Der Volta-See ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Ghana.
Der Volta-See in Ghana ist das größte künstliche Gewässer der Welt. Der Stausee ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. © Plan/Jane Hahn

Ghana im Überblick

Ghana liegt in Westafrika am Golf von Guinea. Die Landschaft ist überwiegend flach, die höchsten Erhebungen reichen kaum über 900 Meter. Während im Süden artenreiche Regenwaldgebiete vorherrschen, dominieren im trockenen Norden die Savannen. Mit dem Volta-See befindet sich das größte künstliche Gewässer der Welt – bezogen auf die Fläche – in Ghana. Geringe Regenfälle führen vermehrt zu Trockenheit und Dürre.

Einwohner 25,9 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 61 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 78 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 1.760 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 83 %, Männer 88 %
Landesfläche 238.537 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Accra
Landessprachen Englisch (Amtssprache), Akan-Sprachen (u.a. Twi und Fanti)
Religion Christentum (30 %), Islam (30 %), lokale Glaubensrichtungen
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Geschichte

Goldabbau lockte im 15. Jahrhundert die ersten Europäer nach Ghana. Im 17. Jahrhundert bildete sich das legendäre Königreich der Ashanti, das im 19. Jahrhundert mehrere Kriege gegen die Briten führte, bis Ghana – damals Goldküste genannt – 1874 britische Kolonie wurde. Unter Kwame Nkruhmah erreichte das Land 1957 seine Unabhängigkeit. In den folgenden Jahren wechselten sich Zivil- und Militärregierungen ab. 1981 putschte sich Jerry John Rawlings an die Macht, der bis 2001 Präsident war. Im Zuge der Demokratisierungswelle der frühen 1990er Jahre wurden Parteien zugelassen.

Situation heute

Seit knapp zwanzig Jahren weist Ghana eine funktionierende Demokratie auf, seit Juli 2012 ist John Dramani Mahama Präsident. Das Land gilt als Vorbild für den afrikanischen Kontinent, nicht zuletzt auch, weil Ghana ein dynamisches wirtschaftliches Wachstum verzeichnet. Doch nicht die gesamte Bevölkerung profitiert davon. Noch immer ist etwa ein Fünftel der Ghanaer von extremer Armut betroffen, viele davon leben auf dem Land. Über die Hälfte der Bevölkerung Ghanas ist jünger als achtzehn Jahre.

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