Wir von Plan helfen Familien in Kenia, für Ernteausfälle vorzusorgen.
Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Dürren suchen Kenia immer wieder heim. Wir von Plan helfen Familien, für Ernteausfälle vorzusorgen. © Plan/Alf Berg

Kenia im Überblick

Kenia liegt am Äquator an der Ostküste Afrikas. Hinter der Küste erstreckt sich ein Hochland mit trockenen Savannen, der Nordosten ist Wüstengebiet. Die meisten Berge Kenias sind erloschene Vulkane. Der höchste Gipfel, Mount Kenia (5.199 Meter), ist ganzjährig mit Schnee bedeckt. Von Norden nach Süden verläuft der ostafrikanische Grabenbruch mit dem Turkana- und dem Viktoriasee.

Einwohner 44,4 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 62 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 71 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 930 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 82 %, Männer 83 %
Landesfläche 580.367 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Nairobi
Landessprachen Kisuaheli, Englisch
Religion Christentum (70%), Islam (20%), lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Geschichte

Bereits vor dem 10. Jahrhundert steuerten arabische Händler die Küste Ostafrikas an. Ab dem 15. Jahrhundert stand die Region unter wechselnden Einflüssen aus Portugal, dem Oman und auch Deutschland. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Kenia britisches Protektorat, 1920 dann offiziell zur Kronkolonie. Britische Auswanderer siedelten sich vor allem im Hochland an. Der Widerstand gegen die koloniale Macht eskalierte in den 1950er Jahren im Mau-Mau-Befreiungskrieg. Unter Jomo Kenyatta wurde Kenia 1963 unabhängig. Von 1978 bis 2002 war Daniel Arap Moi Präsident Kenias.

Situation heute

Kenia ist ein Vielvölkerstaat, in dem mehr als 40 verschiedene Ethnien leben. Dadurch kam es immer wieder zu politischen Spannungen, gewaltsamen Protesten und Vertreibungen. Eine 2010 in Kraft getretene neue Verfassung soll dem Land demokratischere Strukturen bringen. Seit 2013 ist Uhuru Muigai Kenyatta Staatspräsident Kenias. Von der schweren Dürre in Ostafrika 2011 waren weite Teile Kenias stark betroffen. Von der auf dem Land lebenden Bevölkerung fehlt es etwa der Hälfte am Zugang zu sauberem Trinkwasser. Aufgrund des überdurchschnittlichen Bevölkerungswachstums ist der Anteil junger Menschen in Kenia besonders hoch.

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