Globale Hungerkrise

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Wasser

75€

ermöglichen für ein halbes Jahr die Wasserversorgung in 15 Haushalten.

Versorgung Nutztiere

125€

für die angemessene Versorgung von Nutztieren, wie beispielsweise Ziegen, eines Haushaltes.

Mahlzeit

175€

um zwei Kinder zehn Monate lang eine tägliche Schulmahlzeit zu ermöglichen.

Steuerlich absetzbar und jederzeit kündbar

Die Situation ist dramatisch.

Wir von Plan International sind in den Ländern aktiv, wo die Hungerkrise bereits ein dramatisches Ausmaß angenommen hat.

Hinweis: Aktuelll haben die in der Karte markierten Ländern bei den Spenden Priorität. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir die anderen Länder, in denen die Situation ebenfalls besorgniserregend ist, nicht unterstützen. Wenn ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, werden auch andere Länder von den Spendeneinnahmen profitieren. Nur liegt der Fokus derzeit bei den markierten acht Ländern.

"Die weltweite Hungerkrise spitzt sich zu: langjährige Krisen, die durch zerstörerische Konflikte, die Pandemie und die Auswirkungen des Klimawandel entstanden sind, treffen auf neue Krisen. So hat auch die Lage in der Ukraine erhebliche weltweite Folgen, die vor allem die vulnerabelsten Gruppen unserer Gesellschaft treffen: Frauen, Kinder und Familien, die bereits auf der Flucht sind, ihr Hab und Gut verloren haben oder momentan von internationaler Hilfe abhängig sind."

Jennifer Arlt, Technische Expertin für Ernährungssicherung
Plan International Deutschland

25,4 Millionen

Menschen sind am Horn von Afrika in den Ländern Äthiopien, Südsudan, Somalia und Kenia von Ernährungsunsicherheit betroffen. Das bedeutet, dass sie keinen Zugang zu einer ausreichenden Versorgung mit gesunden Lebensmitteln haben.

2,1 Millionen

Kinder in Westafrika in den Ländern Burkina Faso, Niger und Mali sind stark unterernährt. Ihnen fehlen wichtige Nährstoffe, die sie für ihre Entwicklung brauchen. Krankheiten wie Durchfall werden schnell lebensbedrohlich für die geschwächten Mädchen und Jungen.

4,9 Millionen

Menschen in Haiti (Das sind 43% der Bevölkerung) sind von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen. 1,3 Millionen Menschen benötigen dringend Nahrungsmittelhilfe. Im lateinamerikanischen Raum steht Haiti aktuell auf Platz 1 der hungrigsten Orte.

Plan Abend EXTRA: Hungerkrise

Plan-Abend EXTRA: Hungerkrise

Seit 2020 hat die weltweite Hungerkrise ein verheerendes Ausmaß angenommen. Plan International widmet sich dem Thema mit großer Aufmerksamkeit, denn die Auswirkungen sind besonders für Mädchen und Frauen dramatisch!

Video: Bargeldhilfe für Menschen in Haiti
Video: Bargeldhilfe für Menschen in Haiti

In Haiti herrscht eine Hungerkrise, die sich im letzten Jahr verschärft hat. 4,3 Millionen Menschen sind dringend auf Hilfe angewiesen. Plan International reagiert auf die Krise und verteilt Bargeld an bedürftige Familien.

Mädchen können nicht zur Schule
Video: Mädchen können nicht zur Schule

In Somalia sind 5,6 Millionen Menschen von Ernährungsunsicherheit betroffen. Etwa 300.000 Kinder unter 5 Jahren sind unterernährt.

Hunger fördert Gewalt gegen Frauen in Haiti
Hunger fördert Gewalt gegen Frauen in Haiti

In diesem Moment leidet einer von neun Menschen auf der Welt an Hunger. Im lateinamerikanischen Raum steht Haiti aktuell auf Platz 1 der hungrigsten Orte – und auch hier sind es Frauen und Kinder, die am meisten leiden.

Wenn Hunger zur Kinderehe führt
Wenn Hunger zur Kinderehe führt

Jahrzehntelange Konflikte und Zerstörung haben in Südsudan eine humanitäre Notlage ausgelöst. Kinderrechtsverletzungen begünstigen die verheerende Versorgungslage.

ZItat

Zitat

"Wenn man darauf wartet, dass eine Hungersnot ausgerufen wird, weiß man, dass Menschen sterben werden. Wir müssen an der Ernährungssicherheit arbeiten, bevor es zu einem katastrophalen Notfall kommt."

Stephen Omollo, Geschäftsführer Plan International

Safina

Safina hat Angst um ihre Tochter

© Plan International / Jackson Njehia

Safina aus Kenia hält ihre 18-Monate-alte Tochter im Arm, die stark unterernährt ist. Um das Leben ihrer Tochter zu retten, braucht Safina eine erdnussähnliche Paste, die mit Proteinen und Vitaminen angereichert ist.

Nasra

Video: Wie weit würden Sie für Wasser laufen?

Nasra, 12 Jahre, aus Kenia zeigt uns ihren Alltag und erklärt, warum Mädchen besonders von Dürre und Hunger betroffen sind.

Viele Kinder sind mangelernährt

Die Kinder leiden am meisten

© Plan International / Jackson Njehia

Für die 30-jährige Aisha ist es sehr schwierig, ihre sechs Kinder zu versorgen, darunter ihren 11 Monate alten Sohn, der stark mangelerernährt ist, weil es keine Nahrungsmittel gibt. Sie kann ihren Kindern kein nährstoffreiches Essen geben.

Yabbah

Yabbah, 3, kann nicht richtig laufen

© Plan International / Charles Atiki Lomodong

Bei dem dreijährigen Yabbah aus dem Südsudan wird der Arm gemessen, um festzustellen, ob er unterernährt ist. Mit seinen drei Jahren hat Yabbah immer noch Schwierigkeiten, zu laufen, was die meisten Kinder in seinem Alter ohne Schwierigkeiten schaffen würden. 

Oboch bekommt besonders nährstoffhaltige Nahrung, damit er nicht mehr mangelernährt ist

Oboch braucht nährstoffhaltige Nahrung

© Plan International / Charles Atiki Lomodong

Oboch bekommt jeden Tag Zusatznahrung, um seine Mangelernährung zu behandeln. Im Südsudan sind mehr als 1,4 Millionen Kinder unter fünf Jahren von Hunger betroffen.

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Hintergründe

Wir blicken besorgt auf Mädchen und junge Frauen

Die Hungersnot erhöht das Risiko geschlechtsspezifischer Gewalt, sexueller Ausbeutung und Missbrauch und behindert den Zugang zur Bildung.

Frauen haben in einigen Ländern aufgrund traditioneller und gesellschaftlicher Normen einen erheblich schlechteren Zugang zu Bildung als Männer und somit auch schlechtere Chancen, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Außerdem essen Mädchen und junge Frauen meist weniger und zuletzt und stellen ihre Ernährungsbedürfnisse für die Familie zurück.

Auf den langen Strecken zur nächsten Wasserstelle sind Mädchen und junge Frauen außerdem einem erhöhten Risiko von geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt. Zudem  sind viele Wasserstellen ausgetrocknet oder die Wasserqualität ist nicht ausreichend, was die Gefahr von Krankheiten deutlich erhöht.

Entstehung der aktuellen Hungerkrise

Fehl-, Mangel- und Unterernährung sind verbreitet, die Welt befindet sich inmitten einer verheerenden Nahrungsmittelkrise.

Vor allem in Afrika sowie Lateinamerika und Asien tragen Konflikte, die Folgen des fortschreitenden Klimawandels und der Corona-Pandemie zu einer dramatischen Eskalation der Ernährungsunsicherheit bei. Durch den bewaffneten Konflikt in der Ukraine steigen zudem die Lebensmittel- und Treibstroffpreise. Dies verschlimmert die welweite Hungersituation. 

  • Zu den Hauptursachen für die unsichere Ernährungslage in Haiti gehören die geringeren Ernten und die damit verbundenen Einkommensverluste der Landwirt:innen aufgrund der wenigen Regenfälle im Jahr 2021, Hinzu kommt die unzureichende Nahrungsmittelhilfe und die allgemeinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten in dem Land.
  • Die Menschen in Niger hatten während der Regenzeit immer wieder mit Überschwemmungen zu kämpfen. Im Oktober 2021 zerstörten sintflutartige Regenfälle mehr als 11.000 Häuser, über 250.000 Menschen waren betroffen, mehr als 11.000 Nutztiere starben.
  • Im Südsudan wurde die unsichere Ernährungslage durch diverse Faktoren verschärft: Dazu gehörten unter anderem Überschwemmungen, Dürren, Krankheiten sowie die globale Wirtschaftskrise, den eingeschränkten Zugang zu Nahrungsmitteln und die Auswirkungen des Bürkerkrieges. Nach Angaben von UNICEF gehen bereits 2,8 Millionen Kinder nicht mehr zur Schule, mehr als die Hälfte der Mädchen wird vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet.

Das haben wir bisher erreicht:

Stand: September 2022

Verteilung von Lebensmitteln
22.595

Kinder konnten mit lebenswichtigen Nahrungsmitteln versorgt werden. Das wurde möglich dank eines Schulmahlzeiten-Programms, welches vom Länderbüro Kenia ins Leben gerufen wurde. Die Mahlzeiten enthalten Reis, Hülsenfrüchte und pflanzliches Öl.

Wasserversorgung
37.392

Betroffene in Somalia wurden in den letzten Monaten durch Wassertransporte mit durchschnittlich 30 Litern pro Haushalt und Tag mit Trinkwasser versorgt und profitierten von anderen Hygiene-Mßnahmen, wie zum Beispiel die Verteilung von Hygiene-Kits.

Kinder mit Mangelernährung konnten behandelt werden
33.827

Kinder im Südsuan mit Anzeichen von Mangelernährung konnten entsprechend behandelt und versorgt werden.

Wasserversorgung
8.700

Menschen in Kenia profitierten von unserer Notversorgung mit Trinkwasser, die wir unter anderem durch Wassertransporte und Wassertanks ermöglichten.

Hygieneartikel
16.505

Mädchen und junge Frauen in Kenia erhielten im Rahmen unserer Nothilfe bereits Binden und Hygiene-Kits.

Es ist noch viel zu tun: Weiterhin brauchen Millionen Menschen in Ostafrika, Subsahara-Afrika und in Haiti unsere Hilfe.
Nur gemeinsam können wir Kinder und ihre Familien vor Hunger und Mangelernährung schützen.

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Für uns als Kinderhilfsorganisation Plan International Deutschland e.V. ist Transparenz besonders wichtig: Pat:innen, Förder:innen, Spender:innen sollen erfahren, was mit ihrer Spende geschieht. Um dies zu garantieren, hält sich Plan International an verbindliche Regularien.

Geprüfte Transparenz

Geprüfte Transparenz

Unter anderem verpflichten wir uns dazu, transparent zu arbeiten, sparsam zu wirtschaften und sachlich zu informieren. Dafür bekommen wir vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) das Spendensiegel zuerkannt.

Unsere Unterstützer:innen sprechen für uns

Wir sind ausgezeichnet

Bei der Prüfung der Kundenzufriedenheit von TÜV NORD erhält Plan International Deutschland eine Weiterempfehlungsquote von 96%.

Zudem ist Plan International Deutschland mit dem eKomi Siegel ausgezeichnet mit einer Bewertung von 4,9 von 5 Sternen.

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