Ulrich Wickert möchte mit seiner Patenschaft und Stiftung dazu beitragen, dass die Kinderrechte endlich weltweit Wirklichkeit werden. ©M. Paul Schirmweg
Ulrich Wickert möchte mit seiner Patenschaft und Stiftung dazu beitragen, dass die Kinderrechte endlich weltweit Wirklichkeit werden. ©M. Paul Schirmweg

Ulrich Wickert

Ulrich Wickert hat viel von der Welt gesehen. Er ist in Tokio geboren, war Korrespondent in Paris, Washington und New York, Moderator der „Tagesthemen“. Er weiß, dass Kinderrechte in vielen Regionen der Welt alles andere als selbstverständlich sind und unterstützt seit 1995 als Pate Selbsthilfe-Projekte von Plan International.

Engagierter Weltenbummler

Darüber hinaus engagiert sich Ulrich Wickert seit 2004 als ehrenamtliches Mitglied des Plan-Kuratoriums. Er repräsentiert die Kinderhilfsorganisation in vielfältiger Weise in der Öffentlichkeit, unterstützt ihre Kampagnen und fungiert als Türöffner zu wichtigen nationalen Institutionen. Allein für einen TV-Spot stand er zum Beispiel zwei Tage lang unentgeltlich vor der Kamera.

Ulrich Wickert sagt: „Plan hat mich vor langer Zeit schon aus zwei Gründen überzeugt: Zum einen werden die Patenschaften in Hilfe für die jeweilige Gemeinschaft umgesetzt, in der die Paten leben. Zum anderen geht das meiste Geld der Paten direkt in die Hilfe und nur sehr wenig wird für die dafür notwendige Organisation ausgegeben.“

Kinderrechte stärken

Anlässlich der Verleihung des Walter-Scheel-Preises für sein Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit gründete Ulrich Wickert 2011 eine eigene Stiftung unter dem Dach der Stiftung Hilfe mit Plan. Die Ulrich Wickert Stiftung fördert Kinder- und Jugend-Medienprojekte in Plan-Partnerländern und vergibt einmal jährlich einen Preis an Journalisten, die sich mit ihren Berichten und Reportagen für die Rechte von Mädchen und Jungen in Entwicklungsländern einsetzen.

„Die Ulrich Wickert Stiftung soll dazu beitragen, dass die Kinderrechte endlich weltweit Wirklichkeit werden“, erklärt Ulrich Wickert. „Plan wurde 1937 von dem britischen Korrespondenten John Langdon-Davies gegründet. Er hat gezeigt, was ein Journalist für unser gemeinsames Ziel bewirken kann. Ich freue mich, mit meiner Stiftung in der Tradition dieses Engagements für die Kinderrechte zu stehen und zugleich einen neuen Impuls zu geben.“

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