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Ihre Patenschaft in Burkina Faso trägt u.a. dazu bei, dass mehr Kinder die Schule besuchen können.
Ihre Patenschaft in Burkina Faso trägt u.a. dazu bei, dass mehr Kinder die Schule besuchen können. © Plan/Kathrin Hartkopf

Patenschaft für Kinder in Burkina Faso

Trotz einiger wirtschaftlicher Fortschritte zählt Burkina Faso zu den ärmsten Ländern weltweit. Vor allem in den ländlichen Regionen nimmt die Armut unter der Bevölkerung zu. Lange Dürreperioden und fortschreitende Wüstenbildung haben zur Folge, dass die landwirtschaftlichen Erträge rückläufi g sind. Viele Burkiner ziehen daher in den Süden des Landes oder wandern in Nachbarländer aus.

Unser Engagement in Burkina Faso

Unsere Länderstrategie bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von benachteiligten Kindern und ihren Familien zu verbessern. Die Länderstrategie wurde zusammen mit Plan-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Mädchen und Jungen, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Mitgliedern der lokalen Regierung erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1976
  • 2017 fast 41.000 Patenkinder
    (657.000 Patenschaften in Afrika)
  • Arbeitsschwerpunkte: Gesundheit, HIV-Prävention, Wasser und Hygiene, Bildung, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern, wirtschaftliche Sicherheit, Katastrophenvorsorge

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Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Burkina Faso?

Seit 1976 arbeitet Plan International in Burkina Faso. 2017 erreichte das Kinderhilfswerk mehr als 41.000 Patenkinder und ihre Familien in ländlichen Regionen des Landes. Aufbauend auf die Erfolge der vergangenen Jahre führt Plan International die Programmarbeit in diesen Gebieten weiter. Wir verstärken unser Engagement in den Regionen, die besonders arm und strukturschwach sind, um besonders benachteiligte Gruppen zu unterstützen.

Claire - ein Patenkind aus Burkina Faso erzählt

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Aktuelle Programme: Hilfe in Burkina Faso

Ihre Patenschaft in Burkina Faso hilft, das Leben von Kindern in diesem Land nachhaltig zu verbessern. Lesen Sie nachfolgend mehr über unsere Hilfsprojekte und Programme vor Ort.

Stolz präsentieren diese Kinder ihre Geburtsurkunden.
Stolz präsentieren diese Kinder ihre Geburtsurkunden. © Françoise Kaboré

Die Kindersterblichkeitsrate in Burkina Faso zählt zu den höchsten weltweit. Ursachen sind in den meisten Fällen vermeidbare Krankheiten wie Malaria, akute Atemwegsinfektionen, Hirnhautentzündung, Unterernährung und Durchfallerkrankungen. Die medizinische Versorgung sowie die hygienischen Standards sind in Burkina Faso unzureichend. Aufklärungskampagnen, die durchgeführt werden, erreichen gerade die Frauen häufig nicht. Daher besteht für Frauen auch ein erhöhtes Risiko einer HIV-Infektion und die Gefahr, das Virus auf ihre Kinder zu übertragen. In den ländlichen Regionen haben viele Kinder keinen Zugang zu Vorschulen oder Kindergärten. Den Eltern fehlt oft das Wissen über die altersgemäße Förderung von Kleinkindern.

Auch in Zukunft werden wir unsere Arbeit im Bereich der Mütter- und Kindergesundheit ausbauen. Wir arbeiten eng mit Regierungsstellen zusammen, um das lokale Gesundheitswesen zu stärken und die medizinische Versorgung von Müttern und Kindern zu erweitern. Um dem Problem der Mangelernährung von Kindern zu begegnen, arbeiten wir gemeinsam mit den Gemeinden daran, die Ernährungssituation zu verbessern. Darüber hinaus lernen die jungen Mütter, wie wichtig das Stillen und eine ausgewogene Ernährung für die Entwicklung ihrer Kinder sind. Neben Präventionsarbeit unterstützten wir Maßnahmen, die verhindern, dass das HI-Virus von der Mutter auf das Kind übertragen wird. In den Gemeinden informieren wir Kinder und Erwachsene außerdem über Hygiene und Ansteckungsgefahren. Wir setzen uns zusammen mit lokalen Behörden und Initiativen für den Aufbau von Einrichtungen zur vorschulischen Bildung ein. Außerdem erweitern Eltern ihre Kenntnisse über frühkindliche Förderung und den Umgang mit Kindern.

Weniger als die Hälfte der Kinder in Burkina Faso besucht eine Grundschule. Mädchen und Kinder mit Behinderungen werden noch seltener eingeschult. Auf dem Land ist der Zugang zu Schulen im Vergleich zu den Städten stark eingeschränkt. Die Bildungsqualität ist gering und die Schulen sind unzureichend ausgestattet. Viele Schüler brechen die Schulausbildung vorzeitig ab und nur wenige besuchen eine weiterführende Schule. Gewalt an den Schulen stellt ein weiteres Problem dar. Mädchen leiden besonders unter sexualisierter Gewalt.

In Kooperation mit den Bildungsbehörden führen wir unsere erfolgreiche Arbeit fort, den Zugang zu Grund und weiterführender Bildung in ländlichen Regionen zu erweitern. Wir unterstützen den Ausbau von Schulen mit Klassenzimmern und Latrinen, die Ausstattung der Einrichtungen mit Lehr- und Lernmaterial sowie die Qualifizierung von Lehrpersonal. Unsere Arbeit zielt besonders darauf ab, benachteiligten Mädchen und Kindern mit Behinderungen den Schulbesuch zu ermöglichen. Darüber hinaus entwickeln wir Konzepte, um ein vorzeitiges Abbrechen der Ausbildung zu verhindern und die weiterführende Schulbildung zu unterstützen.

Hier müssen auch die Eltern eingebunden werden, denen vermittelt wird, wie wichtig die Schulbildung für die Zukunft ihrer Kinder ist. Damit Kinder Spaß am Lernen haben, schulen wir Lehrkräfte im kindgerechten Umgang mit Schülerinnen und Schülern und unterstützen die Bemühungen der Regierung, innovative Lehrpläne auszuarbeiten und das Bildungswesen zu reformieren. Darüber hinaus engagieren wir uns gezielt gegen Gewalt an Schulen. Damit auch ältere Kinder und Jugendliche, die bislang keine Schule besucht haben, eine Chance auf Bildung erhalten, setzen wir uns dafür ein, dass Kindern der Wiedereinstieg in das Schulsystem erleichtert wird und außerschulische Bildungsangebote für Schulabbrecher sowie Alphabetisierungskurse angeboten werden.

Beteiligung von Kindern und Kinderschutz

Obwohl in Burkina Faso auf nationaler und kommunaler Ebene Strukturen für Kinder- und Jugendbeteiligung existieren, werden diese wenig genutzt. Die Bevölkerung ist sich kaum bewusst, wie wichtig es ist, Kinder an Entwicklungsprozessen zu beteiligen. Viele Kinder sind noch immer von Gewalt bedroht, insbesondere Mädchen, Kinder mit Behinderungen sowie Waisen- und Straßenkinder können ihre Rechte kaum wahrnehmen. Kinderheirat, Kinderarbeit, frühe Schwangerschaften und weibliche Genitalverstümmelung, obwohl gesetzlich verboten, sind weit verbreitet.

Wir arbeiten daran, die Partizipation von Kindern und Jugendlichen zu stärken und das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu schärfen. Besonders wichtig ist es, den Kindern und Jugendlichen Wissen zu vermitteln sowie ihre Kompetenzen auszubilden, um sie handlungsfähig zu machen und ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Plan International fördert den Aufbau von Kinder- und Jugendgruppen und stärkt die Partizipationsstrukturen in den Schulen.

Da Kinder einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, Gewalt zu erfahren, vernachlässigt oder ausgebeutet zu werden, klären wir über Kinderrechtsverletzungen auf, führen Maßnahmen zur Gewaltprävention durch und installieren in den Gemeinden Kinderschutzmechanismen. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es, Kinder in ein Geburtenregister einzutragen. Mädchen und Jungen, die Gewalt erfahren haben, erhalten psychologische und medizinische Betreuung sowie spezielle Bildungsangebote. Auf nationaler Ebene setzen wir uns dafür ein, dass Kinderschutzrichtlinien und Gesetze gegen ausbeuterische Kinderarbeit eingehalten werden. Gleichzeitig machen wir uns dafür stark, dass das gesetzliche Mindestalter für die Eheschließung angehoben wird.

Jugendliche in Burkina Faso sind vor allem in ländlichen Regionen wenig aufgeklärt und wissen kaum etwas über reproduktive und sexuelle Gesundheit. Ungewollte und zu frühe Schwangerschaften sowie unsachgemäße Abtreibungen kommen häufig vor. Besonders auf dem Lande werden Mädchen früh verheiratet. Weniger als die Hälfte aller Jugendlichen weiß um die Infektionswege des HI-Virus. Obwohl mittlerweile gesetzlich verboten, wird weibliche Genitalverstümmelung weiterhin praktiziert. Plan International wendet sich mit bewusstseinsbildenden Maßnahmen an die Jugendlichen, um sie über Risiken aufzuklären. Ziel ist es, dass sie Verantwortung für ihr Handeln übernehmen, um sich und andere zu schützen. Besonderes Augenmerk wird auf die Infektionswege des HI-Virus gelegt. Die Familien werden darin unterstützt, ihre Kinder bereits frühzeitig aufzuklären. Wir setzen uns dafür ein, dass HIV-Aufklärung in die Lehrpläne der Schulen integriert wird, und organisieren Trainings, um Lehrkräfte entsprechend zu qualifizieren. Wir klären über die weitreichenden Folgen der weiblichen Genitalverstümmelung auf, mit dem Ziel, dass diese nicht länger praktiziert wird. Schließlich engagieren wir uns auf nationaler Ebene dafür, dass der Zugang zu Einrichtungen, die sexuelle und reproduktive Gesundheit fördern, erweitert wird.

Etwa ein Drittel der ländlichen Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und noch weniger Familien verfügen über einen Zugang zu sanitären Anlagen, wie Latrinen. Eine umweltverträgliche und hygienische Entsorgung von Haushaltsabfällen findet kaum statt. Die wirtschaftliche Situation vieler Burkiner:innen ist angespannt. Fast die Hälfte aller Bauern kann den täglichen Bedarf der Familie nicht durch die eigene Ernte decken. In enger Zusammenarbeit mit der lokalen Verwaltung verbessern wir die Wasser- und Sanitärversorgung in den Gemeinden und insbesondere in den Schulen. So werden die staatlichen Bemühungen, die ländliche Infrastruktur auszubauen, ergänzt. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass die Gemeindemitglieder aktiv eingebunden werden. Aufklärungskampagnen informieren darüber, wie hygienische Standards verbessert werden können oder eine adäquate Entsorgung von Abfall und Abwässern zu organisieren ist. Ein wichtiges Ziel ist es, alle Haushalte mit Latrinen auszustatten. Wir unterstützen die Familien darin, die Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln zu verbessern. Um die Ernteerträge zu erhöhen, werden einfache Bewässerungssysteme entwickelt oder moderne Anbaumethoden eingeführt. Über Trainingsund Bildungsmaßnahmen qualifizieren sich Jugendliche beruflich. Außerdem erweitern wir den Zugang zu finanziellen Dienstleistungen in den ländlichen Gebieten: Frauen schließen sich zu Spargruppen zusammen und in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen werden Kleinkredite angeboten.

Dabei gilt unsere Aufmerksamkeit ganz besonders wirtschaftlich benachteiligten jungen Frauen. Neben der wirtschaftlichen Stärkung möchten wir auch die gesellschaftliche Teilhabe von Jugendlichen erweitern und unterstützen daher Komitees und Gruppen, die Jugendlichen eine Plattform bieten, ihre Meinung auszudrücken und sich für ihre Belange einzusetzen.

Burkina Faso ist regelmäßig von Dürren und Überflutungen betroffen. In den staatlichen Entwicklungsplänen findet der Katastrophenschutz jedoch wenig Berücksichtigung. Plan International unterstützt die Gemeinden darin, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen und Schutzmechanismen zu entwickeln, um die Risiken in den Gemeinden zu minimieren und bestmöglich auf drohende Gefahren vorbereitet zu sein. Die Kinder sind in der Katastrophenvorsorge aktiv beteiligt und bringen ihre Ideen und Bedürfnisse ein. Im akuten Katastrophenfall leisten wir Soforthilfe. Dabei steht im Vordergrund, Kinder vor Gewalt und Missbrauch zu schützen, den Schulunterricht so bald wie möglich wieder aufzunehmen und psychologische Betreuung anzubieten. Wir stimmen die Maßnahmen mit den lokalen Behörden ab und arbeiten mit Regierungsstellen daran, den staatlichen Katastrophenschutz weiterzuentwickeln und zu optimieren.

Burkina Faso im Überblick

Der Binnenstaat Burkina Faso liegt im trockenen und überwiegend flachen Savannengürtel Westafrikas. Das Land grenzt im Norden an Mali und Niger sowie im Süden an die Elfenbeinküste, Ghana, Togo und Benin. Der Großteil der Bevölkerung lebt als Bauern auf dem Land. Allerdings ist nur ein kleiner Teil der Landesfl äche landwirtschaftlich nutzbar, was vor dem Hintergrund des hohen Bevölkerungswachstums besonders problematisch ist. Jugendliche bis 18 Jahren bilden erzeit die größte Altersgruppe. Das Land zeichnet sich durch eine große kulturelle Vielfalt aus.

Einwohner19,80 Mio. (Deutschland [D]: 82,70 Mio.)
Lebenserwartung61 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit*76 pro 1.000 (D: 4 pro 1.000)
BNE pro Kopf**1 705 USD (D: 47 640 US$)
Alphabetisierungsrate***Frauen 44 %, Männer 57 %
Landesfläche274 000 km², (D: 357 050 km²)
HauptstadtOuagadougou
LandessprachenFranzösisch (Amtssprache), Moré, Dioula, Ful
ReligionIslam (50 %), Christentum (10-20 %), lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen nach Kaufkraftparität
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF Report 2018, UNDP „Bericht über menschliche Entwicklung 2016“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Nach der Unabhängigkeit von Frankreich im Jahre 1960 wurde das Land überwiegend autoritär regiert, wobei sich verschiedene Zivil- und Militärregierungen in rascher Folge abwechselten. Nachdem Blaise Compaoré im Jahre 1987 durch einen Putsch an die Macht gelangte, ist die politische Situation im Lande verhältnismäßig stabil. 1991 wurde Blaise Compaorés Präsidentschaft demokratisch legitimiert und in den folgenden Amtslaufzeiten viermal bestätigt.

Die heutige Situation in Burkina Faso

Trotz einiger wirtschaftlicher Fortschritte zählt Burkina Faso zu den ärmsten Ländern weltweit. Vor allem in den ländlichen Regionen nimmt die Armut unter der Bevölkerung zu. Lange Dürreperioden und fortschreitende Wüstenbildung haben zur Folge, dass die landwirtschaftlichen Erträge rückläufig sind. Viele Burkiner ziehen daher in den Süden des Landes oder wandern in Nachbarländer aus. Eine geplante Verfassungsänderung, die Blaise Compaoré eine fünfte Amtszeit ermöglichen sollte, führte Anfang 2014 zur größten Demonstration seit langem. Weitreichende Ausschreitungen in Folge eines Militärputsches konnten verhindert werden und am 29. November 2015 wurde Roch Marc Christian Kaboré zum neuen Präsidenten gewählt.

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Prominente Unterstützer

Adele Neuhauser
Adele NeuhauserSchauspielerin und Plan-Unterstützerin

„Plan spürt Missstände auf, wie zum Beispiel die Diskriminierung von Mädchen in einigen Entwicklungsländern. Doch Plan prangert nicht an, sondern hilft sensibel die schwierigen Lebenssituationen vieler Kinder zu verbessern. Mit einer Patenschaft von Plan können wir alle dazu beitragen, dass dieser Prozess stetig voranschreitet und Kinder ein würdiges Leben führen können.“

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... und Pat:innen für Burkina Faso

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In Sambia hat der Klimawandel verheerende Auswirkungen und bedroht die Lebensgrundlagen der Bevölkerung. Mehr als 60 Prozent der Menschen leben in ländlichen Gebieten und arbeiten, meist zur Selbstversorgung, in der Landwirtschaft. In den vergangenen Jahren haben ausbleibende Ernten und geringe Erträge viele Familien in Armut gestürzt. Um dagegen zu wirken, bilden wir junge Frauen und Männer in landwirtschaftlichen Berufen aus, die auch in Zeiten des Klimawandels ein gutes Einkommen erbringen, wie die nachhaltige Landwirtschaft und Geflügelzucht. Die angehenden Geflügelzüchter:innen erhalten Hühner, Futter, Futterspender sowie Materialien für den Bau von Hühnerställen. Außerdem werden die Frauen und Männer in der Aufzucht und Pflege der Tiere geschult. Mit diesem Geschenk unterstützen Sie die Ausbildung und Ausstattung junger Frauen und Männer für eine berufliche Perspektive in der Hühnerzucht.

SambiaImkerei für Sambia

In Sambia hat der Klimawandel verheerende Auswirkungen und bedroht die Lebensgrundlagen der Bevölkerung. Mehr als 60 Prozent der Menschen leben in ländlichen Gebieten und arbeiten, meist zur Selbstversorgung, in der Landwirtschaft. In den vergangenen Jahren haben ausbleibende Ernten und geringe Erträge viele Familien in Armut gestürzt. Um dagegen zu wirken, bilden wir junge Frauen und Männer in landwirtschaftlichen Berufen aus, die auch in Zeiten des Klimawandels ein gutes Einkommen erbringen. Hierzu zählt neben der nachhaltigen Landwirtschaft und Geflügelzucht und auch die Imkerei. In ihrer Ausbildung werden die angehenden Imker:innen in der Bienenzucht und im Umgang mit den Bienenvölkern geschult. Außerdem lernen sie, wie sie Honig und Wachs herstellen und die fertigen Produkte vermarkten. Mit diesem Geschenk unterstützen Sie die Ausbildung und Ausstattung junger Frauen und Männer für eine berufliche Perspektive in der Imkerei.

MaliAbschaffung von FGM

In Mali ist die weibliche Genitalverstümmelung noch sehr verbreitet. Die negativen gesundheitlichen und psychischen Folgen für die jungen Mädchen sind enorm. Wir fördern deshalb soziale Veränderungen, in dem wir zusammen mit Gemeindemitgliedern die Abschaffung weiblicher Genitalverstümmelung anstreben. Aus diesem Grund führen wir Workshops mit traditionellen Kommunikator:innen durch. Aufgrund ihrer sozialen Stellung sind sie in der Lage, selbst die tabuisierten Themen, wie die Konsequenzen von weiblicher Genitalverstümmelung, anzusprechen und den Diskurs für Veränderung zu eröffnen. Die Schulung mit den Kommunikator:innen ermöglicht uns den Aufbau von Beziehungen zu den Gemeinden und die Aufklärung der Gemeindemitglieder zu den Folgen von weiblicher Genitalverstümmelung. Mit diesem Geschenk unterstützen Sie die Schulung zur Abschaffung von weiblicher Beschneidung.

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