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Ihre Patenschaft in Niger ermöglicht den Kinder vor Ort den Scchulbesuch und -abschluss.
Ihre Patenschaft in Niger ermöglicht den Kinder vor Ort den Scchulbesuch und -abschluss. © Plan

Patenschaft für Kinder in Niger

Die Sicherheitslage im Niger ist äußerst angespannt. Während terroristische Gruppierungen das Land destabilisieren, führen Konflikte der Nachbarländer dazu, dass Niger trotz der knappen Ressourcen eine Vielzahl an Flüchtlingen aufnehmen muss. Starkes Bevölkerungswachstum, Naturkatastrophen und fortschreitende Wüstenbildung führen immer wieder zu Hungerkrisen. Wir von Plan International setzen uns dafür ein, dass Kinder in Niger trotz vieler Probleme sicher und gesund aufwachsen können. Helfen auch Sie Kindern in Niger mit Ihrer Spende.

Unser Engagement in Niger

Die Länderstrategie von Plan International bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern.

  • Programmarbeit seit 1998
  • 2017 mehr als 21.000 Patenkinder
    (657.000 Patenkinder in Afrika)
  • Arbeitsschwerpunkte: Gesundheit, Wasser und Hygiene, Bildung, Katastrophenvorsorge

Ja, ich möchte Kindern in Niger helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Niger?

Plan International arbeitet seit 1998 in Niger und erreichte im Jahr 2017 mit seiner Arbeit das Umfeld von mehr als 21.000 Patenkindern und ihren Familien vor allem in ländlichen und besonders armen Regionen des Landes.

Zu unseren wichtigsten Zielen in Niger zählt die Bekämpfung der Kinderarmut. Dafür helfen wir von Plan International allen Kindern in unseren Programmgebieten den Schulbesuch zu ermöglichen. Ebenso wichtig ist uns die Gesundheit der Kinder. Wir fördern das Gesundheitswesen und den Zugang der Gemeinden zu sauberem Trinkwasser. Darüber hinaus lernen Familien, wie sie für die Folgen von Naturkatastrophen, wie zum Beispiel Nahrungsmittelknappheit, vorsorgen können.

Latifa - ein Patenkind aus Niger erzählt

Aktuelle Programme: Hilfe in Niger

Die Übernahme einer Patenschaft in Niger hilft bei der Umsetzung unseres Prozesses der kindorientierten Gemeindeentwicklung und der erfolgreichen Initiierung unserer Projektarbeit vor Ort. Informieren Sie sich nachfolgend über unsere aktuellen Programme im Land.

Trotz einiger Fortschritte in den vergangenen Jahren bleibt die Kinder- und Müttersterblichkeitsrate in Niger nach wie vor hoch. Nur wenige Schwangere haben die Möglichkeit, vor und nach der Geburt eine Gesundheitsstation aufzusuchen, und etwa 85 Prozent entbinden zu Hause ohne medizinische Betreuung. Gerade in ländlichen Regionen stehen kaum Dienste und Informationen zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit zur Verfügung.

Gleichzeitig zählt die Geburtenrate Nigers zu den höchsten weltweit. Während sich die Verbreitung von HIV/ Aids landesweit verringert hat, ist die Ansteckungsrate unter den 15- bis 24-Jährigen in den letzten Jahren um 40 Prozent angestiegen. Ein schwerwiegendes Problem ist, dass etwa 45 Prozent der Kinder chronisch mangelernährt sind, was sie schwächt, ihre Entwicklung beeinträchtigt und sie für Krankheiten anfälliger macht. Schlechte Trinkwasserversorgung und mangelhafte sanitäre Verhältnisse tragen außerdem zu der weiten Verbreitung von Durchfallerkrankungen unter Kindern bei.

Durch gemeindebasierte Gesundheitsmaßnahmen, die von Impfkampagnen, über Maßnahmen zur Verhinderung der Übertragung von HIV/Aids von Mutter zu Kind bis hin zur Vermittlung von gesundheitsrelevanten Grundkenntnissen reichen, leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, Krankheiten zu bekämpfen, unter denen besonders Kinder leiden. Außerdem arbeiten wir weiter daran, dass alle Familien eine Latrine erhalten, was eine grundlegende Voraussetzung dafür ist, Durchfallerkrankungen vorzubeugen. 

Zusätzlich bilden wir traditionelle Hebammen aus, damit sie bei Komplikationen kompetent handeln können, und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Schwangere im Notfall schnell in eine Gesundheitsstation transportiert werden können. In Elterngruppen lernen Mütter und Väter, wie sie ihre Kinder frühzeitig in ihrer Entwicklung fördern können. 

Dazu vermitteln wir den Familien, wie sie altersgerechte und ausgewogene Nahrung für Babys und Kinder zubereiten können, um Mangelernährung vorzubeugen. Kinder, die bereits unter Mängelernährung leiden, werden durch gezielte Maßnahmen gestärkt. Damit den Familien ein breiteres Nahrungsangebot zur Verfügung steht, helfen wir ihnen dabei, landwirtschaftliche Erträge zu steigern und Viehzucht zu betreiben. Dabei ist es besonders wichtig, neue Agrarmethoden einzuführen, die den Bauern bei der Anpassung an den Klimawandel helfen. Mikrokredite und Spargruppen sind außerdem wichtige Ansätze, um die wirtschaftliche Belastbarkeit der Familien insgesamt zu stärken.

Durch gute Bildung haben Mädchen später bessere Chancen auf eine sichere und selbstbestimmte Zukunft. © Plan International
Durch gute Bildung haben Mädchen später bessere Chancen auf eine sichere und selbstbestimmte Zukunft. © Plan International

Obwohl in Niger Schulpflicht besteht, besuchen bei weitem nicht alle Kinder die Schule. Die Alphabetisierungsrate des Landes zählt zu den niedrigsten weltweit. Während mittlerweile etwas über drei Viertel der Jungen eingeschult werden, sind die Mädchen mit einer Einschulungsrate von 64 Prozent demgegenüber immer noch deutlich benachteiligt.

Nur wenige Kinder besuchen die weiterführende Schule. Viele Familien können sich den Schulbesuch ihrer Kinder nicht leisten oder es fehlt das Bewusstsein, dass Schulbildung wichtig ist. Frühe Verheiratung und Schwangerschaften führen oft dazu, dass Mädchen ihren Schulbesuch abbrechen müssen. Die Schulen sind schlecht ausgestattet und überfüllt. Qualitatives Lehr- und Lernmaterial steht nicht zur Verfügung und die Lehrkräfte sind schlecht ausgebildet. All dies führt dazu, dass viele Kinder die Schule verlassen, ohne wichtige Grundlagen gelernt zu haben. Wir klären Eltern darüber auf, wie wichtig es ist, ihre Kinder, und besonders die Mädchen, zur Schule anzumelden, und sensibilisieren gesellschaftliche Entscheidungsträger für das Recht der Mädchen auf Bildung. Außerdem entwickeln wir gemeinsam mit den Eltern Strategien, wie sie ihre Kinder beim Schulbesuch unterstützen und zu ihrem Lernerfolg beitragen können. Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, die Familien zu stärken, so dass die Kinder nach der Grundschule auch eine weiterführende Schule besuchen können.

Mit den lokalen Behörden arbeiten wir an Lösungen, wie besonders benachteiligte Kinder, die bislang nie zur Schule gegangen sind, in das Bildungssystem integriert werden können. Wir wollen erreichen, dass hinreichende Ressourcen für eine qualitative Grundbildung zur Verfügung stehen. Das heißt für uns, dass jede Klasse von einer qualifizierten Lehrkraft unterrichtet wird und Lehr- und Lernmaterialien in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen. Wichtig ist uns, dass Lehrkräfte kindgerechte Lehrmethoden kennenlernen, ihre didaktischen Kompetenzen verbessern und Aspekte der Inklusion sowie Geschlechtergleichberechtigung im Unterricht berücksichtigen.

Wir engagieren uns entschieden gegen Gewalt an Schulen und setzen uns dafür ein, in den Schulen einen Verhaltenskodex zu etablieren, der auf Gewaltfreiheit und Gleichberechtigung basiert. Schulen sollen zudem als Orte der Sicherheit dienen und den Kindern im Falle von Krisen oder Katastrophen Schutz bieten. Im Rahmen unseres Arbeitsansatzes der kindorientierten Katastrophenvorsorge und -hilfe lernen Schüler:innen, wie sie sich im Notfall verhalten müssen. Für Jugendliche und Kinder ohne Schulabschluss bieten wir mit Partnern Workshops zur beruflichen Qualifizierung an und vermitteln allgemeine Schlüsselkompetenzen, wie etwa Konfliktmanagement.

In vielerlei Hinsicht ist der Kindesschutz in Niger nicht gewährleistet. Niger hat die höchste Rate von früh verheirateten Mädchen weltweit. Drei von vier Mädchen heiraten vor der Volljährigkeit und das Durchschnittsalter liegt bei 15,5 Jahren. Frühe und erzwungene Heiraten beschränken die Rechte von Mädchen erheblich und tragen mit zu ihrer gesellschaftlichen Diskriminierung bei. Hinzukommt, dass Mädchen und Frauen häufig häusliche Gewalt erleben und schädlichen traditionellen Praktiken ausgesetzt sind, die gesellschaftlich akzeptiert werden. Im Allgemeinen ist körperliche Züchtigung als Erziehungsmethode sowohl in der Schule als auch in der Familie weit verbreitet.

Niger ist in hohem Maße von Naturkatastrophen und politischen Krisen betroffen. Dürren und Überschwemmungen, die meistens mit Nahrungsmittelknappheit einhergehen, suchen das Land immer wieder heim. Kinder sind in diesen Situationen besonders leidtragend.

Wir klären über die Risiken von früher Verheiratung auf und überzeugen die Gemeinden, diese Praxis zu überwinden. Dabei wenden wir uns vor allem gezielt an die Gemeindevorstände und religiösen Würdenträger. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist es, die Bildungssituation von Mädchen zu verbessern und Frauen wirtschaftlich zu stärken. Wir helfen jungen Ehefrauen dabei, frühe Schwangerschaften zu vermeiden und ein selbstbestimmteres Leben zu führen. Es ist uns in diesem Zusammenhang auch sehr wichtig, Strategien der Gewaltprävention zu vermitteln. Auf Regierungsebene setzen wir uns dafür ein, dass das gesetzliche Mindestalter beim Heiraten entsprechend international getroffener Vereinbarungen landesweit erhöht wird und dass weitere Gesetze zum Schutz von Kindern vor Gewalt erlassen werden.

Eltern lernen in Gemeindegruppen, wie wichtig es ist, kinderfreundliche Umgangs- und Erziehungsformen anzuwenden. Wir ermutigen Eltern zudem, sich stärker für Kindesschutzangelegenheiten in den Gemeinden und an Schulen zu engagieren. Ein weiterer Ansatz besteht darin, junge Männer für Kindesschutz und Gewaltprävention zu sensibilisieren und gemeinsam mit ihnen an gemeindebasierten Kindesschutzmechanismen zu arbeiten.

Schließlich unterstützten wir die Gemeinden darin, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen und Schutzmechanismen zu entwickeln, um die Risiken in den Gemeinden zu minimieren und bestmöglich auf drohende Gefahren vorbereitet zu sein. Dabei achten wir besonders darauf, der dringenden Schutzbedürftigkeit der Kinder in Krisensituationen gerecht zu werden.

Niger im Überblick

Niger ist ein afrikanisches Binnenland, das im Norden an Algerien und Libyen, im Westen an Mali und Burkina Faso, im Süden an Nigeria und Benin sowie im Osten an den Tschad grenzt. Das Landschaftsbild ist von Savannen und Wüsten geprägt. Bis auf den Süden, der vom Fluss Niger durchzogen wird, ist das Land wenig fruchtbar und nur dünn besiedelt. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in ländlichen Regionen und betreibt Landwirtschaft und Viehzucht zum Eigenbedarf. Jedoch sind die Erträge oft zu gering und über 60 Prozent der Menschen leben unter der Armutsgrenze. Viele Kinder sind chronisch mangelernährt. 

Einwohner22,40 Mio. (Deutschland [D]: 82,70 Mio.)
Lebenserwartung62 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit*84 pro 1.000 (D: 4 pro 1.000)
BNE pro Kopf**912 USD (D: 47 640 US$)
Alphabetisierungsrate***Frauen 32 %, Männer 49 %
Landesfläche1 267 000 km², (D: 357 050 km²)
HauptstadtNiamey
LandessprachenFranzösisch, Haussa, Djerma, Fulfulde
ReligionIslam (94%)
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen nach Kaufkraftparität
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF Report 2018, UNDP „Bericht über menschliche Entwicklung 2016“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Die Gebiete des heutigen Nigers wurden 1921, trotz des erbitterten Widerstands der Bevölkerung, französische Kolonie und somit Teil Französisch-Westafrikas. In den folgenden Jahren erstarkte eine Unabhängigkeitsbewegung. 1960 wurde Niger endgültig in die Unabhängigkeit entlassen. Es etablierte sich bald ein Einparteiensystem, dem Hamani Diori, der auf eine enge Bindung zu Frankreich setzte, als Präsident vorstand. Im Zuge einer politischen Krise, die mit der schweren Hungersnot in der Sahelzone einherging, kam es 1974 zu einem Militärputsch. Nach Protesten wurden 1990 Oppositionsparteien zugelassen. In der Folge wurden zivile Regierungen jedoch wiederholt durch das Militär abgesetzt.

 

Die heutige Situation in Niger

Nach Inkrafttreten einer neuen Verfassung und den Präsidentschaftswahlen im Jahre 2011, die Mahamadou Issoufou für sich entscheiden konnte, hat sich die politische Situation normalisiert. Die Sicherheitslage im Land ist jedoch äußerst angespannt. Während terroristische Gruppierungen das Land destabilisieren, führen Konflikte der Nachbarländer dazu, dass Niger trotz der knappen Ressourcen eine Vielzahl an Flüchtlingen aufnehmen muss. Starkes Bevölkerungswachstum, Naturkatastrophen und fortschreitende Wüstenbildung führen immer wieder zu Hungerkrisen.

Wir sind dabei - Werden auch Sie Teil von Plan

Prominente Unterstützer

Adele Neuhauser
Adele NeuhauserSchauspielerin und Plan-Unterstützerin

„Plan spürt Missstände auf, wie zum Beispiel die Diskriminierung von Mädchen in einigen Entwicklungsländern. Doch Plan prangert nicht an, sondern hilft sensibel die schwierigen Lebenssituationen vieler Kinder zu verbessern. Mit einer Patenschaft von Plan können wir alle dazu beitragen, dass dieser Prozess stetig voranschreitet und Kinder ein würdiges Leben führen können.“

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... und Pat:innen für Niger

Ja, ich möchte in Niger helfen!

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SambiaHühner für eine Hühnerzucht

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In Sambia hat der Klimawandel verheerende Auswirkungen und bedroht die Lebensgrundlagen der Bevölkerung. Mehr als 60 Prozent der Menschen leben in ländlichen Gebieten und arbeiten, meist zur Selbstversorgung, in der Landwirtschaft. In den vergangenen Jahren haben ausbleibende Ernten und geringe Erträge viele Familien in Armut gestürzt. Um dagegen zu wirken, bilden wir junge Frauen und Männer in landwirtschaftlichen Berufen aus, die auch in Zeiten des Klimawandels ein gutes Einkommen erbringen. Hierzu zählt neben der nachhaltigen Landwirtschaft und Geflügelzucht und auch die Imkerei. In ihrer Ausbildung werden die angehenden Imker:innen in der Bienenzucht und im Umgang mit den Bienenvölkern geschult. Außerdem lernen sie, wie sie Honig und Wachs herstellen und die fertigen Produkte vermarkten. Mit diesem Geschenk unterstützen Sie die Ausbildung und Ausstattung junger Frauen und Männer für eine berufliche Perspektive in der Imkerei.

MaliAbschaffung von FGM

In Mali ist die weibliche Genitalverstümmelung noch sehr verbreitet. Die negativen gesundheitlichen und psychischen Folgen für die jungen Mädchen sind enorm. Wir fördern deshalb soziale Veränderungen, in dem wir zusammen mit Gemeindemitgliedern die Abschaffung weiblicher Genitalverstümmelung anstreben. Aus diesem Grund führen wir Workshops mit traditionellen Kommunikator:innen durch. Aufgrund ihrer sozialen Stellung sind sie in der Lage, selbst die tabuisierten Themen, wie die Konsequenzen von weiblicher Genitalverstümmelung, anzusprechen und den Diskurs für Veränderung zu eröffnen. Die Schulung mit den Kommunikator:innen ermöglicht uns den Aufbau von Beziehungen zu den Gemeinden und die Aufklärung der Gemeindemitglieder zu den Folgen von weiblicher Genitalverstümmelung. Mit diesem Geschenk unterstützen Sie die Schulung zur Abschaffung von weiblicher Beschneidung.

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