In vielen Dörfern ist der Weg zum nächsten Brunnen noch weit.
In vielen Dörfern ist der Weg zum nächsten Brunnen noch weit. © Plan / Nyani Quarmyne

Projekt: Wasser für Schulen und Gemeinden

Sauberes Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene sind Grundbedürfnisse des Menschen und für eine gesunde Entwicklung unverzichtbar. In Ghana haben jedoch nur 14 Prozent der Bevölkerung Zugang zu Sanitäreinrichtungen. Plan International trägt in den Regionen Eastern und Volta zu einer verbesserten Wasser- und Sanitärversorgung und damit zu einer Verringerung der Kindersterblichkeit bei.

Verbesserte Hygiene- und Sanitärsituation an Schulen

In enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden wird Plan International in 19 Schulen kinderfreundliche und nach Geschlechtern getrennte Schultoiletten und Waschräume einrichten. Diese bieten insbesondere Mädchen mehr Privatsphäre für die Körperhygiene. In Arbeitsgruppen setzen sich die Kinder mit Hygienethemen, wie der Sauberkeit in Sanitäranlagen, Körper- und Menstruationshygiene, Abfallentsorgung und dem hygienischen Umgang mit Lebensmitteln auseinander. Dabei erfahren sie auch, wie sie mit einfachen Mitteln, wie dem Händewaschen mit Seife, vielen Krankheiten vorbeugen können. Das Gelernte geben die Kinder anschließend an Gleichaltrige, Freunde und Familienmitglieder weiter. So tragen sie selbst dazu bei, das Wissen um Hygiene und Krankheitsprävention in ihrer Gemeinde zu verbreiten.

Brunnenbau in 20 Gemeinden

Plan International baut in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden 20 Brunnen und Wasserversorgungsanlagen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinden sind an allen Planungs- und Entscheidungsschritten beim Bau der Wasseranlagen beteiligt. Auf diese Weise fließt ihr Wissen über die klimatischen und kulturellen Besonderheiten, über existierende Wegerechte und traditionelle Formen der Landnutzung in die Projekte ein. Um die Wasserversorgung in den Gemeinden auch nach Projektende aufrechtzuerhalten, werden lokale Wasser- und Sanitärkomitees im Management sowie der Wartung und Instandhaltung der Anlagen geschult.

Sanitärversorgung und Hygieneverständnis fördern

Die Bewohnerinnen und Bewohner werden dabei unterstützt, selbst Maßnahmen umzusetzen, mit denen die Sanitär- und Hygienesituation in ihrer Gemeinde verbessert wird. So planen und entscheiden sie aktiv mit, wo welche Sanitärlösungen in Frage kommen und helfen beim Bau der Anlagen. Auch die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und älteren Gemeindemitgliedern werden dabei berücksichtigt. Um die Nachhaltigkeit der Sanitärversorgung zu gewährleisten, stammen alle Materialien, die für den Bau und die Instandhaltung benötigt werden, aus der Region. Außerdem schult Plan International lokale Sanitärtechniker und arbeitet eng mit der lokalen Behörde für Wasser und Sanitär zusammen. So wird sichergestellt, dass die geplanten Wasserversorgungsanlagen in Einklang mit den nationalen Richtlinien entstehen.

Weitere Informationen zum Projekt "Wasser für Schulen und Gemeinden" finden Sie in unserer Projektbeschreibung.

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