Mutter-Kind-Gesundheit stärken

Mutter-Kind-Gesundheit stärken!

Malaria, Durchfallerkrankungen und Lungenentzündungen zählen in Uganda zu den häufigsten Todesursachen bei Kleinkindern. Vor allem in ländlichen Regionen haben die Eltern oft keinen Zugang zu Gesundheitsdiensten und es mangelt an Medikamenten und medizinischem Personal. Deshalb haben wir von Plan im Osten Ugandas ein Projekt gestartet, um 100.000 Kindern sowie Schwangeren und Müttern eine bessere Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.

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Das Projekt in der Übersicht

Projektregion:
Kamuli und Buyende

Projektlaufzeit:
Mai 2017 – April 2020

Ziele:

  • Verbesserte Gesundheitsversorgung für Kinder, Schwangere und Mütter
  • Prävention der Mutter-Kind-Übertragung von HIV
  • Stärkung der sexuellen und reproduktiven Rechte und der Gesundheit von Jugendlichen

Maßnahmen:

  • Unterstützung von 22 Gesundheitszentren
  • Medizinische Schulungen für 72 Fachkräfte sowie 572 Ehrenamtliche in 113 Gemeinden
  • Ambulante Gesundheitsdienste in entlegenen Gemeinden
  • Informationsangebote für Jugendliche zu sexueller und reproduktiver Gesundheit

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      Was uns in Uganda erwartet

      In Uganda sterben viele Kinder an behandelbaren Krankheiten, wie Durchfall, Malaria oder Lungenentzündung. Auch die Müttersterblichkeit ist hoch: Laut offiziellen Angaben liegt sie bei 440 Todesfällen auf 100.000 Geburten. 1,5 Mio. Menschen im Land sind mit HIV infiziert, unter ihnen rund 770.000 Mädchen und Frauen über 15 Jahren (lt. Unicef-Report 2016). Ohne angemessene medizinische Betreuung haben diese Frauen ein hohes Risiko, das Virus bei einer Schwangerschaft auf ihr Kind zu übertragen. Auch in den Projektregionen Kamuli und Buyende sind Frauen und Kinder hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt und haben nur eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung. In vielen Gemeinden mangelt es an Gesundheitseinrichtungen, Medikamenten und qualifiziertem Personal.

      Die Projektziele

      Mit diesem Projekt wollen wir Kindern, Schwangeren und Müttern eine bessere Gesundheitsversorgung ermöglichen. Deshalb unterstützen wir 22 Gesundheitszentren in den Distrikten Kamuli und Buyende durch Schulungen für das Personal und je nach Bedarf durch medizinische Ausstattung und Renovierungsarbeiten. Damit auch in entlegenen ländlichen Gebieten die Menschen Zugang zu medizinischer Versorgung erhalten, fördern wir ambulante Gesundheitsdienste direkt in den Gemeinden.

      Rund 100.000 Kinder unter fünf Jahren und 35.000 Frauen werden direkt von der verbesserten Gesundheitsversorgung profitieren. 72 medizinische Fachkräfte sowie 572 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer nehmen an Schulungen zu integriertem Gesundheitsmanagement, HIV-/Aids-Beratung und Kindergesundheit teil. In enger Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden sensibilisieren wir die Gemeindemitglieder zu Mutter-Kind-Gesundheit und HIV/Aids. Zudem informieren wir junge Menschen, insbesondere junge Frauen, über sexuelle und reproduktive Gesundheit und ihre Rechte und stärken sie darin, diese einzufordern.

      Was wir bisher für den Projekterfolg getan haben

      Prüfung und Bewertung der Projektaktivitäten

      Zusammenarbeit für ein verbessertes Gesundheitssystem

      Im Rahmen des Projektes haben Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, Dienstleistungen des Gesundheitssystems zu bewerten und Verbesserungsvorschläge zu machen. Auf sieben gemeinsamen Treffen diskutierten Gemeindemitglieder mit dem Personal der Gesundheitseinrichtungen in Kamuli ihre Eindrücke und Erfahrungen. Anschließend entwickelten sie gemeinsam Aktionspläne. Die Ergebnisse sollen nun der Distriktverwaltung vorgelegt werden, um eine nachhaltige Verbesserung des Gesundheitssystems zu ermöglichen.

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      Ihre Hilfe kommt an!
      • Projektausgaben (81,93%)
      • Werbeausgaben und Öffentlichkeitsarbeit (13,17%)
      • Verwaltungsausgaben (4,9%)
      • DZI Spendensiegel
      • TÜV NORD
      • Beste Website des Jahres 2016 in der Kategorie Wohltätigkeitsorganisationen
      • Transparenzpreis von PricewaterhouseCoopers 2012

      Um die Verwaltungskosten möglichst niedrig zu halten, gehört das Plan-Büro in Österreich zu Plan International Deutschland e.V.. Ihre Spende ist natürlich auch in Österreich steuerlich absetzbar!

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