Weltweite Hilfe
Kinder Afrika
Kinder in Afrika müssen sich vielen Herausforderungen stellen. © Plan International

Kinder in Afrika

Über 580 Millionen Kinder leben in Afrika – aber längst nicht alle haben die Möglichkeit, zur Schule zu gehen oder medizinische Hilfe zu erhalten, wenn sie krank sind. Investitionen ins Gesundheits- und Bildungssystem sind daher dringend notwendig. Plan International unterstützt Kinder in 25 afrikanischen Ländern, um gemeinsam mit ihnen, ihren Familien und Gemeinden ein besseres Leben aufzubauen. Mit der Übernahme einer Patenschaft helfen Sie uns dabei.

Fast die Hälfte der afrikanischen Bevölkerung sind Kinder. Bis 2055 soll ihre Anzahl von 580 Millionen auf eine Milliarde anwachsen. Das entspräche rund 40 Prozent der prognostizierten Zahl von Kindern, die dann auf der Erde leben. Insgesamt soll die Bevölkerungszahl Afrikas um 1,3 Milliarden Menschen zunehmen. Für 2050 wird erwartet, dass auf dem Kontinent 2,5 Milliarden Menschen leben. Dies wären immense Veränderungen in nur wenigen Jahrzehnte. Wir von Plan International sind uns sicher: Veränderungen sind es auch, die für die Zukunft dieser Menschen nötig sind. Das starke Bevölkerungswachstum kann zu einem großen Problem oder einer riesigen Chance für den Kontinent werden.

 

Große Investitionen notwendig

Das Potenzial für eine erfolgreiche Zukunft afrikanischer Länder liegt in der guten Ausbildung von heutigen und künftigen Generationen. Hierzu müssen zeitnah große Investitionen in Gesundheit, Bildung und Infrastruktur getätigt in den Ländern werden. Außerdem müssen Arbeitsplätzen geschaffen und die Rechte von Frauen und Mädchen gestärkt werden. Nur dann kann Afrika mehr Wohlstand, Stabilität und Frieden erreichen.

Mangelernährung, Krankheiten und fehlender Zugang zu Bildung hindern Kinder und Jugendliche daran, sich so zu entwickeln, wie sie es eigentlich könnten. Benachteiligung - insbesondere von Mädchen - und Arbeitslosigkeit münden so häufig in einen Kreislauf der Armut, dem nur schwer zu entkommen ist. Aber auch das Wirtschaftswachstum und die Stabilität von Ländern leiden, wenn Investitionen in das Gesundheits- und Bildungswesen fehlen. Herausforderungen, denen sich viele afrikanische Länder heute stellen müssen.

Armut bedroht Afrikas Kinder

Heute leben in Afrika rund 40 Prozent der Menschen in extremer Armut und haben weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag zur Verfügung. Die Hälfte von ihnen sind Kinder. Viele Regionen Afrikas sind zudem von extremen Wetterereignissen wie Dürren und Überschwemmungen betroffen. Sie verstärken die schlechte wirtschaftliche Situation der Familien, die von der Landwirtschaft leben. So bedrohen Armut und Nahrungsmangel die gesunde Entwicklung der Kinder in Afrika.

 

Unterernährung beginnt häufig schon in der Schwangerschaft

Eine Folge von Armut ist Unterernährung. Sie begünstigt Krankheiten und führt bei Kindern zu schlechten Leistungen in der Schule. Leidet schon die Mutter unter Mangelernährung, kann sich auch das ungeborene Kind im Mutterleib nicht richtig entwickeln. Ein geschwächtes Immunsystem und Infektionskrankheiten können die Folgen sein aber auch Schwierigkeiten im Alltag,  beispielsweise beim Lernen. Für Neugeborene stellt dies eine lebensgefährliche Situation dar. Die Eltern wissen meist zu wenig über die schweren Folgen von Mangelernährung und haben nur selten Zugang zu Gesundheitseinrichtungen.

Plan International in Afrika: Werden Sie Pate

Wir von Plan International arbeiten in 25 Partnerländern Afrikas als Hilfsorganisation in der Entwicklungszusammenarbeit. Dort fördern wir Projekte, die die Lebensbedingungen von Kindern und ihren Familien nachhaltig verbessern und Ursachen für Armut und Hunger bekämpfen. Kinder erhalten so die Chance, ihr Recht auf Gesundheit und Bildung wahrzunehmen. Übernehmen auch Sie eine Kinderpatenschaft und helfen Sie, Kindern in Afrika eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

 


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