Mehrere Kinder sitzen in einer Klassensituation an Holzbänken. Sie tragen blaue Schuluniformen. Ein Kind im Vordergrund schreibt konzentriert in sein Heft, während ein anderes Kind sich über das Heft beugt.

Bildung überbrückt Grenzen!

In Ugandas Geflüchtetensiedlung Kyangwali wachsen tausende Kinder unter schwierigen Bedingungen auf – überfüllte Schulen, Armut und fehlende Perspektiven erschweren ihren Bildungsweg. Gemeinsam mit den umliegenden Gemeinden verbessern wir Lernbedingungen, stärken Schulen und eröffnen Jugendlichen neue Wege in Ausbildung und Arbeit. So schaffen wir Chancen für eine selbstbestimmte Zukunft – für geflüchtete Kinder ebenso wie für ihre aufnehmenden Gemeinden.

Projektlaufzeit März 2026 - Oktober 2028

Ziele
  1. Mehr Bildung durch ein bestärkendes und inklusives Umfeld in Schule und Familie
  2. Bessere Berufsaussichten für Jugendliche
Maßnahmen
  1. Bau und Renovierung von zehn Klassenzimmern sowie Bau von sechs Toilettenblöcken an sechs Schulen
  2. Bereitstellung von Schulmaterialien für 600 Kinder
  3. Schulungen für 90 Lehrer:innen
  4. Einstellung von 13 Grundschullehrkräften
  5. Gründung und Schulung von je sechs BABA- und MAMA-Clubs
  6. Berufsbildungsangebote und materielle Unterstützung für 100 Jugendliche
  7. Schulung von 20 "Landwirtschafts-Champions"
  8. Unterstützung von 20 Spar- und Darlehensgruppen

Ja, ich unterstütze dieses Projekt! Ja, ich unterstütze dieses Projekt!

Was uns in Uganda erwartet

In der Geflüchtetensiedlung Kyangwali in Uganda leben viele geflüchtete Familien aus Nachbarländern wie dem Südsudan und der Demokratischen Republik Kongo. Die Kinder dort besuchen oft überfüllte Schulen, es gibt zu wenige Lehrkräfte und die Ausstattung ist knapp. Für Kinder, die in Armut leben, ist es noch schwerer, regelmäßig zur Schule zu gehen. Mädchen und Kinder mit Behinderung werden zusätzlich benachteiligt. Unterstützung ist wichtig, damit Kinder sicher lernen und eine bessere Zukunft bekommen können. 

Was wir erreichen wollen

Das Projekt möchte Kindern und Jugendlichen in der Geflüchtetensiedlung Kyangwali und in den umliegenden Gemeinden des Kikuube Distrikts den Zugang zu Bildung erleichtern. Ziel ist es, ein unterstützendes Umfeld zu schaffen, in dem Kinder lernen und Jugendliche Berufschancen bekommen können. Familien, Lehrkräfte und lokale Gemeinschaften werden einbezogen, damit Bildung für alle möglich wird und das ganze Umfeld davon profitiert. 

 

Uganda Landkarte

Projektaktivitäten März 2026 - Oktober 2028

  • Kinder im schulpflichtigen Alter werden erkannt und beim Schulbesuch unterstützt.
  • 600 Schulkinder aus benachteiligten Familien bekommen Hefte, Stifte und andere Materialien.
  • An jeder der sechs Projektschulen wird ein Club für Väter („BABA“) und einer für Mütter („MAMA“) gegründet, damit Eltern lernen, wie sie ihre Kinder beim Lernen begleiten können.
  • Eltern helfen sich gegenseitig und werben in ihren Gemeinden für Bildung. 
Eine Gruppe erwachsener Männer sitzt im Kreis in einem Klassenraum, einige tragen Anzüge, andere Hemden oder bunte Shirts. Sie befinden sich in einer Gesprächssituation.
In den BABA- und MAMA-Clubs tauschen sich Eltern über die Unterstützung ihrer Kinder aus.
Ein Mädchen sitzt in einem Klassenraum und hält einen Stift über ihrem Heft. Sie schaut in die Kamera und lächelt.
Um sie beim Schulbesuch zu unterstützen, verteilen wir Schulmaterialien an 600 Kinder und Jugendliche.
In einem Klassenraum sitzen über 40 Kinder eng nebeneinander auf Holzbänken. Sie tragen blaue Schuluniformen und schauen nach vorne in Richtung Tafel.
In überfüllten Klassenräumen ist ein effektiver Schulunterricht schwer.
Ein kleines, schlichtes Gebäude mit blauer und weißer Bemalung – eine Schultoilette – steht auf einer grünen Wiese, umgeben von Bäumen und Feldern.
An sechs Schulen bauen wir neue Toilettenblöcke.
  • Zehn Klassenzimmer und sechs Toilettenblöcke werden neu gebaut oder renoviert, um bessere Lernbedingungen zu schaffen.
  • Neue Möbel wie Tische, Stühle und Regale werden für die Klassenzimmer bereitgestellt.
  • Spezielle Clubs für Mädchen und Jungen vermitteln Wissen über Kinderrechte, Schutz und Gleichberechtigung.
  • Schüler:innen lernen in Workshops, wiederverwendbare Binden selbst herzustellen, damit sie auch während ihrer Periode zur Schule gehen können. 
  • Lehrkräfte erhalten Schulungen zu kindgerechtem Unterrichten mit einem Fokus auf Geschlechtergerechtigkeit („gendertransformativer Pädagogik“).
  • Es gibt weitere Schulungen, um auf psychische Belastungen und besondere Bedürfnisse von Kindern gut eingehen zu können.
  • Sieben neue Lehrkräfte und sechs geflüchtete Assistenz-Lehrkräfte werden eingestellt, bezahlt und ins staatliche System gebracht.
Ein erwachsener Mann steht vor einer Kreidetafel im Klassenraum und hält eine handgemachte Puppe und einen Stock in den Händen.
Wir schulen die Lehrkräfte in inklusiver Pädagogik.
  • Zehn Gemeindemitglieder werden darin ausgebildet, Spar- und Darlehensgruppen (eine Art gemeinsames Sparen) zu gründen und zu leiten.
  • Diese Gruppen bekommen Materialien und lernen, wie sie ihr Geld gemeinsam gut verwalten können.
  • Es werden Treffen zwischen diesen Gruppen und Finanzinstitutionen, wie Banken, organisiert, damit junge Menschen und Geflüchtete Zugang zu finanziellen Möglichkeiten erhalten. 
Zwei Jugendliche sitzen nebeneinander in einem Klassenraum, beide tragen weiße Hemden. Sie sind konzentriert und arbeiten gemeinsam an einem Bastelprojekt mit rosa Stoff, einer von ihnen schneidet mit einer Schere.
Die Schüler:innen stellen die wiederverwendbaren Binden selbst her.
  • Zehn Gemeindemitglieder werden darin ausgebildet, Spar- und Darlehensgruppen (eine Art gemeinsames Sparen) zu gründen und zu leiten.
  • Diese Gruppen bekommen Materialien und lernen, wie sie ihr Geld gemeinsam gut verwalten können.
  • Es werden Treffen zwischen diesen Gruppen und Finanzinstitutionen, wie Banken, organisiert, damit junge Menschen und Geflüchtete Zugang zu finanziellen Möglichkeiten erhalten. 
  • 20 Personen werden zu „Landwirtschafts-Champions“ ausgebildet (speziell geschulte Gemeindemitglieder, die ihr Wissen weitergeben) und lernen, wie sie umweltfreundlich und ertragreich anbauen können.
  • Sie erhalten Saatgut, Setzlinge, Kleintiere sowie Materialien, um das Wissen an andere weiterzugeben.
  • Spar- und Darlehensgruppen werden mit günstigen Materialien für nachhaltige Landwirtschaft unterstützt. 
Ein Mädchen und ein Junge arbeiten gemeinsam mit Hacken auf einem Feld voller hoher Maispflanzen. Beide tragen Schuluniformen.
Wir stärken die Landwirtschaft mit nachhaltigen Methoden und bilden sogenannte Landwirtschafts-Champions aus.

Projektbeschreibung und Updates

Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Projekt sowie regelmäßige Updates zum aktuellen Stand vor Ort.

Exemplarische Projektkosten

75 EUR
werden für Schulmaterialien für sechs Schulkinder benötigt

89 EUR
kostet die Unterstützung eines jungen Menschen mit Agrar-Gutscheinen

124 EUR
brauchen wir für die Gründung eines Girls Education Movement-Clubs

257 EUR
kostet eine Kurzausbildung für sechs Jugendliche oder junge Erwachsene


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Meinungen unserer Pat:innen und Spender:innen

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Die Ausgaben von Plan International belaufen sich 2025 wie folgt: 83,37% verwenden wir für Projektausgaben. 11,56% sind Werbeaufwendungen. Die restlichen 5,07% sind Verwaltungsaufwendungen.

Geprüfte Transparenz

Unter anderem verpflichten wir uns dazu, transparent zu arbeiten, sparsam zu wirtschaften und sachlich zu informieren. Dafür bekommen wir vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) das Spendensiegel zuerkannt.

Geprüfte Transparenz

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