In den bergigen Regionen Nordthailands leben viele ethnische Minderheiten.
In den bergigen Regionen Nordthailands leben viele ethnische Minderheiten. © Plan/Peter de Ruiter

Thailand im Überblick

Thailand liegt in Südostasien und bietet sowohl Zugang zum Pazifischen als auch zum Indischen Ozean. Im Süden des Landes wächst noch tropischer Regenwald, der in anderen Landesteilen mittlerweile überwiegend gerodet worden ist. In den fruchtbaren Zentralregionen befinden sich auch die wirtschaftlichen Zentren des Landes. Der Norden dagegen ist bergig und lässt keine intensive Landwirtschaft zu. Hier leben die ethnischen Minderheiten des Landes.

Einwohner 67,0 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 75 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 12 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 5.780 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 97 %, Männer 97 %
Landesfläche 513.115 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Bangkok
Landessprachen Thai
Religion Buddhismus (95%), andere Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Geschichte

Thailand, das lange unter dem Namen Siam bekannt war, konnte über Jahrhunderte weitgehend seine Unabhängigkeit wahren. 1782 gründete Rama I. die bis heute regierende Chakri-Dynastie. Nach einem Staatsstreich wurde 1932 die konstitutionelle Monarchie mit parlamentarischer Verfassung eingeführt. 1939 wurde der Staat Siam in Thailand umbenannt. Jahrzehntelang herrschte politische Instabilität, es gab mehrere Verfassungen und häufige Regierungswechsel. 1992 begann der Demokratisierungsprozess. Der rasante wirtschaftliche Aufstieg des Landes wurde mit der Asienkrise Ende der 1990er Jahre gebremst.

Situation heute

Seit Thailands Ministerpräsident Thaksin Shinawatra 2006 durch einen Militärputsch entmachtet wurde, erlebt das Land immer wieder blutige Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern Thaksins und der königstreuen Elite in Bangkok. Von 2011 bis 2014 war Yingluck Shinawatra, Schwester des ehemaligen Premiers, Ministerpräsidentin. Nach gewalttätigen Demonstrationen löste Yingluck Ende 2013 das Parlament auf. Neuwahlen im Februar 2014 erbrachten jedoch kein Ergebnis. Im Mai 2014 wurde Yingluck vom Verfassungsgericht wegen Amtsmissbrauchs abgesetzt. Neuwahlen sind in Planung. 2011 führte heftiger Monsunregen im Norden und Zentrum Thailands zu schweren Überschwemmungen.

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