wichtiger Umschlagsplatz im internationalen Drogenhandel.

Wir sind dabei - Werden auch Sie Teil von Plan

Prominente Unterstützer

Adele Neuhauser
Adele NeuhauserSchauspielerin und Plan-Unterstützerin

„Plan spürt Missstände auf, wie zum Beispiel die Diskriminierung von Mädchen in einigen Entwicklungsländern. Doch Plan prangert nicht an, sondern hilft sensibel die schwierigen Lebenssituationen vieler Kinder zu verbessern. Mit einer Patenschaft von Plan können wir alle dazu beitragen, dass dieser Prozess stetig voranschreitet und Kinder ein würdiges Leben führen können.“

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... und Pat:innen für Guinea-Bissau

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Wie hoch ist der Beitrag für eine Kinderpatenschaft?

Mit nur 92 Cent am Tag (das sind 28 Euro pro Monat) unterstützen Sie ein Kind, dessen Familie und die Gemeinde. Ihren Patenschaftsbeitrag können Sie bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Gehe ich durch die Patenschaft eine rechtliche Verpflichtung ein?

Mit Ihrer Patenschaft gehen Sie keinerlei rechtliche Verpflichtung ein. Sie können die Patenschaft jederzeit beenden - ohne Angabe von Gründen.

Was erhalte ich bei Übernahme einer Kinderpatenschaft?

Sie erhalten:

  • das Bild Ihres Patenkindes
  • die Beschreibung seiner Lebenssituation
  • Informationen zu dem Land
  • Ihre persönliche Patenschaftsmappe mit allen wichtigen und interessanten Informationen

Weiter erhalten Sie jährlich:

  • Neuigkeiten zur Lebenssituation Ihres Patenkindes
  • Informationen über Entwicklungen und Projekte im Lebensumfeld des Kindes
  • zweimal im Jahr unser Patenschaftsmagazin „Plan Post“
  • automatisch im Februar des Folgejahres eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung) für Ihre Steuererklärung

Erfahre ich, wie sich mein Patenkind entwickelt?

Mit keiner anderen Spendenform als einer Kinderpatenschaft erleben Sie so konkret, wie und wo Ihre Hilfe wirkt. Denn Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht. So informieren wir Sie regelmäßig über Ihr Patenkind und Sie können ihm schreiben und es sogar besuchen.

Was bewirkt meine Patenschaft für das Kind?

Mit einer Kinderpatenschaft unterstützen Sie Selbsthilfeprojekte, die das Kind, seine Familie und Gemeinde stärken. Unser Ziel ist es, über diese Projekte die Lebensumstände und das gesamte Lebensumfeld der Kinder dauerhaft zu verbessern und ihre Existenz langfristig zu sichern.

Wie lange dauert meine Kinderpatenschaft?

Die Patenschaft läuft längstens bis zum vollendeten 18. Lebensjahr des Patenkindes. Manchmal muss eine Patenschaft auch vorher von uns aus beendet werden, beispielsweise wenn die Familie des Patenkindes dauerhaft aus dem Projektgebiet fortzieht und somit nicht mehr an den Projekten beteiligt ist.

Ihre Hilfe kommt an!
  • Projektausgaben (85,41 %)
  • Werbeaufwendungen (10,18 %)
  • Verwaltungsaufwendungen (4,41 %)
  • DZI Spendensiegel
  • TÜV NORD
  • eKomi Kundenauszeichnung in Gold

Sinnvolle Geschenkideen in der Region:

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Die Gefahr von Dürreperioden und anderen Wetterextremen infolge des Klimawandels hat in Malawi stark zugenommen. Dies hat weitreichende Folgen für das Land. In Dürrezeiten gehen die Ernteerträge zurück, die Preise für Lebensmittel steigen und der fehlende Zugang zu Nahrung und Wassermangel gefährden die Existenzgrundlage vieler Menschen. Wir möchten die Lebensgrundlage und die Widerstandsfähigkeit gegen die Auswirkungen des Klimawandels dieser Menschen stärken. Da die Nutztierhaltung auch in Zeiten des Klimawandels ein regelmäßiges Einkommen erbringen kann, bieten wir Landwirt:innen an, an einer Ausbildung zur Ziegenzucht teilzunehmen. Dort lernen sie, wie sie die Tiere artgerecht halten, vor Krankheiten schützen können und einen landwirtschaftlichen Betrieb führen. Zudem erhalten alle Teilnehmer:innen vier Ziegen und einen Bock sowie ein Set mit Medikamenten, um die Tiere bei Krankheit behandeln zu können.

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