In Mali lebt ein Großteil der Bevölkerung von der Landwirtschaft und in zunehmendem Maße auch vom Bergbau.
In Mali lebt ein Großteil der Bevölkerung von der Landwirtschaft und in zunehmendem Maße auch vom Bergbau. © Plan

Mali im Überblick

Mali liegt in der Sahelzone Westafrikas. Im Süden des Landes fließt zum einen der Senegal und zum anderen der Niger, dessen Binnendelta mit fruchtbarem Schwemmland eine üppige Vegetation aufweist. Entlang der Flüsse wird Landwirtschaft, Rinderzucht und Fischfang betrieben. Mehr als die Hälfte des Landes ist Teil der Sahara. Der Niederschlag variiert je nach Klimazone und Jahr. Es kommt immer wieder zu Überflutungen und Dürren.

Einwohner 15,3 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 58 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 115 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 650 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 34 %, Männer 56 %
Landesfläche 1.240.000 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Bamako
Landessprachen Französisch, Bambara, lokale Sprachen
Religion Islam (85%), Christentum (5%), lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Geschichte

1898 wurde das heutige Mali von Frankreich erobert. Nach seiner Unabhängigkeit 1960 war das Land 32 Jahre lang ein sozialistischer Einparteienstaat, der nach einem Putsch 1968 stark vom prosowjetischen Militär unter Moussa Traoré dominiert wurde. Anfang der 1990er Jahre entstand eine demokratische Opposition, die 1992 die ersten freien Wahlen gewannen.

Situation heute

Präsident Amadou Toumani Touré, der das Land seit 2002 regierte, wurde 2012 durch einen Militärputsch gestürzt. Das Nomadenvolk Tuareg und islamistische Gruppen eroberten weite Teile im Norden des Landes, darunter die wichtigen Städte Gao, Timbuktu und Kidal. Seitdem sind mehr als 400.000 Menschen aus dem umkämpften Norden Malis geflohen – viele von ihnen in die Nachbarländer, vor allem nach Burkina Faso und Niger. Seit 2013 ist Ibrahim Boubacar Keita Präsident. Ein neu geschaffenes Ministerium bemüht sich um die Versöhnung zwischen den Bevölkerungsgruppen des Landes. Die Vereinten Nationen unterstützen den Friedensprozess. Etwa die Hälfte der Bevölkerung Malis lebt unterhalb der Armutsgrenze. Die Kindersterblichkeitsrate ist hoch.

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