Freeletics

Einsatz eines Teils des Gewinns für soziale Zwecke

Seit März 2015 spendet das Münchener Sport- und Lifestyle-Unternehmen monatlich 10% seines Gesamtnettogewinns an vier gemeinnützige Organisationen,  darunter auch Plan International Deutschland.

Ziel von Freeltics ist es, jeden Menschen auf der Welt zu befähigen, seine volle körperliche und mentale Stärke auszuschöpfen. Denn Freeletics glaubt daran, dass dies ein entscheidendes Kriterium dafür ist, um sein eigenes Leben selbstbestimmt führen zu können und darin Erfüllung zu finden. Gleichzeitig hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, in allen Bereichen seines Alltags verantwortungsvoll zu handeln. Im sozialen Bereich möchte sich das Unternehmen insbesondere für Bildung, Ernährung und medizinische Versorgung engagieren und hat sich deshalb dazu verpflichtet, monatlich 10% seines Gesamtnettogewinns an Organisationen zu spenden, die sich diesen Werten verpflichtet haben, darunter Plan. Mit den bisher
gespendeten Beträgen hat Freeletics bereits verschiedene Plan-Projekte unterstützt:

Leben retten - Malaria und Ebola bekämpfen, Sierra Leone

So wurde ein Teil der Spenden für das Projekt „Leben retten - Malaria und Ebola bekämpfen“ in Sierra Leone eingesetzt, wo Malaria eine der größten Gesundheitsgefahren darstellt. Bei Kindern unter fünf Jahren verlaufen 40 Prozent der Fälle tödlich. Ziel des Projektes ist, die Zahl der Malaria-Todesfälle im Programmgebiet bei Kleinkindern um 25 Prozent und bei Schwangeren um 50 Prozent zu senken. Der Ausbruch der Ebola im Mai 2014 hatte es erforderlich gemacht, die Maßnahmen auszuweiten, um auch die Ebola-Epidemie weiter einzudämmen. Durch Aufklärungs- und Hygienemaßnahmen an 326 Grundschulen soll das Risiko, an Malaria, Ebola oder anderen schweren Infektionen zu erkranken, reduziert werden. Das medizinische Personal von 81 Gesundheitszentren erweitert in Fortbildungen sein Wissen zur Diagnose und Behandlung von Malaria sowie in der Prävention und im Management von Ebola-Infektionen und Verdachtsfällen. Schwangere erhalten Zugang zu Malariaprophylaxe und an Malaria erkrankte Kleinkinder schnell und gut wirksame Medikamente.

Kinderleben schützen - HIV/Aids verhindern, Uganda


Freeletics unterstützt auch   „Kinderleben schützen - HIV/Aids verhindern“ in Uganda.  Ziel des Projektes ist es, die medizinische Versorgung in Distrikt Kamuli, besonders für Kinder, Schwangere und Mütter, zu verbessern. Denn Im ländlich geprägten Osten Ugandas gibt es nur wenige Gesundheitseinrichtungen. Viele Kinder leiden an behandelbaren Krankheiten, wie Durchfall, Malaria oder Lungenentzündung. Auch HIV und Aids sind weit verbreitet. Trotz großer Fortschritte bei der Eindämmung und Behandlung der Krankheit, infizieren sich in Uganda jährlich etwa 25.000 Babys durch ihre Mutter während der Schwangerschaft, Geburt oder Stillzeit. Im Rahmen des Projektes ist es unter anderem gelungen, HIV infizierte Mütter und Kinder besser zu versorgen, Gesundheitshelfer in Bezug auf Hygiene und Pflege zu schulen und Gesundheitseinrichtungen neu auszustatten.

Mädchen-Fonds


Gesellschaftliche und kulturelle Traditionen sowie wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen verhindern oft das gleichberechtigte Aufwachsen von Mädchen und Jungen. Mit Hilfe des Mädchen-Fonds unterstützt Plan deshalb Mädchenspezifische Projekte in den Partnergemeinden. Durch die Projekte soll Mädchen geholfen werden, den Dialog mit allen Gemeindemitgliedern zu suchen und sich gemeinsam für mehr Gleichberechtigung einzusetzen.

Nepal-Nothilfe

Angesichts der schweren Erdbeben im April und Mai 2015 in Nepal hat Freeletics auch die Nepal-Nothilfe von Plan unterstützt. Bei den beiden Beben und deren Folgen starben mehr als 8.800 Menschen. Nach offiziellen Angaben wurden rund 600.000 Häuser zerstört; darunter Schulen, Sanitäranlagen und Gesundheitseinrichtungen. Rund acht Millionen Menschen im Land sind von der Katastrophe betroffen. Vor allem die Kinder leiden unter den Folgen. Viele Mädchen und Jungen haben ihr Zuhause verloren. Sie haben große Angst ausgestanden, Tote und Verletzte gesehen oder sogar Freunde und Familienangehörige verloren. All diese Erlebnisse haben sie traumatisiert.Plan International entwickelte einen umfassenden Nothilfeplan, um mit einem Gesamtvolumen von 18,4 Millionen Euro die Menschen in den vom Erdbeben betroffenen Regionen zu unterstützen. Einen besonderen Fokus im Rahmen der Nothilfe legt Plan auf den Aufbau von Kinderschutzzentren und temporären Schulen. Die akute Nothilfe wird zwischenzeitlich von Maßnahmen der Übergangs- und Wiederaufbauhilfe ergänzt. Dabei werden Schulen und Häuser möglichst erdbebensicher wieder aufgebaut und Familien werden darin unterstützt ihre Lebensgrundlagen selbstständig wiederherzustellen. So werden Häuser und öffentliche Einrichtungen wieder aufgebaut, Wasserleitungen repariert, Schulen errichtet, Sanitär- und Gesundheitsprogramme umgesetzt.