80 Prozent der Bevölkerung Ugandas leben von der Landwirtschaft.
80 Prozent der Bevölkerung Ugandas leben von der Landwirtschaft. © Plan

Uganda im Überblick

Uganda ist ein Binnenstaat in Ostafrika und liegt am Äquator. Aufgrund seiner Naturschönheit und Artenvielfalt wird das Land auch als „Perle Afrikas“ bezeichnet. Der größte Teil des Landes besteht aus einer savannenbedeckten, trockenen Hochebene, an die sich im Westen das Ruwenzori-Bergmassiv anschließt. Im Südosten liegt der Viktoriasee, der, wie alle Gewässer Ugandas, den Nil speist.

Einwohner 39,0 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 57 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 55 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 670 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 85 %, Männer 90 %
Landesfläche 241.550 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Kampala
Landessprachen Englisch und Swahili
Religion Christentum (80%), Islam (10%), lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Geschichte

Im 15. Jahrhundert bildeten sich vor allem im Süden des heutigen Ugandas Königreiche. Das Königreich Buganda übernahm dabei eine führende Rolle. Im Norden des Landes lebten vor allem Nomaden und Hirtenvölker. 1896 wurde Uganda britisches Protektorat. Nach der Unabhängigkeit 1962 führte Milton Obote ein Einparteiensystem ein. 1971 putschte sich Armeechef Idi Amin an die Macht. Seine Schreckensherrschaft wurde 1979 durch tansanische Militärverbände beendet. Nach Jahren, die von Anarchie und Bürgerkrieg geprägt waren, übernahm 1986 Yoweri Museveni die Macht, der bis heute Staatsoberhaupt Ugandas ist.

Situation heute

1996 fanden die ersten freien Wahlen statt, die Museveni gewann. Er wurde zuletzt 2011 in seinem Amt bestätigt. Seit seiner Machtübernahme hat sich die politische und wirtschaftliche Lage Ugandas stabilisiert. Dennoch steht das Land noch immer vor großen Herausforderungen. Im Norden ging die paramilitärische Lord's Resistance Army (LRA) jahrelang brutal gegen die Zivilbevölkerung vor und entführte Kinder, um sie als Soldaten zu missbrauchen. Der Aufstand ist offiziell noch nicht beendet, hat sich seit 2008 aber zunehmend auf die Nachbarländer Kongo, Südsudan und Zentralafrikanische Republik verlagert. Im Nordosten Ugandas herrscht zudem extreme Dürre, die 2009 große Flüchtlingsströme auslöste. Mehr als die Hälfte der Bewohner Ugandas ist jünger als 15 Jahre.

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