Melanie und Stefan Krallinger bei ihrem Patenkind Yampier (mit weißem Hemd)
Melanie und Stefan Krallinger bei ihrem Patenkind Yampier (mit weißem Hemd)
01.09.2016

Im Auto zum Patenkind in Peru

Melanie und Stefan Krallinger aus Salzburg sind schon immer gern gereist. Nun brachen sie im eigenen Auto von Österreich nach Peru auf, um ihr Patenkind Yampier zu besuchen. Aus einem Abenteuer mit offenem Ausgang wurde eine Weltreise für den guten Zweck.
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"Als wir im Januar 2015 unser Auto von Hamburg nach Uruguay verschifften, dachten wir, zwei oder drei Jahre unterwegs zu sein. Auf der Karte sieht die Welt viel kleiner aus. Aber wir haben so viele liebe Menschen und tolle Orte gefunden, dass wir überall länger geblieben sind. Allein in Lateinamerika eineinhalb Jahre.

Von Uruguay fuhren wir mit unserem Wagen bis Feuerland, durch die Anden, bis wir schließlich zu unserem Patenkind Yampier in Peru kamen. Seine ganze Schule hat uns einen tollen Empfang bereitet, als wir mit unserem nun sehr weit gekommenen Auto vorfuhren. Später hatten wir ein leckeres Mittagessen mit seiner Familie. Das werden wir niemals vergessen — ebenso wie die Weiterfahrt durch Yampiers Heimatland. Eines Abends half uns sogar die Polizei, einen Lagerplatz zu finden: mitten an der Promenade einer Kleinstadt.

Wir freuen uns, etwas zurückzugeben

Wir freuen uns, wenn wir unterwegs eine schöne Zeit haben dürfen und auch etwas zurückgeben können. Wenn wir einmal die Welt umfahren haben, dann hoffen wir, anschließend unseren Wagen für eine große Summe und einen guten Zweck versteigern zu können. Alle, die uns dabei unterstützen, können auf der Karosserie unterschreiben. Die Idee dazu kommt aus Senegal. Dort gibt es eine Rallye, bei der das mitgebrachte Auto für ein Waisenhaus versteigert wird. So was möchten wir jetzt auch tun.

Momentan sind wir in Nordamerika unterwegs, solange die Tage noch frostfrei sind. Danach werden wir den Wagen erst nach Europa zurückverschiffen, um unsere Reisekasse wieder aufzufüllen. Dann geht es weiter Richtung Asien und Afrika, wo wir weitere Unterschriften auf unserem Auto sammeln wollen.“

Wenn Sie Melanie und Stefan auf ihrer Reise verfolgen oder unterstützen möchten, finden Sie die beiden auf Facebook und YouTube unter 5c100c (5 continents 100 countries).


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