Ein Schulabschluss bietet Mädchen in Guatemala neue Zukunftsperspektiven.
Ein Schulabschluss bietet Mädchen in Guatemala neue Zukunftsperspektiven. © Plan

Schulabschluss mit Tele-Unterricht

Mit diesem Projekt haben wir Mädchen in der Region Jalapa einen besseren Zugang zu Sekundarschulbildung ermöglicht. Denn in Guatemala schicken Eltern oft eher ihre Söhne zur Schule als ihre Töchter. Für ein besseres Lernumfeld und hochwertigen Unterricht haben wir Lehrerinnen und Lehrer geschult und 74 Klassenzimmer renoviert. In Workshops wurden Eltern über die Bedeutung von Bildung, besonders für Mädchen, sensibilisiert und über die negativen Folgen von Frühverheiratung aufgeklärt.

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Unsere Projekterfolge

Erfolge

  • Ausstattung von 30 Teleschulen mit Computern,Büchern und Unterrichtsmaterial
  • Renovierung von 74 Klassenzimmern
  • Fortbildungen für 108 Lehrkräfte
  • 150 Mädchen haben die Schule für Führungskompetenzen erfolgreich abgeschlossen
  • Rund 2.000 Mütter und Väter wurden für die Bedeutung von Bildung und Gleichberechtigung sensibilisiert

Prüfung und Bewertung

Während der gesamten Laufzeit fanden regelmäßige Treffen mit den beteiligten Projektpartnern statt. Dabei wurden Projektfortschritte besprochen und Erfahrungen ausgetauscht. Nach der Hälfte sowie nach Beendigung des Projekts fand eine ausführliche externe Evaluierung statt.

 

Das Projekt in der Übersicht

Projektregion:
Jalapa

Projektlaufzeit:
Februar 2016 – März 2019

Ziel:

Gleichberechtigter Zugang zu qualitativ hochwertiger Sekundarschulbildung

Maßnahmen:

  • Unterstützung von 30 Teleschulen
  • Fortbildungen für 82 Lehrkräfte
  • Ausbau und Renovierung von Klassenzimmern
  • Stärkung von Mädchen, damit sie sich für ihre Rechte einsetzen können
  • Sensibilisierung der Eltern für das Recht auf Bildung

Was wir in Guatemala erreicht haben

Durch dieses Projekt haben wir Mädchen und Jungen in der Region Jalapa einen verbesserten Zugang zu hochwertiger Sekundarschulbildung ermöglicht. 30 Schulen statteten wir dafür mit Lernmaterialien aus, darunter Schulmöbel, Computer, Bücher und Schreibutensilien. Um den Schülerinnen und Schülern ein besseres Lernumfeld zu bieten, renovierten wir 74 Klassenzimmer. 108 Lehrkräfte nahmen an Fortbildungen teil, um ihre pädagogischen und didaktischen Fähigkeiten zu verbessern und sich mit neuen Lehrmethoden und Materialien der Telesecundaria vertraut zu machen. Rund 2.000 Eltern besuchten Workshops, in denen

wir ihnen die Bedeutung von Bildung und die negativen Konsequenzen von Frühverheiratung und Kinderarbeit vermittelten. Als eine direkte Folge dieser Aufklärungsarbeit konnten wir im Jahr 2018 eine deutlich gestiegene Abschlussquote von 96 Prozent in den Grundschulen der Projektregion verzeichnen. Ein weiterer wichtiger Erfolg ist der gelungene Abschluss von 150 Mädchen an der Schule für Führungskompetenzen. Die Mädchen arbeiteten hier zu Themen wie sexuelle und reproduktive Gesundheit, Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen, Menschenrechte und Gleichberechtigung. Im Rahmen von Workshops gaben die Mädchen dieses Wissen an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weiter und wurden so zu Botschafterinnen für die Selbstbestimmung und die Rechte von Mädchen und Frauen.

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