Zwischen Schulabbruch und Schuldirektorat

Foto: Izla Bethdavid

Wie eine ehemalige Schuldirektorin mit ihrem Nachlass Mädchen in der Schule behalten will.

„Kinder, Küche, Kirche – das wollte ich nie“, sagt Rotraud Schönberger. Die heute 80-Jährige war in ihrer Jugend ihrer Zeit voraus. Für sie bedeutete Bildung der Weg aus Abhängigkeit und Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben. „Ich musste mir von Männern viel gefallen lassen.“

Als Schuldirektorin in München machte sie Mädchen und jungen Frauen Mut, ihren eigenen Weg zu gehen. Dieses Engagement setzt sie zeitlebens fort: seit 2008 mit ihrer eigenen Stiftung. „Berufsbildung für Mädchen“ heißt ihre Stiftung unter dem Dach der Stiftung Hilfe mit Plan, in die auch ihr Nachlass fließen soll.

„Ich sehe in den Projekten in Afrika, die ich unterstütze, Mädchen, denen es heute noch so geht wie mir damals in den 1940er- und 1950er-Jahren in Deutschland. Sie haben kaum Rechte, werden frühzeitig aus der Schule genommen, verheiratet und schwanger. Diese Parallele zeigt mir, wie wichtig es ist, sich für diese Mädchen zu engagieren.“

Ein Nachlass für Schulmädchen

Erfahren Sie mehr über das Leben und Engagement der couragierten Rotraud Schönberger

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