Auf den Philippinen leben etwa 95 Millionen Menschen, von denen mehr als 40 Prozent Kinder unter 18 Jahren sind.
Auf den Philippinen leben etwa 95 Millionen Menschen, von denen mehrals 40 Prozent Kinder unter 18 Jahren sind. © Plan/Sandra Gätke

Philippinen im Überblick

Die Philippinen sind ein Archipel in Südostasien, der mehr als 7.100 Inseln umfasst, von denen nur 800 bewohnt sind. Die meisten der etwa 95 Millionen Filipinos - mehr als 40 Prozent davon sind Kinder unter 18 Jahren - leben auf Luzon im Norden, der Inselgruppe Visayas im Zentrum und auf Mindanao im Süden. Mehr als 65 Prozent des Landes sind gebirgig, auf den Inseln gibt es zahlreiche aktive Vulkane. Entlang der Küsten liegen schmale oder ausgedehnte Tiefebenen. Je nach Insellage fällt das Monsunklima unterschiedlich aus. Luzon und Visayas werden im Sommer oft von Taifunen heimgesucht.

Einwohner 98,4 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 69 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 28 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 3.500 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 98 %, Männer 97 %
Landesfläche 300.000 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Manila
Landessprachen Filipino, Englisch
Religion Christentum (95%), Islam
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Geschichte

Die Spanier beanspruchten 1565 die Philippinen als ihre Kolonie, die sie nach ihrem König Philipp II. benannten. Mit Spaniens Kriegsniederlage gegen die USA 1898 kamen die Philippinen nach gut 300-jähriger spanischer Zugehörigkeit unter US-amerikanische Verwaltung. 1946 wurde der Inselstaat unabhängig. Anfang der 1970er Jahre stattete sich Präsident Ferdinand Marcos mit diktatorischen Vollmachten aus, bis er 1986 gestürzt wurde und die Philippinen wieder eine Präsidialrepublik wurden. In den vergangenen 40 Jahren führten mehrere militante Befreiungsfronten der islamischen Minderheit auf Mindanao einen Guerillakrieg. Ein Anfang 2014 von Regierung und Rebellen unterzeichnetes Friedensabkommen soll den Konflikt beenden.

Situation heute

Seit Mai 2010 ist Benigno „Noynoy“ Aquino III. Präsident der Philippinen. Zu den größten Herausforderungen seiner Regierung gehören die Korruption, die hohe Arbeitslosigkeit, die Verstädterung und die Umweltzerstörung. Obwohl das Land wirtschaftliche Erfolge aufweist, ist die Kluft zwischen den wenigen Reichen und den zahlreichen Armen groß. Etwa die Hälfte aller philippinischen Haushalte ist von Armut bedroht. Immer wieder beeinträchtigen Tropenstürme den Fortschritt des Landes, indem sie schwere Verwüstungen hinterlassen. Im November 2013 fegte mit Taifun Haiyan einer der schwersten Stürme über das Land, die je gemessen wurden. Mehr als 6.000 Menschen starben.

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