Wasser, Bildung, Zukunft
In einigen Regionen in Ghana, vor allem in ländlichen Gebieten, gibt es noch keinen verlässlichen Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen. Es ist für die Menschen vor Ort sehr wichtig, einen Zugang zu sauberem Wasser und Toiletten zu haben – sowohl für die Gesundheit als auch für das gesunde Aufwachsen von Kindern und für Mädchen, damit sie während ihrer Periode die Schule besuchen können. Mit diesem Projekt möchten wir 14.766 Menschen in acht Gemeinden einen verbesserten Zugang zu sicherem und sauberem Trinkwasser ermöglichen und so die Gesundheit und Chancengleichheit vor Ort verbessern.
Projektlaufzeit Oktober 2025 - März 2028
Ziele- Eine sichere Trinkwasser- und Sanitärversorgung für 16 Gemeinden und 18 Schulen
- Aufwachsen von Kindern, besonders Mädchen, in einer sauberen und sicheren Umgebung
- Bau von Wasser- und Sanitäranlagen in Gemeinden und Schulen
- Schulung von Gemeindemitgliedern zu gemeindegeführter Sanitärversorgung und Instandhaltung neugebauter Anlagen
- Wissensvermittlung zu Wasser, Sanitär, Hygiene und Menstruationsgesundheit an Schulen und Gemeinden
- Gesundheit für Schulkinder und Gründung von Schulgesundheitsclubs
- Gründung von Spar- und Darlehensgruppen zur Stärkung der wirtschaftlichen Stabilität von Familien
Was uns in Ghana erwartet
Unser Projekt in Ghana hat ein klares Ziel: Wir möchten das Leben von 14.766 Menschen in ländlichen Gemeinden verbessern. Kinder, Frauen und Männer sollen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sicheren Toiletten erhalten. Mit besserer Hygiene und Gesundheitsbildung schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder gesund und regelmäßig zur Schule gehen können, und Frauen gestärkt werden, ihre Familien zu unterstützen und aktiv mitzugestalten.
Was wir bisher erreicht haben
In den ersten Monaten des Projekts haben wir wichtige Grundlagen geschaffen: Wir haben Standorte für neue Schultoiletten bestimmt, lokale Partner eingebunden und die Zusammenarbeit mit Behörden organisiert. Dadurch konnten wir bereits erste Bedingungen für mehr Sauberkeit an Schulen schaffen und die Basis für eine bessere Zukunft für Kinder und Familien legen. Besonders für Mädchen haben wir Schritte unternommen, damit sie während der Menstruation sicher und selbstbewusst am Unterricht teilnehmen können.
Projektaktivitäten Oktober 2025 - März 2026
- Damit das Projekt erfolgreich starten kann, haben wir enge Kooperationen mit Behörden und lokalen Organisationen aufgebaut. Gemeinsam haben wir klare Zuständigkeiten definiert und Vertrauen geschaffen.
- Bei einem nationalen Treffen kamen 60 Vertreter:innen aus verschiedenen Organisationen zusammen, um das Projekt vorzustellen und die gemeinsame Vision abzustimmen.
- In Workshops mit 260 Teilnehmenden aus den Gemeinden und lokalen Behörden konnten wir erklären, welche Maßnahmen geplant sind und alle aktiv in die Umsetzung einbinden.
- Sauberes Trinkwasser ist lebenswichtig! Deshalb planen wir klimaresistente Wasseranlagen, die auch in schwierigen Bedingungen funktionieren.
- Gemeinsam mit der Community Water and Sanitation Agency stellen wir sicher, dass die neuen Wasseranlagen nachhaltig genutzt und gepflegt werden. So können die Menschen langfristig von dem sauberen Wasser profitieren.
- Lokale NGOs helfen uns, das Vertrauen in den Gemeinden zu stärken und die Menschen noch besser bei Projekten rund um saubere Sanitäranlagen zu unterstützen.
- Wir möchten, dass alle Mädchen sicher und selbstbewusst zur Schule gehen können. Deshalb haben wir für 18 Schulen Standorte ausgewählt, an denen Mädchen sichere und hygienische Toiletten bekommen werden.
- Mit Behörden, Schulen und den Gemeinden arbeiten wir eng zusammen, damit die neuen Toiletten langfristig genutzt und instandgehalten werden.
- Unser Ziel ist es, Mädchen die Möglichkeit zu geben, auch während der Menstruation sorgenfrei am Unterricht teilzunehmen. Die neuen Anlagen schaffen dafür ein geschütztes und freundliches Umfeld.
Prüfung und Bewertung der Projektaktivitäten
Zu Beginn des Projekts führen wir eine Grundlagenstudie und eine Genderanalyse durch, um die Situation vor Ort in Gänze zu erfassen. So können wir auch die Wirkung unserer Aktivitäten messen. Im Rahmen dieser Studien wird nicht nur die Wasser- und Sanitärversorgung in den Gemeinden untersucht, sondern auch das Wissen und Verhalten der Einwohner:innen sowie Einflussnahmen und Machtdynamiken. Es ist besonders wichtig, die spezielle Situation von Frauen und Kindern zu betrachten, da sie oft stärker benachteiligt sind, wenn es um den Zugang zu Wasser- und Sanitäranlagen und Gesundheitsdiensten geht.
Um die Gemeinden im laufenden Projekt miteinzubeziehen, installieren wir kinderfreundliche und vertrauliche Feedbackmöglichkeiten. Außerdem werden die Hauptakteur:innen in Workshops sowohl zu Beginn als auch während der laufenden Projektarbeit und zum Abschluss eingebunden, um ihre Ideen und Empfehlungen zu erhalten. Die Fortschritte des Projekts werden im Rahmen eines größeren Workshops zur Mitte der Implementierung als auch in einer finalen Evaluierung überprüft und bewertet.
Projektbeschreibung und Updates
Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Projekt sowie regelmäßige Updates zum aktuellen Stand vor Ort.
Beispielhafte Projektausgaben
83 EUR
brauchen wir, um gemeinsam mit Expert:innen und Gemeindemitgliedern einen Wassersicherheitsplan für eine Gemeinde zu entwickeln
124 €
werden benötigt, um einer Familie den Bau einer eigenen Toilette zu ermöglichen
192 EUR
kostet es, zwei Jahre lang Wasserproben zu nehmen und so die Trinkwasserqualität einer Wasseranlage zu überprüfen
Meinungen unserer Pat:innen und Spender:innen
Nachhaltige Hilfe, die ankommt
Mo. - Fr. erreichbar. Bitte schreiben Sie uns eine Email oder rufen Sie uns an.


