Wir stärken Frauen durch nachhaltige Landwirtschaft. © Walipa Pictures / Bild stammt aus einem ähnlichen Plan-Projekt in Uganda.

Starke Frauen durch nachhaltige Landwirtschaft

In Ruanda bietet die Landwirtschaft großes Potenzial für die wirtschaftliche Entwicklung. Gleichzeitig suchen viele junge Menschen Arbeit und Zukunftsperspektiven. In diesem Projekt unterstützen wir deshalb junge Frauen und Männer dabei, ein dauerhaftes Einkommen in der Landwirtschaft zu finden. Neue Technologien, Anpassung an den Klimawandel und ein nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen spielen dabei eine bedeutende Rolle.

Das Projekt ist erfolgreich finanziert.

Dieses Projekt wurde erfolgreich eingeworben. Wir benötigen hierfür keine weiteren Spenden. Gerne können Sie uns jedoch mit der Übernahme einer Patenschaft oder einer Spende in unseren Sonderprojekt-Fonds unterstützen.

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Was wir in Ruanda erreicht haben

Ruanda ist eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften in Afrika. Die Landwirtschaft bildet mit 33 Prozent Anteil am Bruttoinlandsprodukt das Rückgrat der ruandischen Wirtschaft. Rund 70 Prozent der Bevölkerung sind in diesem Sektor tätig. Die Produktivität in der Landwirtschaft ist jedoch eher gering, Grund hierfür sind ineffiziente Anbaumethoden und Produktionstechniken. Vor allem in ländlichen Gemeinden fehlen oft die notwendigen Fachkenntnisse und Technologien. Zudem blockieren hohe Arbeitslosigkeit und fehlende Arbeitsplätze den Fortschritt und verhindern eine Verbesserung der Lebensperspektiven. Landesweit lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung in extremer Armut.

Was wir erreichen wollen

Durch das Projekt sollen junge Menschen bessere Perspektiven und Einkommen in der Landwirtschaft erhalten. Gleichzeitig wird der ökologische Landbau gestärkt und der Klimaschutz vorangebracht.

Unsere Ziele im Überblick:

  • Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität durch nachhaltige Anbaumethoden
  • Förderung des schonenden Umgangs mit natürlichen Ressourcen
  • Verbesserung der wirtschaftlichen Selbstständigkeit junger Menschen, insbesondere junger Frauen
  • Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten und lokaler Arbeitsplätze
  • Beitrag zur Klimaanpassung und Stärkung der Resilienz ländlicher Gemeinden
     

Was wir bisher erreicht haben

  • Über 1.000 junge Menschen wurden in klimagerechter Landwirtschaft, Finanzmanagement und Unternehmertum geschult.
  • Teilnehmende setzen ihr Wissen praktisch um und gründen eigene Betriebe oder Kooperativen.
  • Informationskampagnen über Radio, Video und Veranstaltungen haben Gemeinden für nachhaltige Landwirtschaft sensibilisiert.
  • Ausgebildete „Agents of Change“ engagieren sich für Gleichberechtigung und umweltfreundliche Anbaumethoden.
Ruanda Landkarte

Projektaktivitäten Jänner 2025 - Juni 2025

Ein Projektteilnehmer arbeitet in einer Baumschule. Er kniet zwischen Reihen von Pflanzsäcken aus schwarzer Folie und bereitet Setzlinge vor. Umgeben ist er von Holzgestellen und einem einfachen Zaun aus Ästen.
Bei Austauschbesuchen erhalten Projektteilnehmende praktische Einblicke und positive Beispiele für nachhaltige klimafreundliche Landwirtschaft.

Das Projekt stärkt junge Menschen in Ruanda, die sich eine Zukunft in der Landwirtschaft aufbauen wollen. Durch Schulungen, Unternehmensgründungen und Praxisbesuche konnten wichtige Fortschritte erzielt werden.

Unsere Projektergebnisse im Überblick:

  • Über 150 junge Landwirt:innen erhielten Schulungen zu Marktanbindung, Wertschöpfungsketten und Vertragslandwirtschaft.
  • 100 neue landwirtschaftliche Unternehmen wurden gegründet, viele davon von jungen Frauen.
  • 102 Unternehmensgründungen konnten durch Kredite unterstützt werden.
  • Mehr als 200 Jugendliche nahmen an Praxisbesuchen teil, um nachhaltige Bewässerungs- und Anbaumethoden kennenzulernen.

Diese Maßnahmen stärken die wirtschaftliche Selbstständigkeit junger Menschen und fördern zugleich eine klimaangepasste, nachhaltige Landwirtschaft in den Projektregionen.

Eine junge Frau steht auf einem Feld und pflückt reife Auberginen. Sie trägt ein rotes Shirt und einen blauen Rock mit kreisförmigem Muster. Im Hintergrund sind Bäume und eine leicht bewölkte Landschaft zu sehen.
Eine Projektteilnehmerin erntet Auberginen. Mit dem Projekt wollen insbesondere Frauen stärken und ihnen den Zugang zu Arbeit und Einkommen ermöglichen.

Das Projekt hat gezielte Maßnahmen umgesetzt, um Geschlechtergerechtigkeit in der Landwirtschaft zu fördern. Dabei standen Bewusstseinsbildung, Dialog und gemeinsames Lernen im Mittelpunkt.

Unsere Projektergebnisse im Überblick:

  • Radiosendungen und drei produzierte Videos informierten über die Bedeutung von Gleichberechtigung in der Landwirtschaft.
  • Drei Dialogveranstaltungen ermöglichten den Austausch zwischen Jugendlichen, Gemeindemitgliedern und Entscheidungsträger:innen.
  • Traditionelle Geschlechternormen wurden kritisch hinterfragt, um Frauen und Mädchen den Zugang zur marktorientierten Landwirtschaft zu erleichtern.
  • Durch die aktive Einbindung der Gemeinden wird langfristig eine inklusive und gerechte Landwirtschaft gefördert.

 

Meinungen unserer Pat:innen und Spender:innen

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Für uns als Kinderhilfsorganisation Plan International ist Transparenz besonders wichtig: Pat:innen, Förder:innen, Spender:innen sollen erfahren, was mit ihrer Spende geschieht. Um dies zu garantieren, hält sich Plan International an verbindliche Regularien.

Die Ausgaben von Plan International belaufen sich 2024 wie folgt: 84,29% verwenden wir für Projektausgaben. 10,82% sind Werbeaufwendungen. Die restlichen 4,89% sind Verwaltungsaufwendungen.

Geprüfte Transparenz

Unter anderem verpflichten wir uns dazu, transparent zu arbeiten, sparsam zu wirtschaften und sachlich zu informieren. Dafür bekommen wir vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) das Spendensiegel zuerkannt.

Geprüfte Transparenz

Wir sind ausgezeichnet

Bei der Prüfung der Kundenzufriedenheit von TÜV NORD erhält Plan International eine Weiterempfehlungsquote von 96%.

Zudem ist Plan International mit dem eKomi Siegel ausgezeichnet mit einer Bewertung von 4,9 von 5 Sternen.

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