Im Bürgerkrieg fallen schützende Strukturen weg, sodass viele Mädchen und junge Frauen auf sich selbst gestellt sind. ©Hedley Tah/Plan International
Im Bürgerkrieg fallen schützende Strukturen weg, sodass viele Mädchen und junge Frauen auf sich selbst gestellt sind. ©Hedley Tah/Plan International
08.06.2021 - von Sarah Koch

Kameruns Mädchen im Kreuzfeuer

In Kamerun herrscht seit 2016 Bürgerkrieg zwischen den englischsprachigen Regionen Nord-West und Süd-West, unter dem die Bevölkerung leidet. Familien werden getrennt, Menschen sind auf der Flucht, Kinder gehen nicht mehr zur Schule und vor allem Mädchen und junge Frauen sind vielen Gefahren ausgesetzt. Zwei junge Frauen aus Bamenda berichten von ihrer Geschichte.

Weltweit leben über 48 Millionen Mädchen und Jungen in Krisenregionen. Besonders gefährdet aufgrund ihres Alters und ihres Geschlechts sind heranwachsende Mädchen und junge Frauen: Familiäre und gesellschaftliche Strukturen, die sie eigentlich schützen sollen, fallen bei Krieg, Bürgerkrieg oder Vertreibung oft auseinander. Damit erhöht sich das Risiko, dass Mädchen sterben, sexualisierte Gewalt erleben, gegen ihren Willen verheiratet werden oder dauerhaft die Schule verlassen müssen.


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