In abgelegenen und ländlichen Regionen Sri Lankas ist die Armut besonders groß.
In abgelegenen und ländlichen Regionen Sri Lankas ist die Armut besonders groß. Dort engagieren wir uns von Plan. © Plan/Benno Neeleman

Sri Lanka im Überblick

Die Insel Sri Lanka liegt im Indischen Ozean vor der Südspitze des indischen Subkontinents. Im Norden und Osten verlaufen ausgedehnte Tiefländer, während sich in der Inselmitte das Bergland bis auf 2.518 Meter erhebt. Das Klima ist tropisch und vom Monsun beeinflusst. Dadurch kommt es immer wieder zu Überschwemmungen, Zyklonen und Erdrutschen.

Einwohner 21,3 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 75 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 10 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 3.170 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 99 %, Männer 98 %
Landesfläche 65.610 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt offiziell: Sri Jayewardenepura-Kotte, de facto: Colombo
Landessprachen Singhalesisch, Tamilisch
Religion Buddhismus (69%), Hinduismus (15%), Christentum (7%), Islam (7%), andere
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Geschichte

Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert kolonisierten nacheinander Portugiesen, Holländer und Briten die damals unter dem Namen Ceylon bekannte Insel. Für die Arbeit auf ihren Plantagen im zentralen Bergland holten die Briten südindische Tamilen ins Land und setzten sie auch bevorzugt in der Verwaltung ein. Sri Lanka wurde 1948 unabhängig. 1956 führte Staatspräsident Bandaranaike die „Shinghala only“-Politik ein, die die Tamilen benachteiligte und ethnische Spannungen auslöste. Mitte der 1980er Jahre brach ein Bürgerkrieg aus. Zehntausende Menschen starben, Hunderttausende wurden aus ihren Heimatorten im tamilischen Norden und Osten des Landes vertrieben.

Situation heute

Erst im Mai 2009 verkündete Präsident Mahinda Rajapakse das Ende des fast 26 Jahre andauernden Bürgerkriegs und den endgültigen Sieg über die Tamilen-Rebellen. Von den rund 300.000 Binnenvertriebenen konnten die meisten inzwischen in ihre Heimatorte zurückkehren oder wurden an neuen Orten angesiedelt. Das Land profitiert von einem stetigen Wirtschaftswachstum, besonders in den städtischen Gebieten. Die ländlichen Regionen erreicht der Aufschwung allerdings kaum. Hier ist die Armut besonders groß. Immer wieder wird das Land von schweren Naturkatastrophen getroffen. So auch von dem verheerenden Tsunami im Dezember 2004. Seit Anfang 2015 ist Maithripala Sirisena Präsident Sri Lankas, der eine Abkehr vom Autoritarismus seines Vorgängers Mahinda Rajapaksa versprochen hat.

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