Eine junge Frau steht in einem Friseursalon und behandelt eine Kundin, die in einem Friseurstuhl sitzt. Im Hintergrund sind Friseurausrüstung und Produkte sichtbar.

Berufliche Zukunft und Arbeit für junge Menschen

In den ländlichen Regionen Nepals haben es junge Menschen schwer eine Arbeit zu finden. Fehlende schulische und berufliche Bildung sind die Haupthindernisse auf dem Weg zu einer guten Arbeitsstelle. Viele Mädchen heiraten, bevor sie 18 Jahre alt sind. Sie haben anschließend kaum noch Möglichkeiten, eine Ausbildung zu machen und eigenes Geld zu verdienen. In zwei Distrikten in Ost-Nepal haben wir deshalb ein Projekt ins Leben gerufen, welches jungen Menschen zwischen 18 und 24 Jahren berufliche Bildung und Einkommensmöglichkeiten bietet.

Das Projekt ist erfolgreich finanziert.

Dieses Projekt wurde erfolgreich eingeworben. Wir benötigen hierfür keine weiteren Spenden. Gerne können Sie uns jedoch mit der Übernahme einer Patenschaft oder einer Spende in unseren Sonderprojekt-Fonds unterstützen.

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Was wir in Nepal erreicht haben

Unser Projekt hat das Leben vieler junger Menschen, ihrer Familien und Gemeinschaften nachhaltig verbessert. Insgesamt konnten 369 Jugendliche eine Berufsausbildung erfolgreich abschließen, 346 von ihnen haben bereits sichere Arbeitsplätze gefunden, die ihnen ein regelmäßiges Einkommen ermöglichen. Für 235 junge Menschen, darunter auch 14 Menschen mit Behinderungen, war es dank finanzieller Starthilfen möglich, ihr eigenes Unternehmen zu gründen.

Die Unterstützung aus den Familien wuchs während des Projekts deutlich: Zu Beginn erhielten nur 61 % der Jugendlichen Unterstützung ihrer Angehörigen bei der Ausbildung, am Ende waren es bemerkenswerte 98 %. Außerdem half das Projekt dabei, patriarchale Strukturen abzubauen, sodass junge Frauen heute mehr Chancen haben, eine Berufsausbildung zu beginnen und ihre Ziele zu erreichen. Arbeitgeber:innen verbesserten ihre Einstellungspraxis und Arbeitsbedingungen erheblich – der Anteil inklusiver und geschlechtergerechter Arbeitsplätze stieg von 8 % auf beeindruckende 74 %.

Auch in schwierigen Zeiten war das Projekt aktiv: Nach einem Erdrutsch wurde beispielsweise ein Lernzentrum eingerichtet, sodass Kinder weiterhin sicher zur Schule gehen konnten. 

Karte von Nepal mit Projektregionen von Plan International: Lalitpur (Länderbüro), Sindhuli, Dhanusha, Banke, Karnali sowie die Regionalbüros Ost und West.

Unsere Projekterfolge

Die Erfolge

  1. Unterzeichnung von elf Kooperationsvereinbarungen mit Unternehmen – 359 Projektteilnehmer:innen fanden dadurch eine feste Anstellung
  2. 115 Projektteilnehmer:innen bestanden die Abschlussprüfung ihrer Berufsausbildung
  3. Coaching und Mentoring für 550 junge Frauen und Männer
  4. Erfolgreiche Berufsausbildung für 396 junge Menschen
  5. Finanzhilfe zur Existenzgründung für 235 Teilnehmer:innen
  6. Integration von 15 jungen Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt
  7. Bau eines temporären Lernzentrums in einer erdrutschsicheren Zone

Prüfung und Bewertung

Während der gesamten Projektlaufzeit prüften und bewerteten wir die Aktivitäten anhand zuvor festgelegter Indikatoren. Hierzu haben wir regelmäßige Besuche bei unseren Partnern vor Ort durchgeführt, um den Austausch sicherzustellen.
Außerdem überprüften wir fortlaufend die Einkommens- und Beschäftigungsnachweise der Projektteilnehmer:innen. Zudem organisierten wir Konsultationstreffen mit jungen Menschen und besuchten sie an ihren Arbeitsplätzen.

Im Rahmen der Nachbesprechung im Februar 2026 mit Projektteilnehmenden wurde die Projektumsetzung bewertet, um wichtige Erfolge, Herausforderungen, gewonnene Erkenntnisse und Verbesserungsmöglichkeiten zu ermitteln.
 

Projektaktivitäten September 2022 - April 2026

Eine Frau in traditioneller Kleidung lächelt, während sie Kosmetikprodukte in ihrem kleinen Geschäft an eine Kundin verkauft, ein Beispiel für erfolgreiche Unternehmensgründung durch Projektunterstützung.
Mit kleinen Ladengeschäften machten sich Projektteilnehmende unabhängig.
  • In Schulungen erklärten wir Arbeitgeber:innen, wie sie sichere, faire und geschlechtergerechte Arbeitsplätze schaffen können.
  • Es wurden Workshops durchgeführt, um Ausbildungsinhalte an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes anzupassen.
  • Mit verschiedenen Veranstaltungen haben wir den Austausch zwischen Jugendlichen, Unternehmen und Regierungsstellen gefördert, um bessere Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen.
Eine Frau kümmert sich liebevoll um Ziegen in einem einfachen Stall aus Holz und Bambus, während sie frisches Futter verteilt.
Mit Trainings haben wir Projektteilnehmer:innen unterstützt, unter anderem mit Tierhaltung selbständig zu werden und gewinnbringend zu wirtschaften.
  • Nach einer lokalen Marktanalyse wurden Ausbildungen für Berufe mit guten Zukunftschancen angeboten, z. B. in Handwerk, Handel und Hotelmanagement.
  • Spezielle Schulungen und finanzielle Unterstützung halfen 235 jungen Menschen, ihr eigenes Geschäft aufzubauen.
  • Wir organisierten Treffen, bei denen Projektteilnehmende wichtige Kontakte zu Arbeitgeber:innen und staatlichen Programmen knüpfen konnten.
  • 115 junge Menschen wurden gezielt auf ihre Abschlussprüfungen vorbereitet – alle haben bestanden.
  • Es fanden Trainings zu wichtigen beruflichen Fähigkeiten wie Kommunikation, Führung und Stressmanagement statt.
  • Über 900 Jugendliche wurden in Kursen zu Gewaltprävention gestärkt und erhielten Mentoring, um ihre Ziele zu erreichen.
  • In Familien und Gemeinden haben wir in Veranstaltungen für die Gleichstellung von Mädchen und Frauen sensibilisiert.
  • Mit generationsübergreifenden Dialogen haben wir dazu beigetragen, ein unterstützendes Umfeld für junge Frauen zu schaffen.
  • Eltern und Haushalte wurden gezielt unterstützt, um jungen Frauen neue Berufs- und Ausbildungschancen zu ermöglichen.
Ein Mann mit Schutzhelm arbeitet konzentriert an der Verstärkung einer Steinschutzmauer in einem bewaldeten Hanggebiet, um das Gelände vor Erdrutschen zu sichern.
Schutzmauern schützen Gebäude vor Erdrutschen, die durch Erdbeben oder starke Regenfälle ausgelöst werden.
  • Nach einem Erdrutsch errichteten wir ein vorübergehendes Lernzentrum an einem sicheren Ort, damit der Unterricht weitergehen konnte.
  • Mit Unterstützung lokaler Behörden organisierten wir Veranstaltungen, um die Menschen in den Gemeinden für den Klimawandel und den Umgang mit Naturkatastrophen zu sensibilisieren.
  • Schutzmaßnahmen wie der Bau von Mauern halfen, das Gelände einer Schule vor weiteren Erdrutschen zu bewahren.

Meinungen unserer Pat:innen und Spender:innen

Nachhaltige Hilfe, die ankommt

Ihre Hilfe kommt an

Für uns als Kinderhilfsorganisation Plan International ist Transparenz besonders wichtig: Pat:innen, Förder:innen, Spender:innen sollen erfahren, was mit ihrer Spende geschieht. Um dies zu garantieren, hält sich Plan International an verbindliche Regularien.

Die Ausgaben von Plan International belaufen sich 2025 wie folgt: 83,37% verwenden wir für Projektausgaben. 11,56% sind Werbeaufwendungen. Die restlichen 5,07% sind Verwaltungsaufwendungen.

Geprüfte Transparenz

Unter anderem verpflichten wir uns dazu, transparent zu arbeiten, sparsam zu wirtschaften und sachlich zu informieren. Dafür bekommen wir vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) das Spendensiegel zuerkannt.

Geprüfte Transparenz

Wir sind ausgezeichnet

Bei der Prüfung der Kundenzufriedenheit von TÜV NORD erhält Plan International eine Weiterempfehlungsquote von 96%.

Zudem ist Plan International mit dem eKomi Siegel ausgezeichnet mit einer Bewertung von 4,9 von 5 Sternen.

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