Acht Jugendliche stehen nebeneinander und lächeln in einem Klassenzimmer vor einer Tafel. Sie halten sich zum Teil gegenseitig im Arm und strahlen Zusammenhalt aus.

Gewalt und Menschenhandel verhindern auf den Philippinen

Auf den Philippinen sind Kinder und Jugendliche besonders von Menschenhandel, sexueller Gewalt, Ausbeutung und früher Heirat bedroht. Gemeinsam mit jungen Menschen, Familien, Schulen und lokalen Partnern stärken wir Schutzstrukturen, klären über Risiken auf und schaffen Zugang zu kindgerechter Unterstützung. Durch Jugend-Trainings, Elternarbeit und individuelle Hilfe für Betroffene fördern wir Selbstbestimmung, Schutz und langfristige Perspektiven für junge Menschen.

Projektlaufzeit Oktober 2026 - November 2029

Ziele
  1. Schutz von Kindern und jungen Menschen vor Menschenhandel, sexuellem Missbrauch, Ausbeutung im Internet sowie vor Frühverheiratung
  2. Unterstützung junger Menschen, um ihre sexuelle Gesundheit und eine selbstbestimmte Familienplanung sicherstellen zu können
Maßnahmen
  1. Ausbildung und Begleitung von 150 Jugend-Trainer:innen
  2. Entwicklung und Umsetzung von Aufklärungskampagnen, die von Jugendlichen gestaltet werden
  3. Unterstützung beim Zugang zu Bildung, bei der Suche nach Ausbildungs- und Jobmöglichkeiten sowie Trainings für wichtige Alltagsfähigkeiten
  4. Hilfe für Betroffene durch Sozialarbeiterinnen, die jeden Fall genau analysieren
  5. Identifikation besonders gefährdeter Haushalte und Entwicklung von Notfall-Maßnahmen
  6. Schulungen von Eltern zu gewaltfreier Erziehung, Geschlechtergleichheit und den Gefahren von sexueller Ausbeutung im Internet und Kinderheirat

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Was uns auf den Philippinen erwartet

Auf den Philippinen, insbesondere in Regionen wie Cotabato City und Upi in Maguindanao, stehen Kinder und Jugendliche vor existenziellen Gefahren. Armut, immer wiederkehrende Naturkatastrophen wie Taifune und das Fehlen eines stabilen Unterstützungssystems treiben viele Mädchen und Jungen in eine Spirale aus Gewalt, Ausbeutung und frühen Heiraten. Mädchen sind dabei besonders oft von Menschenhandel und Zwangsverheiratungen betroffen, während Jungen wegen starrer gesellschaftlicher Rollenbilder häufig zögern, Hilfe anzunehmen.

Was wir erreichen wollen

Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche aus gefährdeten Gemeinschaften vor Gewalt, Menschenhandel und frühzeitiger Heirat zu schützen. Gleichzeitig möchten wir junge Menschen darin stärken, selbstbestimmt und sicher über ihre sexuelle Gesundheit und Familienplanung zu entscheiden. Durch Bildung, Aufklärung und gezielte Hilfsangebote wollen wir sie und ihre Familien dabei unterstützen, ein sichereres und chancengerechteres Leben zu führen.

Projektaktivitäten Oktober 2026 - November 2029

  • Schulung von 150 Jugendlichen zu Jugend-Trainer:innen (sogenannte Peer-Educators), die ihre Altersgenossen zugänglich und verständlich aufklären. Sie geben ihr Wissen zu Themen wie Menschenhandel, Frühverheiratung, und Sicherheit in Schulen und Gemeinden weiter. 
  • Durchführung von 240 Workshops und Informationsveranstaltungen, in denen die Jugend-Trainer:innen über 12.000 weitere Kinder und Jugendliche erreichen sollen. 
  • Organisation von Kommunikationskampagnen, darunter Plakate, Social-Media-Beiträge und Veranstaltungen wie zum Welt-Mädchentag, um auf Missstände aufmerksam zu machen und soziale Veränderungen zu fördern.
Eine Gruppe von fünf jungen Menschen steht im Freien vor einem Spielplatz und einem Gebäude. Sie lächeln in die Kamera und wirken selbstbewusst und zufrieden.
Jugend-Trainer:innen vermitteln anderen Jugendlichen im Rahmen von Gruppenaktivitäten Wissen zu relevanten Themen.
Eine Frau besucht eine Mutter mit zwei Kindern in einem einfachen Zuhause aus Bambus. Die Mutter hält ihr Baby, das ältere Kind sitzt daneben. Die Besucherin spricht mit der Familie und macht Notizen.
Sozialarbeiter:innen unterstützen Familien durch individuelle Hausbesuche.
  • Persönliche Unterstützung für 200 Kinder und Jugendliche, die Opfer von Gewalt und Menschenhandel wurden. Das reicht von finanzieller Hilfe für den Schulbesuch bis hin zu psychologischer Betreuung. 
  • Zugang zu Bildung durch alternative Lernangebote für junge Menschen, die aus dem regulären Schulsystem gefallen sind. 
  • Schulungen für 500 Personen aus 100 Familien zu finanzieller Eigenständigkeit und sicheren Einkommensmöglichkeiten. Dazu gehört auch die Vergabe kleiner Startkapital-Zuschüsse.
  • Schulung von 75 Eltern, mit einem Schwerpunkt auf positive Erziehung, Geschlechtergleichheit und Schutz vor Menschenhandel und früher Heirat.
  • Weitergabe dieses Wissens in 240 Gemeindetreffen, um gemeinsam sicherere und unterstützende Schutznetzwerke zu schaffen. 
  • Aktive Einbindung von Vätern und männlichen Betreuern, um Stereotype zu durchbrechen und die Verantwortung für Erziehung gleichmäßig zu verteilen.
Eine Gruppe von zehn Erwachsenen sitzt und steht in einem Klassenraum. Sie lächeln und wirken als Team. Im Hintergrund sind Poster zu Projektthemen sichtbar.
Durch die Sensibilisierung von Schulleitungen und Lehrkräfte zu den Themen sexuelle Ausbeutung im Internet und frühe Heirat werden Kinder besser geschützt.
Fünf Frauen sitzen und stehen gemeinsam an einem Tisch in einem Raum. Sie arbeiten konzentriert zusammen an Dokumenten, umgeben von Wasserflaschen und persönlichen Gegenständen.
Elterngruppe beim Planen von Aktivitäten in ihrer Gemeinde.

Exemplarische Projektkosten

Zwei junge Frauen stehen draußen vor einem einfachen Haus. Sie tragen Kopftücher und machen einen freundlichen Eindruck; eine von ihnen zeigt ein Peace-Zeichen.
Junge Frauen, die sich im Rahmen des Vorgängerprojekts gegen Kinderheirat einsetzen.

95 EUR
ermöglichen einer betroffenen Person Trainings zum Unternehmertum und einen Startzuschuss für ihr Unternehmen.

153 EUR
kosten Schulungen für ein Elternteil zu positiver und gewaltfreier Erziehung.

251 EUR
benötigen wir für eine zweijährige Nachsorge für eine betroffene Person von Menschenhandel, sexueller Ausbeutung oder früher Heirat.


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Meinungen unserer Pat:innen und Spender:innen

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Für uns als Kinderhilfsorganisation Plan International ist Transparenz besonders wichtig: Pat:innen, Förder:innen, Spender:innen sollen erfahren, was mit ihrer Spende geschieht. Um dies zu garantieren, hält sich Plan International an verbindliche Regularien.

Die Ausgaben von Plan International belaufen sich 2025 wie folgt: 83,37% verwenden wir für Projektausgaben. 11,56% sind Werbeaufwendungen. Die restlichen 5,07% sind Verwaltungsaufwendungen.

Geprüfte Transparenz

Unter anderem verpflichten wir uns dazu, transparent zu arbeiten, sparsam zu wirtschaften und sachlich zu informieren. Dafür bekommen wir vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) das Spendensiegel zuerkannt.

Geprüfte Transparenz

Wir sind ausgezeichnet

Bei der Prüfung der Kundenzufriedenheit von TÜV NORD erhält Plan International eine Weiterempfehlungsquote von 96%.

Zudem ist Plan International mit dem eKomi Siegel ausgezeichnet mit einer Bewertung von 4,9 von 5 Sternen.

Links ist ein rundes TÜV NORD CERT-Siegel mit der Aufschrift „Geprüfte Kundenzufriedenheit“ zu sehen. Rechts befindet sich das eKomi-Kundenauszeichnungssiegel mit einem grünen Daumen und fünf goldenen Sternen. Darunter steht „Exzellent“ und die Information: „aus 166 Bewertungen (letzte 12 Monate), Gesamt: 3551; 18.05.2026“.
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