Ein Großteil der Vietnamesen lebt von der Landwirtschaft.
Ein Großteil der Vietnamesen lebt in ländlichen Gebieten und betreibt Landwirtschaft. © Plan/Tra Thiet

Vietnam im Überblick

Vietnam liegt in Südostasien am Südchinesischen Meer. Im Norden befindet sich das teils gebirgige, teils flache Tongking-Gebiet mit dem dicht besiedelten Delta des Roten Flusses. Die Landesmitte Annam ist geprägt von einem mehr als 3.000 Meter hohen Bergrücken. Cochinchina im Süden ist ein sumpfiges Tiefland beiderseits des Mekong-Deltas. Das tropische Monsunklima ist nur in Höhenlagen gemäßigt. Während der Regenzeit kommt es häufig zu Taifunen, die Überflutungen auslösen.

Einwohner 91,7 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 76 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 24 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 1.730 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 97 %, Männer 97 %
Landesfläche 332.800 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Hanoi
Landessprachen Vietnamesisch
Religion Buddhismus, Taoismus, Konfuzianismus, Christentum, lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Geschichte

Vietnam war Jahrhunderte lang ein durch Machtkämpfe gespaltenes Land, bis es 1802 unter Kaiser Gia-Long geeint wurde. 1883 wurde Vietnam Teil des französischen Kolonialreichs Indochina. 1945 rief die kommunistische Viet-minh-Bewegung eine unabhängige Republik aus. Dies akzeptierte Frankreich jedoch nicht. Der daraufhin bis 1954 anhaltende Indochina-Krieg führte zur Teilung Vietnams. Die kommunistischen Kräfte zogen sich in den Norden zurück, während die Antikommunisten im Süden verblieben. Daraus erwuchs der Vietnam-Krieg, der durch die militärische Intervention der USA unzählige Tote forderte und den Süden durch chemische Waffen verwüstete. 1975 nahm die nordvietnamesische Armee Saigon ein, benannte es um in Ho-Chi-Minh-Stadt und rief die Sozialistische Republik Vietnam aus.

Situation heute

Anfang der 1990er Jahre begann die vietnamesische Regierung damit, allmählich von der Plan- zur Marktwirtschaft überzugehen. Diese „Doi Moi“-Politik (Erneuerung) führte zu einem rasanten wirtschaftlichen Aufschwung Vietnams. Jedoch profitiert davon nur ein Teil der Bevölkerung – vor allem in den Städten. Nach wie vor beeinflusst das sozialistische Einparteiensystem Rechtsprechung, Religion und Medien. Seit 2011 ist Truong Tan Sang Staatspräsident. Ein Großteil der Vietnamesen lebt in ländlichen Gebieten und betreibt Landwirtschaft. Jugendliche zwischen elf und 16 Jahren bilden derzeit die größte Altersgruppe der Bevölkerung.

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