Lachende Frauen und Mann in Ghana

Sauberes Wasser für Ghana

In den ländlichen Regionen Ghanas fehlt es vielerorts an einer gesicherten Trinkwasser- und Sanitärversorgung. Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene verursacht werden, gefährden die Gesundheit der Kinder. Auch in den Schulen fehlen Toiletten und Waschgelegenheiten, was vor allem für Mädchen ein Problem darstellt. Mit diesem Projekt verbessern wir den Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen in 20 Gemeinden und Schulen der Regionen Oti und North East.

Das Projekt ist erfolgreich finanziert.

Dieses Projekt wurde erfolgreich eingeworben. Wir benötigen hierfür keine weiteren Spenden. Gerne können Sie uns jedoch mit der Übernahme einer Patenschaft oder einer Spende in unseren Sonderprojekt-Fonds unterstützen.

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Was wir in Ghana erreicht haben

Das Projekt  wurde von Oktober 2022 bis Januar 2026 in 20 Gemeinden umgesetzt. Ziel war es, durch sauberes Trinkwasser, bessere Sanitäranlagen und Gesundheitsaufklärung ein förderliches Umfeld für Kinder – besonders für Mädchen – zu schaffen. Statt der geplanten 18.668 erreichten wir 21.260 Menschen direkt.

Wir bauten oder renovierten 20 Wasseranlagen und schulten 140 Personen für Wartung und Instandhaltung. 17 Gemeinden sind nun offiziell frei von offener Defäkation, 667 Familien erhielten Unterstützung beim Bau eigener Toiletten.

An 19 Schulen entstanden mädchenfreundliche Sanitäranlagen, zudem verteilten wir 3.825 wiederverwendbare Monatsbinden. Schulgesundheitsclubs, Väterclubs mit 196 Mitgliedern sowie Spargruppen für Mütter stärkten Hygiene, Gleichberechtigung und wirtschaftliche Selbstständigkeit nachhaltig.

Karte von Ghana mit Projektregionen von Plan International: Accra (Länderbüro), North East, Northern Ghana, Middle Belt und Southern Ghana.

Unsere Projekterfolge

Die Erfolge

  1. Sauberes Trinkwasser für 20 Gemeinden durch neue oder renovierte Wasseranlagen
  2. Verbesserung der Wasser-, Sanitär- und Hygienesituation an 19 Schulen durch den Bau barrierefreier Mädchen- und Jungentoiletten inklusive Waschmöglichkeiten
  3. 3.825 Mädchen und junge Frauen haben Sets mit wiederverwendbaren Monatsbinden erhalten, die ihnen den Schulbesuch erleichtern
  4. 667 Haushalte haben eigene Sanitäranlagen errichtet
  5. Offizielle Zertifizierung von 17 Gemeinden als „frei von offener Defäkation“
  6. Gründung und Schulung von 20 Väterclubs
  7. Verbesserung der wirtschaftlichen Situation von Müttern durch Spargruppen und Finanztrainings

Prüfung und Bewertung

Um die Wirkung der Maßnahmen zu prüfen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen, haben wir regelmäßig Daten erhoben, Projektbeteiligte befragt und sie in Entscheidungen miteinbezogen. Eine externe Endevaluierung hat die positiven Ergebnisse des Projekts bestätigt. Die Projektgemeinden haben nun sauberes Trinkwasser und adäquate Sanitäranlagen. Außerdem haben sich die Hygienepraktiken positiv verändert, was zu einer geringeren Krankheitsanfälligkeit geführt hat. Besonders an den Schulen zeigt sich der Erfolg. Dort stieg die Nutzung von Handwaschanlagen im Projektverlauf von 8 auf 94 Prozent. Hinzu kommen die verbesserten, geschlechtergetrennten Sanitäranlagen, die besonders Mädchen den Schulbesuch erleichtern. 

Die Evaluierung bestätigt, dass das Projekt bedeutsam und wirkungsvoll für die Projektgemeinden war. Neben den Verbesserungen in den Bereichen Wasser, Sanitär und Hygiene hatte der ganzheitliche und partizipative Ansatz auch einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und Schulbildung der Kinder, die Einkommenssituation der Familien und die Geschlechtergerechtigkeit.

Projektaktivitäten Oktober 2022 - Jänner 2026

Plan-Mitarbeiter stehen vor einem Ersatzteillager für Wasseranlagen mit dem Schild „Borehole Spare Parts Bank“ – ein Projekt zur nachhaltigen Wartung von Brunnen.
  • Bau neuer Wasseranlagen in 20 Gemeinden auf Basis geophysikalischer Studien.
  • Schulung von 140 Mitgliedern der Wasser-Managementteams pro Gemeinde sowie Vernetzung und Reparaturkoordination per Handy-App.
Mehrere Personen nutzen gemeinsam eine Handpumpe zur Wasserentnahme – Symbol für den verbesserten Zugang zu sauberem Trinkwasser in der Gemeinde.
  • Schulung von 152 Gemeindemitgliedern und Behördenvertreter:innen zur eigenverantwortlichen Planung und Umsetzung von Sanitärmaßnahmen.
  • Bau von 667 Haushaltslatrinen (davon 95 mit materieller Unterstützung), 17 Gemeinden sind offiziell frei von offener Defäkation.
  • Bau von 19 barrierefreien, geschlechtergetrennten Schultoiletten und Renovierung einer Anlage
  • Verteilung von 3.825 Sets wiederverwendbarer Monatsbinden sowie Aufklärung von Mädchen und Jungen zur Enttabuisierung der Menstruation.
  • Schulung von 150 leitenden Schüler:innen der Schulgesundheitsclubs zu Hygiene, Prävention und Sicherheit sowie Aufklärung durch Aktionen und Theaterstücke.
  • Installation von 150 fußbetriebenen Handwaschstationen sowie Hygienekampagnen an internationalen Aktionstagen.
Zwei Männer sitzen nebeneinander und bereiten eine Mahlzeit auf einem traditionellen Kochherd zu – Teil einer Aktion der REAL-Männerclubs zur Sensibilisierung für Carearbeit.
  • Gründung von 20 Väterclubs zur Förderung von Gleichberechtigung und aktiver Vaterschaft sowie Entwicklung von Aktionsplänen und Wissensaustausch.
  • 37 Spargruppen mit 735 Frauen und 323 Männern sowie Informationsveranstaltungen für 932 Eltern zu frühkindlicher Entwicklung, Gesundheit und Chancengleichheit.

 

Meinungen unserer Pat:innen und Spender:innen

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Die Ausgaben von Plan International belaufen sich 2025 wie folgt: 83,37% verwenden wir für Projektausgaben. 11,56% sind Werbeaufwendungen. Die restlichen 5,07% sind Verwaltungsaufwendungen.

Geprüfte Transparenz

Unter anderem verpflichten wir uns dazu, transparent zu arbeiten, sparsam zu wirtschaften und sachlich zu informieren. Dafür bekommen wir vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) das Spendensiegel zuerkannt.

Geprüfte Transparenz

Wir sind ausgezeichnet

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Zudem ist Plan International mit dem eKomi Siegel ausgezeichnet mit einer Bewertung von 4,9 von 5 Sternen.

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