Im Rahmen des Projektes in Tansania pflanzen Kinder auch auf dem Gelände ihrer Schule Bäume.
Im Rahmen des Projektes in Tansania pflanzen Kinder auch auf dem Gelände ihrer Schule Bäume. © Plan

Projekt: Klimadörfer in Ifakara

Durch umfangreiche Maßnahmen zum Umweltschutz haben wir von Plan Familien in Tansania dabei geholfen, sich an veränderte Klimabedingungen anzupassen. Da in unserer Projektregion zunehmend Dürren und Überschwemmungen ganze Ernten vernichteten, führten wir unter anderem resistente Getreidesorten ein und zeigten den Familien, nachhaltig mit ihrer Umwelt umzugehen. Von unseren Lösungsansätzen profitierten mehr als 43.000 Kinder und ihre Familien aus sechs Gemeinden im Kilombero-Tal in der Region Ifakara. Gefördert wurde unser Projekt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ).

Wälder wiederaufforsten und Ernten erhöhen

Da viele Menschen in unseren Projektgemeinden infolge von Ernteausfällen Wälder abholzten, um ihre landwirtschaftlichen Anbauflächen auszuweiten, haben wir Baumschulen zur Wiederaufforstung gegründet. Sobald die Bäume groß genug waren, pflanzten Schulkinder die Pflanzen an Uferschutzzonen und landwirtschaftlichen Flächen an. Die Bäume schützen nun vor Bodenerosion, regeln den Wasserhaushalt der Region und dienen den Familien als Ressource.

Um die Familien künftig vor Ernteausfällen zu schützen, lernten diese zum Beispiel, dürreresistente Feldfrüchte anzubauen und Bewässerungssysteme anzupassen. Dafür bildeten wir Landwirte als Trainer aus, die ihr Wissen an die Gemeinden weitergaben. Fischer lernten nachhaltig zu fischen und alternative Einkommensquellen zu entwickeln.

Umwelt und Gemeinde vor Katastrophen schützen

Indem wir sowohl Umweltkomitees gründeten und diese in Forstwirtschaft schulten als auch Fischer beim Schutz von Laichgründen unterstützten, halfen wir, die biologische Vielfalt zu erhalten. Da die Rodung der Wälder zur Beschaffung von Feuerholz bisher ein Problem darstellte, statteten wir Haushalte mit energieeffizienten Öfen aus, die den Holzbedarf dauerhaft senken. In Radioprogrammen informierten wir zudem zum Thema Umweltschutz.

Damit die Gemeinden auf Krisensituationen infolge von Dürren oder Überflutungen vorbereitet sind, besuchten bereits bestehende Katastrophenschutz-Komitees Auffrischungskurse. Schülerinnen und Schüler lernten, wie sie sich im Falle einer Überschwemmung richtig verhalten.

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