Moskitonetze schützen vor der Übertragung von Malaria. © Plan/Nyani Quarmyne. Bild stammt aus einem ähnlichen Plan-Projekt in Burkina Faso.
Moskitonetze schützen vor der Übertragung von Malaria. © Plan/Nyani Quarmyne. Bild stammt aus einem ähnlichen Plan-Projekt in Burkina Faso.

Leben retten – Malaria & Ebola bekämpfen

Malaria zählt zu den größten Gesundheitsgefahren in Afrika. Bei Kleinkindern In Sierra Leone verläuft die Krankheit in 40 Prozent der Fälle tödlich. Als wir im Dezember 2011 mit diesem Projekt starteten, war es daher unser Ziel, die Zahl der Malaria-Fälle in Sierra Leone zu senken. Zusätzlich breitete sich ab Mai 2014 das Ebola-Virus in Westafrika aus. So wurde es erforderlich, die Maßnahmen auszuweiten und damit auch zur Eindämmung der Ebola-Epidemie und Prävention weiterer Erkrankungen beizutragen.

Infos zum Projekt

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Das Projekt in der Übersicht

Projektregion:
Kailahun

Projektlaufzeit:
Dezember 2011 – Dezember 2016

Ziel:
Die Zahl von Malaria-Todesfälle im Programmgebiet senken.

Maßnahmen:

  • Aufklärung in Schulen und Gemeinden
  • Gründung von Jugendclubs zur Unterstützung der Malaria-Prävention 
  • Bereitstellung von mit Insektizid behandelten Mosquitonetzen
  • Bereitsstellung von Malariaprophylaxen für Schwangere

Was wir in Sierra Leone erreicht haben

Malaria stellt eine der größten Gesundheitsgefahren in Sierra Leone dar. Für Schwangere und Kleinkinder ist die Krankheit besonders gefährlich, bei Kindern unter fünf Jahren verlaufen rund 40 Prozent der Fälle tödlich. Ziel des Projektes war es daher, die Zahl der Malaria-Todesfälle in der Projektregion zu senken und damit zu einer Reduzierung der Kindersterblichkeit beizutragen. Durch den Ausbruch der Ebola im Mai 2014 verschlechterte sich die gesundheitliche Situation in Sierra Leone jedoch dramatisch. Bis Jahresende erkrankten mehr als 9.600 Menschen im Land. So wurde es erforderlich, die Maßnahmen des Projektes auszuweiten, um damit auch zur Eindämmung der Ebola und zur Prävention neuer Epidemien beizutragen.

An 326 Grundschulen führten wir gemeinsam mit Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften Aufklärungs- und Hygienemaßnahmen durch. An 81 Gesundheitszentren erweiterte das medizinische Personal in Fortbildungen sein Wissen zur Diagnose und Behandlung von Malaria sowie in der Prävention und dem Management von Ebola-Infektionen und Verdachtsfällen. Schwangere erhielten Zugang zu Malariaprophylaxen und an Malaria erkrankte Kinder schnell und gut wirksame Medikamente. Durch all diese sowie weitere Maßnahmen konnte das Risiko, an Malaria, Ebola oder anderen schweren Infektionen zu erkranken, deutlich reduziert werden.

Unsere Projekterfolge

Die Erfolge

  • Im Projektgebiet schlafen rund 89 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner inzwischen unter Moskitonetzen, um sich dadurch vor Malaria zu schützen.
  • 95 Prozent des Personals der Gesundheitszentren hat in Fortbildungen sein Wissen bezüglich der Symptome, Prävention, Behandlung und Kontrolle von Ebola erweitert.
  • 196.638 Mädchen und Jungen in 326 Schulen haben Zugang zu Handwaschstationen und profitieren von verbesserten Hygienemöglichkeiten.

Prüfung und Bewertung

Mit diesem Projekt unter dem Dach unserer weltweiten Bewegung „Because I am a Girl“ haben wir ein Zeichen für die Rechte von Mädchen und Frauen in Sambia gesetzt. Ziel der Maßnahmen war es, 600 Mädchen zwischen 15 und 24 Jahren im Programmgebiet Mansa durch berufliche und unternehmerische Bildung zu stärken, damit sie ökonomisch unabhängig werden und ein selbstbestimmtes Leben führen können. Durch die Gründung von insgesamt 41 Mädchengruppen mit 633 Teilnehmerinnen, die in Schulungen ihre unternehmerischen Fähigkeiten stärkten und gemeinsam eigene Betriebe aufbauten, konnte dieses Ziel sogar übertroffen werden.


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