BMZ

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nimmt die entwicklungspolitischen Aufgaben innerhalb der Bundesregierung wahr und arbeitet
dabei mit Institutionen wie Plan International Deutschland zusammen. Im Finanzjahr 2021 förderte das BMZ 29 unserer Projekte.

Projekt: Mädchen schützen

In Sierra Leone wird landesweit die weibliche Genitalverstümmelung praktiziert. 90 Prozent der Mädchen und Frauen zwischen 15 und 49 Jahren sind beschnitten. Auch Frühverheiratung ist weit verbreitet. Mit diesem Projekt wollen wir dazu beitragen, dass Mädchen vor Beschneidung, früher Heirat und sexueller Gewalt geschützt werden. In 20 Gemeinden schaffen wir dafür Beratungsangebote zu sexueller und reproduktiver Gesundheit und unterstützen die Umsetzung von Gesetzen, um Mädchen vor Frühverheiratung und Genitalverstümmelung zu schützen.

Projekt: Klimadörfer

Durch umfangreiche Maßnahmen zum Umweltschutz haben wir in diesem Projekt Familien in Tansania dabei geholfen, sich an veränderte Klimabedingungen anzupassen. Da in der Projektregion zunehmend Dürren und Überschwemmungen ganze Ernten vernichteten, zeigten wir den Familien, wie sie resistente Getreidesorten anpflanzen und nachhaltige, umweltschonende Anbaumethoden anwenden. Von unseren Lösungsansätzen profitierten mehr als 43.000 Kinder und ihre Familien aus sechs Gemeinden im Kilombero-Tal in der Region Ifakara. Gefördert wurde unser Projekt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ).

Projekt: Frühschwangerschaft

Wenn Mädchen schwanger werden, endet ihre Kindheit. Sie müssen die Schule vorzeitig abbrechen und haben kaum noch Aussichten auf ein selbstbestimmtes Leben. Im Süden Benins klärt unser Projekt Mädchen und Jungen zum Thema Familienplanung auf, um besonders die Zahl der frühen Schwangerschaften bei Mädchen zwischen 15 und 24 Jahren zu verringern. Plan international verbessert zudem die wirtschaftliche Situation von jungen Müttern und ihren Kindern und ermöglicht ihnen Zugang zu angemessenen Gesundheitsdiensten.