Trockenes Savannengebiet kennzeichnet eine von vier Klimazonen, über die sich Guinea erstreckt.
Trockenes Savannengebiet kennzeichnet eine von vier Klimazonen, über die sich Guinea erstreckt. © Plan

Guinea im Überblick

Guinea liegt an der Atlantikküste Westafrikas und erstreckt sich über vier klimatische Zonen: Niederguinea entlang der Atlantikküste ist eine fruchtbare Ebene, im Bergland Mittelguineas herrscht gemäßigtes Klima, Oberguinea ist trockenes Savannengebiet und im äußersten Südosten liegt tropischer Regenwald.

Einwohner 11,7 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 59 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 101 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 460 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 22 %, Männer 38 %
Landesfläche 245.857 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Conakry
Landessprachen Französisch, Peul, Malinke, Soussou
Religion Islam (ca. 90%), Christentum, lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Geschichte

Im 15. Jahrhundert erreichten die Portugiesen die guineische Küste. Der nachfolgende Sklavenhandel dezimierte die Bevölkerung beträchtlich. Mitte des 19. Jahrhunderts begann die französische Kolonisation. 1958 wurde Guinea als Republik unabhängig. Als Einparteienstaat baute Guinea Beziehungen zur damaligen Sowjetunion auf, eine politische Öffnung zum Westen begann Ende der 1970er Jahre.

Situation heute

2010 wurden in Guinea die ersten freien Wahlen seit der Unabhängigkeit von Frankreich durchgeführt. Staatspräsident ist seitdem Alpha Condé. Obwohl Guinea im Besitz vieler wirtschaftlich relevanter Ressourcen ist (etwa Eisenerz, Gold, Wasserkraft, landwirtschaftliches Anbaupotenzial), zählt das Land aufgrund von Misswirtschaft und Korruption zu den ärmsten der Welt. Vor allem der Süden des Landes war wegen der Bürgerkriege in den Nachbarländern Sierra Leone und Liberia immer wieder von Kämpfen betroffen. Von Dezember 2013 an breitete sich in Westafrika ausgehend von Guinea eine Ebola-Epidemie aus, von der Zehntausende Menschen betroffen sind.

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