Beiersdorf AG: Starker Partner für starke Mädchen und Frauen

Beiersdorf

Die soziale Mission der Beiersdorf AG, Mädchen und junge Frauen zu stärken, zahlt auf die Nachhaltigkeitsagenda CARE BEYOND SKIN des Unternehmens ein. Im Zuge dieses Engagements setzen sich Plan International Deutschland und Beiersdorf seit 2020 mit einer langfristigen Kooperation dafür ein, dass Mädchen und junge Frauen Zugang zu Bildung erhalten und in einem sicheren Umfeld aufwachsen können. Gemeinsam wollen wir in sechs Projekten in sechs Ländern die langfristigen Folgen der Coronakrise mildern und einen nachhaltigen Systemwandel vorantreiben.

Die Kooperation

Projektteilnehmende Kolumbien

Im Herbst 2020 startete die Zusammenarbeit von Plan International Deutschland und Beiersdorf zur Unterstützung von Mädchen und jungen Frauen. Die Projekte in Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Ghana, Kenia und Nigeria sind auf zwei Jahre angelegt. Gemeinsam wollen wir Mädchen und junge Frauen darin stärken, ihr Recht auf Bildung und Schutz vor geschlechterspezifischer Gewalt in der Coronakrise einzufordern. Dies wollen wir unter anderem mit Schulstipendien, Schulmaterialen, Workshops zum Thema geschlechterspezifische Gewalt und Mentoring-Programmen für gefährdete Mädchen und junge Frauen erreichen.

Im Rahmen der Projekte stärken wir Kinderschutzmechanismen in Gemeinden und Schulen und klären Lehrkräfte sowie Eltern darüber auf, wie sie Mädchen und junge Frauen vor geschlechterspezifischer und sexueller Gewalt schützen können. Weitere Aktivitäten sind die Verteilung von Hygiene-Kits sowie Informationsmaterial, um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen.

Insgesamt werden mehr als 50.000 Teilnehmende von den Projekten in den sechs Ländern profitieren.

Projekte in Lateinamerika

Im Oktober 2020 riefen die Beiersdorf AG und Plan International drei Projekte in Ecuador, Kolumbien und Brasilien ins Leben. Der Ausbruch von Covid-19 hat die Projektländer hart getroffen. Kinder, Mädchen und junge Frauen gehören in erster Linie zu den Leidtragenden. In Lateinamerika sind außerdem viele Geflüchtete aus Venezuela in einer prekären Situation. Die Lockdowns haben zu Schulschließungen und einem Anstieg von häuslicher und geschlechterspezifischer Gewalt geführt. Die Chance auf Bildung und ein selbstbestimmtes Leben bleibt dabei in vielen Fällen auf der Strecke.

Seit dem Beginn der politischen Krise in Venezuela haben laut UNHCR bis Dezember 2021 schätzungsweise 6 Millionen Menschen das Land verlassen. Kolumbien verzeichnet die höchste Anzahl von Geflüchteten, etwa 1,8 Millionen. In Ecuador liegt die Zahl der Geflüchteten aus Venezuela bei ca. 366.000 und in Brasilien bei rund 253.000.1

[1] Quelle: UNHCR "Regional Refugee and Migrant Response Plan for Refugees and Migrants from Venezuela (January–December 2022)"

Cash Voucher Delivery

Brasilien

In der Projektregion Sao Paulo werden folgende Aktivitäten umgesetzt: Ausgabe von Gutscheinen an Familien für Lebensmittel und Grundversorgung, Mentorenprogramm für Mädchen und finanzieller Zuschuss für den Schulbesuch, Workshops zu sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt, Sprachunterricht für Geflüchtete, Sensibilisierungskampagne und Angebote für Eltern.

Workshop in Quito

Ecuador

In Quito und Guayaquil vergeben wir Stipendien zur Verhinderung von Schulabbrüchen, eröffnen Lernräume mit Internetzugang sowie Jugendclubs, bilden Mentoren zur Unterstützung der Mädchen aus, informieren Jugendliche über sexuelle und reproduktive Gesundheit sowie geschlechtsspezifischer Gewalt und unterstützen gefährdete Familien mit Geldtransfers und der Verteilung von Hygiene-Kits.

Weltmädchentag in Bogota

Kolumbien

Das Projekt in Bogotá setzt eine "Zurück zur Schule"-Kampagne um und schafft sichere Räume für Kinder (Jugend-Clubs). Darüber hinaus führen wir Workshops über geschlechtsspezifische Gewalt sowie über sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte durch, bieten psychologische Unterstützung für Betroffene von Gewalt, verteilen Hygiene-Kits sowie Bildungspakete und haben runde Tische mit lokalen Behörden initiiert, um Bildung und Schutz für Kinder und Jugendliche zu gewährleisten.

Projekte in Afrika

Im Februar 2021 folgten im Rahmen der Kooperation drei weitere gemeinsame Projekte in Ghana, Kenia und Nigeria.

Durch den Ausbruch von Covid-19 wurden in den afrikanischen Projektländern die Schulen geschlossen. Da es besonders für Mädchen und junge Frauen kaum Möglichkeiten für digitalen Unterricht gab, stieg die Zahl der Schulabbrüche an. Die verhängten Beschränkungen haben Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage und die Lebensumstände besonders der ärmeren Bevölkerung. Kinder, insbesondere Mädchen, müssen während der Krise noch mehr Aufgaben im Haushalt übernehmen als sonst. Dadurch wächst das Risiko, dass Familien auch nach Schulöffnung die Wichtigkeit von Bildung vernachlässigen. Außerdem sind Mädchen in dieser Situation verstärkt dem Risiko schwerer Kinderrechtsverletzungen wie (sexualisierter) Gewalt und Kinderheirat ausgesetzt.

Peer Educator Training

Ghana

In den Projektregionen Eastern und Oti wurde mittels Radiotechnik Fernunterricht ermöglicht und die Kapazitäten für virtuelles Lernen für Lehrer aufgebaut. Darüber hinaus bieten wir Workshops zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt für heranwachsende Mädchen an und errichten Jugendclubs, Drop-in-Center für Betroffene von Gewalt und arbeiten mit lokalen Behörden am Kapazitätsaufbau für Sozial- und Gesundheitspersonal.

Workshop zu Kinderrechten

Kenia

In Machakos und Homa Bay ermöglicht Plan Stipendien für den Schulbesuch von 40 Mädchen, unterstützt bei ihrer Berufsausbildung und initiiert ein Mentoring-Programm für Mädchen und junge Frauen. Darüber hinaus setzen wir Aktivitäten wie psychosoziale Unterstützung für Betroffene von Gewalt, Aufklärungsveranstaltungen mit männlichen Personen und Dorfvorsteher:innen um und unterstützen die Einrichtung von  Rettungszentren, Anlaufpunkten in Polizeistationen für Überlebende von sexualisierter Gewalt und Jugendzentren.

Projektteilnehmende

Nigeria

Das Projekt in Adamawa unterstützt Mädchen und ihre Familien mit Schulgeld und Schulmaterial sowie Bargeldtransfers für 800 bedürftige Haushalte. Außerdem setzt Plan Kampagnen zum Schulanfang um, initiiert Kinderschutzgruppen in den Gemeinden der Region, bietet Mentoring für Mädchen an und verteilt Hygiene-Kits u.a. zur Prävention von Covid-19.

Über Beiersdorf

Beiersdorf steht seit 140 Jahren für innovative, hochwertige Haut- und Körperpflege sowie wegweisende Hautforschung. International führende Marken wie NIVEA – die weltweite Nummer 1 in der Hautpflege* –, Eucerin (Dermokosmetik), La Prairie (Selektivkosmetik) und Hansaplast (Pflaster- und Wundversorgung) überzeugen Tag für Tag Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Namhafte Marken wie Aquaphor, Coppertone, Chantecaille, Labello, 8x4, atrix, Hidrofugal, Maestro oder Florena ergänzen unser breites Portfolio im Unternehmensbereich Consumer. Über die hundertprozentige Tochtergesellschaft tesa SE ist Beiersdorf auch als einer der weltweit führenden Hersteller technischer Klebebänder und selbstklebender Systemlösungen für Industrie, Gewerbe und Endverbraucher*innen aktiv.

* Quelle: Euromonitor International Limited; NIVEA als Dachmarke in den Kategorien Gesichts-, Körper- und Handpflege; Handelsumsatz 2020.

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Frau Angela Bergel, Teamleitung Unternehmenskooperationen
E-Mailkooperationen(at)plan.de
Tel.: +49 (0)40 60 77 16 -187

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Unternehmerisches Engagement
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