Sudan: gegen weibliche Genitalverstümmelung

Foto: Plan International

Die Verstümmelung des weiblichen Genitals – female genital mutilation (FGM) – verletzt grundlegende Menschenrechte bei den Betroffenen. In Sudan ist die lebensbedrohliche Praxis trotz gesetzlicher Verbote weiterhin verbreitet.

Im Bundesstaat Nordkordofan sind 97,7 Prozent der Mädchen und Frauen zwischen 15 und 49 Jahren an ihren Genitalien beschnitten. Plan International engagiert sich in 60 Gemeinden der Region mit einem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) finanzierten Projekt für eine Vermeidung aller Formen von FGM. Seit 2018 wurden 290 freiwillige Gemeindehelfer:innen, 150 Jugendliche und 130 religiöse Gemeindeautoritäten für einen aktiven Einsatz gegen die Praktik geschult – eine gänzliche Abschaffung von FGM bleibt dennoch eine Herausforderung. Plan International wird daher zusätzlich auf lokaler und nationaler Ebene für einen verbesserten Schutz sowie eine Stärkung zivilgesellschaftlicher Netzwerke gegen FGM aktiv.

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Mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit gegen FGMBMZ

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