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Unser Team in der Patenbetreuung beantwortet Ihnen gern Ihre Fragen rund um Ihre bestehende Patenschaft, Ihr Patenkind und die Projekte vor Ort.

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Eine Patenschaft in der Dominikanisches Republick unterstützt unsere Arbeit als Kinderhilfswerk vor Ort.
Eine Patenschaft in der Dominikanisches Republick unterstützt unsere Arbeit als Kinderhilfswerk vor Ort. © Plan/Shiro Ariyama

Patenschaft für Kinder in der Dominikanischen Republik

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Wirtschaft in der Dominikanischen Republik im regionalen Vergleich überdurchschnittlich gut entwickelt. Doch die ungleiche Verteilung des Wohlstandes stellt ein großes soziales Problem dar. Immer noch leben über 40 Prozent der Bevölkerung in Armut. Die hohe Jugendarbeitslosigkeit, Kriminalität und Gewalt sowie der sich verbreitende Drogenschmuggel sind weitere schwerwiegende Herausforderungen, denen sich unser Kinderhilfswerk vor Ort stellt. Helfen Sie uns diesen Problemen und begegnen und unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende!

Unser Engagement in der Dominikanischen Republik

Unsere Länderstrategie bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von benachteiligten Kindern und ihren Familien zu verbessern. Die Länderstrategie wurde zusammen mit Plan-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Mädchen und Jungen, Familien, lokalen Gruppen und Initiativen sowie Mitgliedern der lokalen Regierung erarbeitet.

  • Programmarbeit seit 1987
  • 2017 mehr als 24.000 Patenkinder
  • Arbeitsschwerpunkte: Bildung, Gesundheit, Kinderschutz, wirtschaftliche Sicherheit, Katastrophenvorsorge

Ja, ich möchte in der Dominikanischen Republik helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in der Dom. Republik?

Plan International arbeitet seit 1987 in der Dominikanischen Republik und erreichte 2017 das Umfeld von mehr als 24.000 Patenkindern und ihren Familien. Wir arbeiten sowohl in ländlichen als auch in städtischen Gebieten, die von besonderer Armut geprägt sind, und intensivieren unser Engagement im Grenzgebiet zu Haiti.

Unser Arbeitsansatz, die kindorientierte Gemeindeentwicklung, beruht auf den Grundrechten von Kindern: das Recht auf Leben, Entwicklung, Mitwirkung und Schutz. Kindorientierte Gemeindeentwicklung bedeutet mit und für Kinder zu arbeiten. Mädchen und Jungen, Jugendliche, ihre Familien und Gemeinden sind an der Planung und Durchführung von Programmen und Projekten beteiligt, um ihre eigene Entwicklung voranzubringen. Die Gemeinde trägt Verantwortung für die Programme, damit deren Nachhaltigkeit gesichert wird, auch nachdem wir die Arbeit in diesem Gebiet beendet haben. Von zentraler Bedeutung ist es daher, überholte Denkweisen zu ändern und die Kompetenzen von Gemeindemitgliedern zu stärken, damit sie sich mit den Herausforderungen ihrer Gemeinden aktiv auseinandersetzen können. Dies trägt dazu bei, strukturelle Kinderarmut zu beseitigen.

Da der Staat eine wichtige Rolle bei der Umsetzung und Einhaltung der Kinderrechte spielt, arbeitet Plan International mit Regierungsstellen zusammen und unterstützt sie darin, ihre Verpflichtung gegenüber den Gemeindemitgliedern wahrzunehmen und vorhandene Gesetze und Vorgaben umzusetzen. Gleichzeitig informieren wir die Menschen in den Gemeinden über ihre Rechte und bestärkt sie darin, diese einzufordern. Wir setzen uns besonders für ausgegrenzte und benachteiligte Kinder ein, damit sie ihre Rechte wahrnehmen und den Kreislauf von Diskriminierung, gesellschaftlicher Nichtteilhabe und Kinderarmut durchbrechen können. Frühkindliche Förderung ist uns ein wichtiges Anliegen.

Rosmery - ein Patenkind aus der Dominikanischen Republik erzählt

Ja, ich möchte Kindern in der Dominikanischen Republik helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in der Dominikanischen Republik

Die Mittel aus Ihrer Patenschaft werden von uns in der Dominikanischen Republik für verschiedene Projekte eingesetzt. Erfahren Sie nachfolgend, welche Programme wir derzeit realisieren.

Zusammen mit Eltern und anderen Verantwortlichen informieren wir über zentrale Themen, die für ein gesundes und kindgerechtes Aufwachsen wichtig sind, wie etwa Schwangerschaftsvorsorge, Stillen und Ernährung, Hygiene und Gesundheit, kindliche Bedürfnisse und Förderung der Entwicklung. Besonderen Wert legen wir darauf, die strukturellen Ursachen der Diskriminierung von Frauen und Mädchen aufzubrechen. Dabei werden bestehende Geschlechterrollen kritisch reflektiert und das traditionelle Männerbild in Frage gestellt. Plan International unterstützt Väter dabei, sich aktiv in die Erziehung ihrer Kinder einzubringen und vermittelt gewaltfreie Umgangsformen.

Plan International stärkt Gemeindekomitees, in denen sich Eltern austauschen können und ihr erworbenes Wissen weitertragen. Gemeindehelfer bieten den Familien individuelle Beratungsangebote und unterstützen Frauen während der Schwangerschaft sowie nach der Geburt bei Fragen und Problemen. Einen besonderen Schwerpunkt legen wir dabei auf Mütter, die noch nicht volljährig sind, sowie auf Migranten aus Haiti. Gemeinsam mit den Gemeindekomitees wenden wir uns an verschiedene Behörden, damit die nötigen politischen Voraussetzungen für weitere Einrichtungen zur frühkindlichen Förderung geschaffen werden.

Wir arbeiten daran, die schulischen und außerschulischen Bildungsangebote zu verbessern. Kinder, deren Versetzung gefährdet ist oder die ihren Schulbesuch abbrechen wollen, erhalten gezielte Hilfe von qualifizierten Trainern. Dabei werden moderne, kindgerechte Lehr- und Lernmaterialien eingesetzt.

Plan International engagiert sich besonders für Mädchen sowie für Kinder, die Kreol sprechen. Wir klären Eltern darüber auf, wie wichtig es ist, dass ihre Kinder die Schulausbildung abschließen, und stellen entsprechendes Informationsmaterial zur Verfügung.

Schülerinnen werden gezielt auf die Risiken und möglichen Folgen von frühen Schwangerschaften aufmerksam gemacht. Gemeinsam mit dem Bildungsministerium verbessern wir die Lehrerausbildung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, die Unterrichtsqualität der Grundschule in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen zu erhöhen. Wir setzen uns gegen Gewalt an Schulen ein, was eine wichtige Voraussetzung für einen nachhaltigen Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler ist. Plan International unterstützt die lokalen Behörden dabei, die bildungspolitischen Richtlinien umzusetzen und die schulische Infrastruktur in den Gemeinden zu verbessern.

Durch gezielte Trainings klären wir gemeinsam mit Partnern Kinder altersgerecht über die verschieden Formen von Gewalt auf und verdeutlichen, wo besondere Gefahren bestehen. Plan International vermittelt Eltern und anderen Familienmitgliedern positive, gewaltfreie Erziehungsmethoden, die den gleichberechtigten Umgang mit den Geschlechtern sowie die Mitsprache von Kindern und Jugendlichen fördern.

Es wird deutlich gemacht, wie wichtig es ist, Fälle von familiärer Gewalt öffentlich zu machen und zur Anzeige zu bringen. Wir unterstützen Kinderschutz-Komitees in den Gemeinden dabei, Maßnahmen zur Vorbeugung von Gewalt gegen Kinder durchzuführen und Anlaufstellen zu schaffen, wo Opfern von Gewalt geholfen wird. Außerdem informieren wir Mitarbeiter von Behörden darüber, wie bestehende Gesetze bestmöglich zum Wohl der Kinder umgesetzt werden können, und machen deutlich, dass Gewaltdelikte auch im familiären Bereich zu verfolgen sind.

In enger Zusammenarbeit mit Gemeindekomitees und Jugendorganisationen arbeiten wir daran, Bildungsangebote für Jugendliche zur Verfügung zu stellen. Dabei sollen soziale, technische und finanzielle Kompetenzen vermittelt werden. Die Jugendlichen lernen beispielsweise im Team zusammenzuarbeiten, Konflikte zu lösen und Diskussionen zu führen, sich eine kritische Meinung zu bilden sowie für ihre Interessen selbstbewusst einzutreten.

Da eine frühe Elternschaft besonders für die jungen Mütter erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen hat, ist es uns sehr wichtig, die Jugendlichen aufzuklären und so dabei zu unterstützten, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Der Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien wird ebenso vermittelt wie kunst- und handwerkliche Fertigkeiten. Außerdem werden die Jugendlichen für den sparsamen Umgang mit Geld sensibilisiert und lernen die Grundzüge des Wirtschaftens kennen.

Plan International hilft dabei, über Partnerorganisationen berufliche Qualifizierungsmaßnahmen zu vermitteln, die zu den Talenten und Interessen der Jugendlichen passen und auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes zugeschnitten sind. Alternativ entwickeln wir gemeinsam mit den Jugendlichen Perspektiven für eine wirtschaftliche Selbstständigkeit. Wir setzen uns im Rahmen unserer Lobbyarbeit bei lokalen Behörden und Landwirtschaftsverbänden sowie Wirtschaftsbetrieben für die Verbesserung der wirtschaftlichen Chancen von Jugendlichen ein.

Wir unterstützen die Gemeinden darin, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen und Schutzmechanismen zu entwickeln, um die Risiken in den Gemeinden zu minimieren und bestmöglich auf drohende Gefahren vorbereitet zu sein. Mädchen und Jungen sind dabei aktiv beteiligt und bringen ihre Ideen, Wünsche und Ansichten ein.

Durch regelmäßige Trainings eignen sich Erwachsene und Kinder wichtige Kompetenzen an, um sich selbst und andere zu schützen. Im akuten Katastrophenfall leistet Plan International Soforthilfe. Besondere Schwerpunkte sind Schutz vor Gewalt und Missbrauch sowie Bildungsangebote und psychosoziale Betreuung für betroffene Kinder. Wir stimmen die Maßnahmen mit den lokalen Behörden ab und unterstützen Regierungsstellen dabei, den staatlichen Katastrophenschutz zu verbessern.

Die Dominikanische Republik im Überblick

Die Dominikanische Republik befindet sich auf der karibischen Insel Hispaniola. Die Landesfläche umfasst etwa drei Viertel der Insel. Der übrige Teil gehört zum Staatsgebiet des westlich gelegenen Nachbarlandes Haiti. Es herrscht tropisches Klima. Vor allem die Küsten sind touristisch attraktiv und entsprechend erschlossen. Etwa 70 Prozent der Dominikaner leben in den Städten des Landes. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 24 Jahre. In der Dominikanischen Republik leben viele Haitianer, die wirtschaftlich und gesellschaftlich benachteiligt sind. Ein Großteil ist nach dem verheerenden Erdbeben im Jahre 2010 in das Land gekommen.

Einwohner 10,60 Mio. (Deutschland [D]: 82,70 Mio.)
Lebenserwartung 74 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 31 pro 1.000 (D: 4 pro 1.000)
BNE pro Kopf** 12 756 USD (D: 47 640 US$)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 98 %, Männer 97 %
Landesfläche 48 320 km², (D: 357 050 km²)
Hauptstadt Santo Domingo
Landessprachen Spanisch
Religion Christentum
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen nach Kaufkraftparität
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF Report 2018, UNDP „Bericht über menschliche Entwicklung 2016“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Während der Kolonialzeit dominierte das französische Haiti über die Gebiete der heutigen Dominikanischen Republik, die unter spanischer Herrschaft standen. 1844 wurde das Land zunächst unabhängig, näherte sich aber nach Rückeroberungsversuchen Haitis wieder der spanischen Krone an. Demokratische Regierungen konnten sich in der Folge nur kurz behaupten. Rafael Tujillo putschte sich 1930 an die Macht und regierte bis zu seiner Ermordung im Jahre 1961 autoritär. 1964 brach ein Bürgerkrieg aus, der durch eine militärische Intervention der USA und anderer lateinamerikanischer Staaten beendet wurde. In den folgenden Jahren stabilisierte sich die innenpolitische Situation.

Die heutige Situation in der Dominikanischen Republik

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Wirtschaft im regionalen Vergleich überdurchschnittlich gut entwickelt. Doch die ungleiche Verteilung des Wohlstandes ist ein großes soziales Problem. Die hohe Jugendarbeitslosigkeit, Kriminalität und Gewalt sowie der sich verbreitende Drogenschmuggel sind weitere schwerwiegende Herausforderungen. Seit August 2012 ist Danilo Medina Sanchez Präsident und Regierungschef.

Wir sind dabei - Werden auch Sie Teil von Plan

Prominente Unterstützer

Adele Neuhauser
Adele Neuhauser Schauspielerin und Plan-Unterstützerin

„Plan spürt Missstände auf, wie zum Beispiel die Diskriminierung von Mädchen in einigen Entwicklungsländern. Doch Plan prangert nicht an, sondern hilft sensibel die schwierigen Lebenssituationen vieler Kinder zu verbessern. Mit einer Patenschaft von Plan können wir alle dazu beitragen, dass dieser Prozess stetig voranschreitet und Kinder ein würdiges Leben führen können.“

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... und Paten für die Dominikanische Republik

Wie hoch ist der Beitrag für eine Kinderpatenschaft?

Mit nur 92 Cent am Tag (das sind 28 Euro pro Monat) unterstützen Sie ein Kind, dessen Familie und die Gemeinde. Ihren Patenschaftsbeitrag können Sie bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Gehe ich durch die Patenschaft eine rechtliche Verpflichtung ein?

Mit Ihrer Patenschaft gehen Sie keinerlei rechtliche Verpflichtung ein. Sie können die Patenschaft jederzeit beenden - ohne Angabe von Gründen.

Was erhalte ich bei Übernahme einer Kinderpatenschaft?

Sie erhalten:

  • das Bild Ihres Patenkindes
  • die Beschreibung seiner Lebenssituation
  • Informationen zu dem Land
  • Ihre persönliche Patenmappe mit allen wichtigen und interessanten Informationen

Weiter erhalten Sie jährlich:

  • Neuigkeiten zur Lebenssituation Ihres Patenkindes
  • Informationen über Entwicklungen und Projekte im Lebensumfeld des Kindes
  • alle drei Monate unser Patenmagazin „Plan Post“
  • automatisch im Februar des Folgejahres eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung) für Ihre Steuererklärung

Erfahre ich, wie sich mein Patenkind entwickelt?

Mit keiner anderen Spendenform als einer Kinderpatenschaft erleben Sie so konkret, wie und wo Ihre Hilfe wirkt. Denn Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht. So informieren wir Sie regelmäßig über Ihr Patenkind und Sie können ihm schreiben und es sogar besuchen.

Was bewirkt meine Patenschaft für das Kind?

Mit einer Kinderpatenschaft unterstützen Sie Selbsthilfeprojekte, die das Kind, seine Familie und Gemeinde stärken. Unser Ziel ist es, über diese Projekte die Lebensumstände und das gesamte Lebensumfeld der Kinder dauerhaft zu verbessern und ihre Existenz langfristig zu sichern.

Wie lange dauert meine Kinderpatenschaft?

Die Patenschaft läuft längstens bis zum vollendeten 18. Lebensjahr des Patenkindes. Manchmal muss eine Patenschaft auch vorher von uns aus beendet werden, beispielsweise wenn die Familie des Patenkindes dauerhaft aus dem Projektgebiet fortzieht und somit nicht mehr an den Projekten beteiligt ist.

Ja, ich möchte in Dominikanische Republik helfen!
Ihre Hilfe kommt an!
  • Projektausgaben (80,91%)
  • Werbeausgaben und Öffentlichkeitsarbeit (14,04%)
  • Verwaltungsausgaben (5,05%)
  • DZI Spendensiegel
  • TÜV NORD
  • Beste Website des Jahres 2016 in der Kategorie Wohltätigkeitsorganisationen
  • Transparenzpreis von PricewaterhouseCoopers 2012
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