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Unser Team der Spenderbetreuung beantwortet gerne Ihre Fragen rund um unsere Spendenprojekte:

Viele Kamalari konnten mit der Hilfe von Plan bereits zu ihren Familien zurückkehren.
Viele Kamalari konnten mit der Hilfe von Plan bereits zu ihren Familien zurückkehren. © Plan/Kathrin Hartkopf

Projekt: Schutz der Kamalari-Mädchen in Nepal

Im Südwesten Nepals haben wir von Plan Kamalari-Mädchen aus der Leibeigenschaft befreit und ihnen mit einem umfassenden Projekt beim Start in ein selbstbestimmtes Leben geholfen. Mädchen der Tharu-Ethnie werden häufig als Kamalari (übersetzt: „hart arbeitende Frau“) an reiche Familien verkauft, für die sie bis zu 18 Stunden am Tag arbeiten müssen. Durch unser Projekt haben wir dazu beitragen, dass diese Praxis mehr und mehr abgeschafft wird. Unsere Maßnahmen richteten sich an 4.000 Kamalari-Mädchen aus den drei Regionen Dang, Kailali und Kanchanpur.

Befreiung

Im Rahmen eines früheren Projektes hatten wir von Plan bereits mehr als 1.700 Mädchen befreit. An unsere Maßnahmen knüpften wir an, so dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Mädchen häufig direkt aus den Haushalten oder aus den Fängen von Menschenhändlern holten. Wir überzeugten zunächst die Eltern der Mädchen, die Verträge über die Leibeigenschaft mit den Hausherren nicht zu verlängern. Bei Bedarf erhielten die Eltern juristische und psychologische Unterstützung.

Reintegration

Nach der Rückkehr in ihre Familien bereiteten wir die Mädchen in Kursen auf ein selbstbestimmtes Leben vor. Dabei lernten sie ihre Rechte kennen und diese zu vertreten, sie informierten sich darüber hinaus zu gesundheitlichen Themen. Zudem ermutigten wir die Mädchen, sich gegen die Kamalari-Praxis zu engagieren.

Bildung

In Förderkursen bereiteten wir ehemalige Kamalari-Mädchen darauf vor, in die Schule zurückzukehren. Andere erhielten berufsvorbereitende Trainings und Hilfe beim Einstieg in den Beruf. Durch Spargruppen und Mikrokredite konnten erwachsene ehemalige Kamalari Kleinunternehmen gründen.

Aufmerksamkeit

Wir organisierten Medienkampagnen und vernetzten lokale und nationale Akteure miteinander. Auf diese Weise machten wir von Plan uns sowohl in der Öffentlichkeit als auch auf politischer Ebene gegen die Kamalari-Praxis stark.

Weitere Informationen zum Projekt „Schutz der Kamalari-Mädchen“ finden Sie in unserem 5. Zwischenbericht. Der Abschlussbericht wird ebenfalls in Kürze hier verfügbar sein.

Ihre Hilfe kommt an!
  • Projektausgaben (81,8%)
  • Werbeausgaben und
    Öffentlichkeitsarbeit (12,8%)
  • Verwaltungsausgaben (5,4%)
  • DZI Spendensiegel
  • TÜV NORD
  • Beste Website des Jahres 2016 in der Kategorie Wohltätigkeitsorganisationen
  • Transparenzpreis von PricewaterhouseCoopers 2012

Um die Verwaltungskosten möglichst niedrig zu halten, gehört das Plan-Büro in Österreich zu Plan International Deutschland e.V.. Ihre Spende ist natürlich auch in Österreich steuerlich absetzbar!

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