Sauberes Trinkwasser ist ein wertvolles Gut in der äthiopischen Region Amhara.
Sauberes Trinkwasser ist ein wertvolles Gut in der äthiopischen Region Amhara. © Plan

Wasser in Äthiopien

Sauberes Wasser ist lebensnotwendig. In Äthiopien haben viele Menschen jedoch keinen regelmäßigen Zugang hierzu. Oft sind die bestehenden Brunnen veraltet und können den Wasserbedarf der Bevölkerung nicht decken. In diesem Projekt haben wir in drei Distrikten der Region Amhara 77 Brunnenanlagen gebaut oder saniert und damit eine nachhaltige Wasserversorgung ermöglicht. In Schulen und Gemeinden konnten wir zudem durch Hygieneaufklärung und den Bau von Latrinen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitssituation leisten.

Infos zum Projekt

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Das Projekt in der Übersicht

Projektregion:
Amhara

Projektlaufzeit:
Januar 2013 – Januar 2017

Budget:
1.241.288 €

Ziele:

  • Nachhaltige Versorgung für Kinder und ihre Familien
  • Verbesserter Zugang zu sanitären Anlagen
  • Verbesserung der Hygienesituation

Maßnahmen:

  • Bau und Reparatur von Brunnenanlagen
  • Errichtung von Latrinen und Waschmöglichkeiten an Schulen
  • Schulungen für Gemeindemitglieder zur Wartung und Pflege der Wasseranlagen
  • Hygieneschulungen und Latrinenbau in den Gemeinden

    Was wir in Äthiopien erreicht haben

    Mit diesem Projekt haben wir in drei Distrikten der Region Amhara eine nachhaltige Wasserversorgung eingerichtet und die Hygienesituation verbessert. In Bugna, Gidan und Dangla wurden insgesamt 77 Brunnenanlagen gebaut oder ausgebessert. 23.460 Menschen haben dadurch Zugang zu sauberem Wasser erhalten. In der Region Bugna stieg der Wasserversorgungsgrad von 25 auf 54 Prozent, in Gidan von 31 auf 54 und in Dangla von 35 auf 57 Prozent. Für Frauen und Mädchen, die in Äthiopien meist für das Wasserholen zuständig sind, reduzierte sich die Zeit, die sie dafür aufwenden müssen, auf weniger als 30 Minuten. An elf Schulen haben wir zusätzliche Sanitäranlagen speziell für Mädchen und Frauen errichtet. 5.142 Schülerinnen und Lehrerinnen profitieren so von einer geschützten Privatsphäre und besseren Hygienemöglichkeiten, zum Beispiel während ihrer Menstruation. 

    Um die Gemeinden über ein verbessertes Hygieneverhalten und die flächendeckende Nutzung von Toiletten aufzuklären, wurden 77 Wasserkomitees mit 539 Gemeindemitgliedern geschult. Sie erwarben in den Schulungen die notwendigen Kenntnisse zu den technischen, finanziellen und administrativen Aspekten der Wasserversorgung in ihren Gemeinden, sodass sie diese auch in Zukunft aufrechterhalten können.

    Unsere Projekterfolge

    Die Erfolge

    • 77 neu gebaute oder renovierte Brunnenanlagen versorgen 23.460 Menschen mit sauberem Wasser.
    • 5.142 Mädchen und Frauen an elf Schulen haben Zugang zu eigenen Sanitäranlagen
    • 77 Wasserkomitees verfügen über die notwendigen Fähigkeiten für ein effektives Wassermanagement in ihren Gemeinden.
    • 71 Prozent der Haushalte im Projektgebiet besitzen eigene Latrinen.

    Prüfung und Bewertung

    Nach dem Ende des Projektes wurde eine ausführliche externe Evaluierung durchgeführt. Diese zeigte, dass das Projekt zu einer nachhaltigen Verbesserung der Wasserversorgung in der Region beigetragen hat. So konnte der Anteil der Bewohnerinnen und Bewohner mit Zugang zu sauberem Wasser seit Projektbeginn von rund 30 auf 54 bis 57 Prozent gesteigert werden. Außerdem hat sich das verbesserte Hygiene- und Sanitärverhalten in den Gemeinden positiv auf die Gesundheit der Bevölkerung ausgewirkt, sodass die Zahl der Durchfallerkrankungen gesunken ist. Laut der abschließenden Evaluierung besitzen nun 71 Prozent der Haushalte im Projektgebiet eine Latrine. Insgesamt wurden die Projektziele überschritten: So konnten anstatt der zunächst geplanten 56 Wasseranlagen insgesamt 77 Anlagen gebaut werden. Entsprechend wurden auch mehr Wasserkomitees gegründet und mehr Gemeindemitglieder zu einem verbesserten Hygieneverhalten geschult.

    Der Abschlussbericht

    Weitere abgeschlossene Projekte
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