Bonnyprints

Weihnachtsaktion zur Unterstützung des Plan-Projektes Wasser für Äthiopien

Bei der Grußkartenplattform Wunderkarten.de von Bonnyprints können die Kunden Einladungen, Glückwünsche und Ankündigungen mit persönlichen Fotos und Texten gestalten und verschicken. Mit der Weihnachtsaktion 2015 bietet Wunderkarten seinen Kunden die Möglichkeit, ihren Mitmenschen mit einer selbst gestalteten Weihnachtskarte eine vorweihnachtliche Freude zu bereiten. Gleichzeitig unterstützen sie Kinder und deren Familien in Afrika. Denn 0,25 Euro aus dem Verkauf jeder Weihnachtskarte kommen dem Projekt „Wasser für Äthiopien“ zugute.

Ziel des Projektes „Wasser für Äthiopien“ ist die Sicherung der nachhaltigen Wasserversorgung und die Verbesserung der Hygienesituation der Kinder und ihrer Familien im Programmgebiet Amhara (ehemals Lalibela).

Insgesamt werden rund 20.000 Menschen mit dem Projekt erreicht. Dazu unterstützt das Kinderhilfswerk Infrastrukturmaßnahmen in dem Gebiet im Hochland Äthiopiens sowie Trainings und Schulungen für die Beteiligten. Besonders der Zugang zu sauberem Wasser und sanitärer Versorgung soll mit dem Plan-Projekt verbessert werden. Denn der aktuelle Zustand hat vor allem für Mädchen und Frauen sowie Menschen mit Behinderungen fatale Folgen. Traditionell müssen sich Frauen und Mädchen um die Wasserversorgung der Familien kümmern. Doch die Wege zu den nächstgelegenen Brunnen sind oft weit und die Warteschlagen lang. Die Mädchen und Frauen benötigen mitunter Stunden für das Wasserholen. Zeit, die Ihnen fehlt, um die Schule zu besuchen oder einem Beruf nachzugehen. Das will Plan mit seinem Projekt in Amhara ändern.

Weitere Informationen zur Weihnachtsaktion von Bonnyprints finden Sie hier

Bonnyprints setzte sich für Kamalari-Projekt ein

Bei der Grußkartenplattform Wunderkarten.de konnten die User Einladungen, Glückwünsche und Ankündigungen und Einladungen mit persönlichen Fotos und Texten gestalten und verschicken. Der Online-Anbieter spendete seit Oktober 2011 für das Plan-Projekt in Nepal.

Auf dem Internetportal Wunderkarten.de konnten Nutzer individuelle Grußkarten, Foto-Karten und Fotobücher für jeden Anlass selbst gestalten und als gedruckte Karte bestellen oder auch direkt verschicken. Für jeden bestellten Warenkorb spendete Bonnyprints 1 Euro an das Kamalari-Projekt von Plan in Nepal. Dem Besteller entstanden dadurch keinerlei Zusatzkosten.

Kinderarbeit ist in Nepal seit 2000 offiziell verboten. Dennoch gehört die Ausbeutung vieler Mädchen der Tharu - einer Ethnie im Südwesten des Landes nahe der indischen Grenze - zum Alltag. Sie werden als sogenannte Kamalari“, hart arbeitende Frauen, für einen Minimallohn von 40 bis 50 Euro jährlich verkauft. Schon im Alter von fünf Jahren müssen sie als Hausmädchen für wohlhabende Familien und Großgrundbesitzer schuften. Ihre Arbeitstage sind 14 bis 16 Stunden lang, oft sind sie Gewalt und sexuellem Missbrauch schutzlos ausgesetzt.

Erfolgreiche Plan-Arbeit

Zwischen Februar 1006 und Dezember 2014 konnte Plan Nepal zusammen mit seinem lokalen Partner SWAN bereits mehr als 1.700 Sklaven-Mädchen in Dang befreien. Die Kamalari-Praxis gilt in dem Distrikt mittlerweile als komplett abgeschafft. Plan setzte sich für die Opfer dieser Praxis ein und holte die betroffenen Mädchen in ihre Familien zurück. Plan hatte dieses erfolgreiche Projekt Anfang 2010 auf die Bezirke Kailali und Kanchanpur ausgeweitet. Dort brauchten noch mehr als 4.000 Mädchen dringend Unterstützung.

Start ins neue Leben

Nach der Rückkehr in ihre Dörfer brauchten die Mädchen oft psychologische Hilfe. In speziellen Förderkursen weurden sie anschließend darauf vorbereitet, in die staatlichen Schulen zurückzukehren. In den Kursen erfuhren die ehemaligen Kamalari auch viel über Kinderrechte, Gleichberechtigung und gesundheitliche Themen.

Plan bestärkte die befreiten Mädchen und jungen Frauen darin, sich für die Abschaffung der Kamalari-Praxis zu engagieren und an Aufklärungskampagnen in den Gemeinden teilzunehmen. Oft wussten die Familien gar nicht, was wirklich mit ihren Töchtern passiert, nachdem sie diese in die Fremde geschickt hatten. Die befreiten Kamalari-Mädchen führten deshalb in den Dörfern und Schulen Theaterstücke auf, in denen sie ihr Schicksal aufzeigten. Oder sie veranstalteten Proteste und Märsche, zum Beispiel im Januar anläßlich des Margi-Festes, das Neujahrsfest, zu dem traditionell viele Tharu-Mädchen in Haushalte vermittelt werden.

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