In Ecuador lebt eine Vielzahl ethnischer Gruppen, darunter viele indigene Völker.
In Ecuador lebt eine Vielzahl ethnischer Gruppen, darunter viele indigene Völker. © Plan/Alf Berg

Ecuador im Überblick

Ecuador liegt im Nordwesten Südamerikas direkt am Äquator. Das Land teilt sich in drei Regionen: das Küsten-Tiefland im Westen, das tropische Amazonasbecken im Osten und das zentrale Anden-Hochland. Während die durchschnittliche Temperatur im Hochland bei zwölf Grad Celsius liegt, sind die Regenwaldgebiete des Amazonas sehr heiß und feucht. In Ecuador lebt eine Vielzahl ethnischer Gruppen. Darunter viele indigene Volksgruppen, Mestizen sowie Afro-Ecuadorianer. Es existieren zahlreiche regionale Sprachen.

Einwohner 15,7 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 76 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 23 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 5.510 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 99 %, Männer 99 %
Landesfläche 256.370 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Quito
Landessprachen Spanisch, indigene Sprachen (Quechua und Shuar)
Religion Christentum
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Geschichte

Im 16. Jahrhundert eroberten die Spanier Ecuador und zerstörten das Inkareich, das sich bis dahin über Peru bis nach Chile und Argentinien erstreckte. Sie regierten das Land zunächst von Peru und später von Groß-Kolumbien aus. 1822 erlangte Ecuador unter Simón Bolívar die Unabhängigkeit und wurde 1830 selbstständige Republik.

Situation heute

In den vergangenen Jahren führten wirtschaftliche und sozialpolitische Entscheidungen der Regierung immer wieder zu Protesten bei der Bevölkerung, insbesondere bei den indigenen Volksgruppen. Dennoch blieb die politische Situation stabil. Seit 2007 ist Rafael Correa Delgado Präsident Ecuadors. Die Mehrheit der Bevölkerung in den ländlichen Gebieten ist arm und lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft. Vor allem Männer zieht es in die Städte in der Hoffnung, Arbeit zu finden. Dort leben die Menschen jedoch oft beengt in provisorischen Unterkünften in den Slums der Großstädte.

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