Besonders für Mädchen ist das Leben in den Großstädten gefährlich.
Besonders für Mädchen ist das Leben in den Großstädten gefährlich.

Projekt: Sichere Städte für Mädchen

In den drei Metropolen Delhi, Hanoi und Kampala hat Plan International das “Urban Programme - Sichere Städte für Mädchen und Frauen” ins Leben gerufen. Plan International will mit diesem Projekt mehr Sicherheit für Mädchen in ihrem Wohnumfeld sowie in öffentlichen Bereichen wie Märkten, Parks und Gemeinschaftseinrichtungen schaffen. Mädchen und auch Jungen werden aktiv in die Gestaltung und Entwicklung ihres Stadtteils miteingebunden.

Mädchen Schutz bieten

In einer Studie, die Plan International im Jahr 2012 durchführte, berichteten Mädchen in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi von Angst, Gewalt und Diskriminierung. Lediglich 3,3 Prozent der Befragten fühlten sich sicher. Tagtäglich erfahren Mädchen sexuelle Belästigung, Bedrohung und Ausbeutung. In diesem Kontext haben wir gemeinsam mit unseren Partnern im Februar 2014 das “Urban Programme - Sichere Städte für Mädchen und Frauen” ins Leben gerufen. Im Januar 2016 erarbeiteten wir, basierend auf den guten Ergebnissen und Erfahrungen des Programms, die Ziele und Inhalte für die zweite Phase des Projektes. Sie baut auf den alltäglichen Erfahrungen von Mädchen zwischen 13 und 18 Jahren in Großstädten auf. Mit diesem Projekt wollen wir Mädchen stärken, damit sie ihre Rechte einfordern und so für mehr Sicherheit in ihrem Lebensumfeld eintreten können. Gleichzeitig sollen die Möglichkeiten zur Partizipation von Mädchen und Jungen bei der Gestaltung und Entwicklung ihrer Stadt verbessert werden.

Gesetze und Richtlinien für mehr Sicherheit

Projektteams identifizieren Lücken und Mängel in der Politik, der Rechtsprechung und der Stadtplanung. Gemeinsam mit politischen Entscheidungsträgern und den Sicherheitsbehörden entwickeln sie Maßnahmen, die helfen, dass Mädchen auch in Großstädten sicher leben können. Durch Sensibilisierungskampagnen in den Städten wird die Öffentlichkeit ermutigt, sich für den Schutz von Mädchen und mehr Sicherheit in ihrer Wohngegend einzusetzen. Besonders Busfahrer und andere Busreisende werden gezielt angesprochen. Durch Infoblätter und Plakate werden sie aufgefordert, Zivilcourage zu zeigen und Mädchen in prekären Situationen beizustehen.

Partizipation von Jugendlichen stärken

Plan-Jugendclubs bieten den Mädchen einen geschützten Raum, um Erfahrungen auszutauschen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Dort informieren sie sich gegenseitig über Themen zu ihrer Sicherheit oder Gefahren, die sie bei ihren Safety Walks entdecken. In den Mädchenclubs stärken sie ihre argumentativen Fähigkeiten und Führungskompetenzen, und lernen, wie sie sich für ihr Recht auf Partizipation und körperliche Unversehrtheit einsetzen können. In Gruppen und unter Leitung von geschulten Trainerinnen und Trainern beschäftigen sich Jungen und Mädchen in den Jugendclubs mit Geschlechterrollen, Sexualität, gewaltfreier Kommunikation und Gleichberechtigung. Jungen können anschließend lernen, wie sie ihr Wissen über Gleichberechtigung und den Abbau von traditionellen Männlichkeitsbildern auch an andere Jugendliche weitergeben.

Weitere Informationen zum Projekt „Sichere Städte für Mädchen“ finden Sie in unserer Projektbeschreibung.

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